100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert

Das Projekt '100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert' versucht, anhand von ausgewählten Textdokumenten, aber auch Bildern, Audio- und Videodokumenten, in die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts und in den Stand ihrer Erforschung einzuführen. Ein einführender Kommentar erläutert, warum und wofür das ausgewählte Dokument ein 'Schlüsseldokument' ist, berichtet über den Stand der Forschung und gibt Hinweise auf weiterführende Literatur. Sodann folgt das Dokument als Volltext sowie eine Ablichtung des Originals als Faksimile (Image); ein Glossar gibt Auskunft über häufiger vorkommende Personen und Begriffe. Die Zahl 100 verweist darauf, dass es sich nur um eine begrenzte Auswahl an 'Schlüsseldokumenten' handeln kann, die dritte Null in Klammern soll ihre prinzipielle Offenheit bekunden. Publikationsort der Edition ist das Internet.
Das Projekt wendet sich an eine breitere, wissenschaftliche wie außerwissenschaftliche Öffentlichkeit, in Deutschland wie in Russland. Deshalb wird angestrebt, alle Texte (die Einführungen, die Kommentare, den Wortlaut der Dokumente sowie die Glossareinträge) zweisprachig wiederzugeben; wo Übersetzungen noch fehlen, sind sie in Vorbereitung. Das Projekt ist - wie das Parallelprojekt '100(0) Schlüsseldokumente zur russischen und sowjetischen Geschichte (1917-1991)' - aus Debatten der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der deutsch-russischen Beziehungen erwachsen, der deutsche wie russische Zeithistoriker und Archivare angehören. Die Aufbereitung der Dokumente ist in beiden Projekten identisch.
Der Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und das Institut für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften (Moskau) haben die Federführung, deutsche und nicht deutsche Historiker die Kommentierung der Dokumente übernommen. Die Betreuung des Projektes liegt in den Händen einer Redaktion am Erlanger Lehrstuhl, die technische Umsetzung bei der Bayerischen Staatsbibliothek München.
Kooperation:Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte, Erlangen (Prof. Dr. Helmut Altrichter)   Russische Akademie der Wissenschaften, Moskau   
Förderung:Bundesministerium des Innern
Status:laufend
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100(0) Schlüsseldokumente zur russischen und sowjetischen Geschichte (1917-1991)

Die Absicht des Projektes '100(0) Schlüsseldokumente der russischen und sowjetischen Geschichte seit 1917' ist es, die Ergebnisse der Forschung einer breiteren universitären und außeruniversitären Öffentlichkeit zur Kenntnis zu bringen: anhand von bekannten und neuen Dokumenten zur Außen- und Innenpolitik, zur Sozial- und Kulturgeschichte in die russisch-sowjetische Geschichte einzuführen, deren zentrale Weichenstellungen zu markieren, dabei den Stand der Forschung zu vermitteln, die als gesichert geltenden Erkenntnisse, aber auch neue Fragen und aktuelle Diskussionen zu dokumentieren. Das Vorhaben ist erwachsen aus den Debatten in der Deutsch-Russischen Kommission zur Erforschung der gemeinsamen jüngeren Geschichte. Federführend beteiligt sind das Institut für Geschichte der Universität Erlangen-Nürnberg und das Institut für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften sowie die Bayerische Staatsbibliothek, die die technische Realisierung des Projektes übernommen hat. Die mit im Boot sitzenden Archive haben ihre Mithilfe bei der Besorgung und Bereitstellung der Faksimiles zugesagt. Als Bearbeiter (Kommentatoren) der Dokumente wirken russische wie nicht russische Historiker mit. Für die Koordination des Projektes wurde am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen eine kleine Redaktion eingerichtet. Die Vorgehensweise ist folgende: Jedes ausgewählte Dokument wird mit einem kurzen (drei- bis fünfseitigen) Kommentar versehen, der erklärt, warum und wofür es ein 'Schlüsseldokument' ist, der es in die internationale Forschung einordnet und wichtige Literaturhinweise gibt; danach folgt das Dokument selbst im Faksimile (Image), in einer russischen Computerübertragung (Volltext) und einer deutschen Übersetzung (Volltext). Für die gesamte Edition ist ein Glossar vorgesehen (das dafür sorgt, dass russische Begriffe stets mit dem gleichen deutschen Begriff wiedergegeben werden) und ein biografisches Lexikon (das die handelnden Personen kurz vorstellt).

