Regensburger Reichsstädtische Bibliothek Online (RRBO)

Die Regensburger Ratsbibliothek, Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals erwähnt, ist eine der am frühesten bezeugten Bibliotheken dieses Typs in Deutschland. 1783 erfolgte die Vereinigung der Ratsbibliothek mit den Büchersammlungen des Gymnasiums Poeticum (seit 1551) sowie des evangelischen Ministeriums zur reichsstädtischen Stadtbibliothek von Regensburg. Das Ergebnis dieser Zusammenlegung war eine „der sehenswerthesten Merkwürdigkeiten Regensburgs“ wie Friedrich Karl Gottlob Hirsching in seiner 1790 erschienenen Beschreibung sehenswürdiger Bibliotheken Deutschlands bemerkte. Als 1810 die Reichsstadt Regensburg zum Königreich Bayern kam, wurde diese kommunale Bibliothek aufgegeben. Der größte Teil der Handschriften und seltenen Drucke gelangte in die Bayerische Staatsbibliothek nach München, der in Regensburg verbliebene Fundus ging in die 1816 gegründete königliche Kreisbibliothek (die heutige Staatliche Bibliothek Regensburg) ein.

Ziel des Projektes ist es, zusammen mit den Projektpartner BSB, Stadtarchiv Regensburg sowie Universität Regensburg (Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte und Universitätsbibliothek), die Bibliothek in Teilen digital zu rekonstruieren. Die Projektkoordination obliegt der Staatlichen Bibliothek Regensburg (www.staatliche-bibliothek-regensburg.de).

In einem ersten Schritt werden 39 Handschriften aus dem Besitz der reichsstädtischen Stadtbibliothek Regensburg, allerdings unter Aussparung der im 16. Jahrhundert aus dem Kloster Prüfening hierher gelangten Manuskripte, aus dem Fundus der Bayerischen Staatsbibliothek digital zugänglich gemacht.
Kooperation:Stadtarchiv Regensburg   Universitätsbibliothek Regensburg   Universität Regensburg, Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte   
Status:abgeschlossen
Zugriff:Startseite der Sammlung - Liste