Kooperation:Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte, Erlangen (Prof. Dr. Helmut Altrichter)   Russische Akademie der Wissenschaften, Moskau   
Förderung:Bundesministerium des Innern
Status:laufend
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Abwehrblätter - Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus

Die „Abwehrblätter“ wurden in den Jahren 1891 bis 1933 wöchentlich vom Verein zur Abwehr des Antisemitismus publiziert. Sie enthalten im Wesentlichen aktuelle Meldungen über antisemitische Vorfälle und Strömungen vor allem in Deutschland, aber auch in Österreich und Osteuropa bis hin nach Afrika und Amerika. Mit Grundsatzartikeln zum gesellschaftspolitischen Klima und Erzählungen aus dem jüdischen Leben, Abhandlungen über jüdische Besonderheiten, sowie einer Fülle von Informationen über antisemitische Äußerungen von Personen des öffentlichen Lebens war die Zeitschrift eine reiche Quelle für die Berichterstattung der liberalen Presse in Deutschland. Die Mitglieder des Vereins waren nicht nur Juden, sondern auch Christen, die sich zum Ziel gemacht hatten, öffentlich antisemitische Tendenzen zu bekämpfen.

Bibliografische Angaben:
[Mitteilungen aus dem Verein zur Abwehr des Antisemitismus (Bd. 1. 1891 - Bd. 34. 1924)
Abwehrblätter (Bd. 35. 1925 - Bd. 43. 1933)]
Status:abgeschlossen
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Acta Pacis Westphalicae (APW) digital

Die „Acta Pacis Westphalicae“ (APW) sind eine für die politische Geschichte des frühneuzeitlichen Europa zentrale Quellenedition. Sie bieten ausgewählte Akten zur Geschichte des Westfälischen Friedenskongresses (1643–1649) dar, der den Dreißigjährigen Krieg abschloss. Die drei umfangreichen Verträge des Jahres 1648 (der spanisch-niederländische Frieden vom 30. Januar sowie die Friedensschlüsse von Kaiser und Reich mit Frankreich und Schweden vom 24. Oktober) schufen in Deutschland und in einem Teil von Europa dauerhafte Befriedung. Für das Reich entstanden funktionierende Regeln für das friedliche Zusammenleben in einem mehrkonfessionellen Gemeinwesen, die noch im heutigen deutschen Staatskirchenrecht nachwirken. Von Europa aus gesehen war der Kongress in Münster und Osnabrück die erste große, nicht kirchlich geprägte Versammlung, die die Entwicklung des europäischen Mächtesystems erheblich beförderte. Darüber hinaus besitzt der Westfälische Frieden eine paradigmatische Bedeutung für das Friedenschließen überhaupt.

In Kooperation zwischen der Vereinigung zur Erforschung der Neueren Geschichte, der Universität Bonn und der Bayerischen Staatsbibliothek werden die bis 2008 erschienenen 40 Teilbände digitalisiert, tiefer erschlossen und frei im Internet bereitgestellt.
Die Konvertierung in eine elektronische Fassung eröffnet Zugriffs- und Vernetzungsmöglichkeiten, die über die Buchversion hinausgehen, zum Beispiel durch eine bandübergreifende und eine chronologische Recherche. Dadurch wird eine bessere Orientierung im Gesamtwerk möglich und die parallele Benutzung der drei Serien und sieben Abteilungen der APW erleichtert. Eine chronologische Einführung und biographische Stichpunkte zu den Hauptakteuren ergänzen die Internet-Edition. Benutzereinführungen und Suchoptionen werden in mehreren Sprachen angeboten.

Durch die geplante Verlinkung zitierter Quellen und Werke mit einschlägigen Publikationen im Internet, die Verbindung mit Normdaten (PND) und die Bereitstellung von entsprechenden Schnittstellen wird die Vernetzung wissenschaftlicher digitaler Angebote verbessert und gefördert. Aktuelle Web2.0-Technologien, wie Feeds und Mashups, werden genutzt und unterstützt.

Die von der DFG geförderten „APW digital“ stellen der Geschichtswissenschaft und ihren Nachbardisziplinen auf diese Weise Quellentexte von herausragender Bedeutung für die deutsche und die europäische Geschichte in einer Form zur Verfügung, die gegenüber der Printausgabe einen erheblichen Mehrwert bietet. Damit wird der Versuch unternommen, im Bereich der frühneuzeitlichen Editionen ein Pilotprojekt zu entwickeln.Künftige APW-Bände sollen nach einer Moving Wall von einem Jahr ebenfalls in den „APW digital“ erscheinen.

Bis zur Online-Schaltung des Volltextangebotes mit den entsprechenden erweiterten digitalen Recherchemöglichkeiten, die 2013 vorgesehen ist, werden die bis 2008 publizierten APW-Bände einstweilen als Images zur Ansicht und zum PDF-Download bereitgestellt.
Kooperation:Universität Bonn   Vereinigung zur Erforschung der Neueren Geschichte e.V.   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Adelung, Johann Christoph: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart (1811)

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingesetzte Arbeitsgruppe zur inhaltlichen Vorbereitung einer verteilten digitalen Forschungsbibliothek hatte explizit die Digitalisierung von Nachschlagewerken empfohlen, da gerade bei diesen Gattungen eine intensive und breitgestreute Nutzung und damit auch ein Mehrwert durch die online-Zugänglichkeit zu erwarten sei. Das Ziel des Projekts der Bayerischen Staatsbibliothek ist es, mit der Digitalisierung der wichtigsten deutschen Enzyklopädie des 18. Jahrhunderts (Zedler) und des maßgeblichen Wörterbuchs der Zeit (Adelung) in sich komplementäre, für ein breites Spektrum historischer Disziplinen wichtige Werke verfügbar zu machen. Die Zugriffsmodi für beide Werke werden unterschiedlich sein: Für das Zedler'sche Universallexikon soll im Projekt ein Such-Einstieg über alle Begriffe, zu denen Artikel vorliegen mit Verlinkung zur jeweiligen Lexikon-Seite im Grafikformat (Image) realisiert werden. Eine Volltexterfassung der insgesamt 68.000 eng bedruckten Seiten ist dagegen nicht leistbar. Das Grammatisch-kritische Wörterbuch mit seinen 3.890 Seiten wird jedoch vollständig als suchbarer Text erfasst und angeboten werden.

Bibliografische Angaben:
[Adelung, Johann Christoph: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart, mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der Oberdeutschen von Johann Christoph Adelung. Mit D. W. Soltau's Beyträgen revidirt und berichtiget von Franz Xaver Schönberger, Wien 1811]
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Allotria

Die Kneipzeitungen der 1873 gegründeten und bis heute bestehenden Münchner Künstlergesellschaft Allotria bildeten ein wichtiges Organ der internen Kommunikation. In oft satirischen oder selbstironischen Texten, Gedichten und Zeichnungen spiegelt sich das Leben dieser wichtigen Künstlervereinigung wider, zu deren Mitgliedern die Maler Franz von Lenbach und Franz von Stuck, der Karikaturist Wilhelm Busch oder die Architektenbrüder Gabriel und Emanuel von Seidl gehörten.

Digitalisiert wurden die Jahrgänge 1873 bis 1910, wobei die Exemplare der BSB durch Material aus dem Allotria-Archiv ergänzt werden konnten. Zwei weitere Konvolute enthalten Festprogramme, etwa zu Geburtstagen einzelner Mitglieder, Reden, Speisekarten u.v.m.
Status:abgeschlossen
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Altrichter, Helmut / Haumann, Heiko (Hgg.):
Die Sowjetunion: Von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod (1917-1953)
Dokumente

Band 1: Staat und Partei
Dieser Band dokumentiert die Entstehung und Entwicklung des politischen Systems der Sowjetunion, vonder Revolution 1917 bis zu Stalins Tod 1953. Im Mittelpunkt stehen die Ausbildung und Festigung derEinparteiherrschaft, der Auf- und Ausbau der »Räteverfassung«, die Entwicklung der Staatsorgane, derArmee, der Polizei und der Justiz. Zwei Etappen werden dabei unterschieden: die Zeit der Grundlegung,die Entwicklung zwischen 1917 und 1927; dann der »Aufbau des Sozialismus in einem Lande«, diePeriode der Revolution von oben und der totalitären Diktatur unter Stalin. Die ausgewählten Dokumentesind (zum Teil erstmals oder neu übersetzte) offizielle sowjetische Verlautbarungen, Verfassungstexteund Gesetze, Programme und Statuten, Verordnungen, Resolutionen und Reden; sie verfolgen undillustrieren den Gang der sowjetstaatlichen Politik, samt ihren Kehren und Wenden.

Band 2: Wirtschaft und Gesellschaft
Dieser Band dokumentiert die Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft in Sowjetrußland von derOktoberrevolution bis zu Stalins Tod. Er beschreibt den Umsturz der alten Ordnung 1917 und dieSchwierigkeiten des Neubeginns, die utopischen Pläne der Bürgerkriegszeit und ihr Scheitern, denBeginn der Neuen Ökonomischen Politik (1921) und ihre Entwicklungsprobleme, den Entschluss zurforcierten Industrialisierung und die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft am Ende des Jahrzehnts,die Ausbildung und Festigung des stalinistischen Systems, seine Folgen und die schweren Jahre desZweiten Weltkrieges, schließlich - als Ausblick - die Zeit danach, die innere EntwicklungSowjetrußlands unter den Bedingungen des Kalten Krieges. Entsprechend breit ist das Spektrum derausgewählten Dokumente: Es reicht von offiziellen Verlautbarungen, die den Gang der Wirtschafts- undGesellschaftspolitik und deren Probleme illustrieren, bis zu Zeitungsartikeln, Erinnerungen undReiseskizzen, die vom Leben der Betroffenen, ihrem Alltag, ihren Nöten berichten. Wie beim erstenBand wurde ein Großteil der Dokumente neu aus dem Russischen übersetzt, und wie dort, so liegt auchhier das Schwergewicht auf dem europäischen Teil der Sowjetunion.


Bibliografische Angaben:
[Die Sowjetunion : von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod (1917-1953) ; Dokumente, Hrsg. von Helmut Altrichter..., München 1986 - 1987.
Bd.1: Staat und Partei. - Bd.2: Wirtschaft und Gesellschaft]
Kooperation:Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte und Zeitgeschichte, Erlangen (Prof. Dr. Helmut Altrichter)   
Status:abgeschlossen
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Altsinica – Digitalisierung und Erschließung chinesischer Drucke und Handschriften

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt eine umfangreiche und außergewöhnliche chinesische Sammlung von internationalem Rang, deren Anfänge bis in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückreichen und die bis heute kontinuierlich erweitert wird. Sie umfasst gegenwärtig rund 230.000 gedruckte Bände und 3.000 Handschriften und zeichnet sich u.a. durch ihren nach Umfang und Qualität hervorragenden Altbestand aus.

Zu den wertvollsten Stücken zählen rund 20 Drucke aus den Dynastien Song (960-1279) und Yuan (1279-1368) sowie über einhundert Drucke aus der Ming-Dynastie (1368-1644). Besonders hervorzuheben sind außerdem drei tangzeitliche (618-907) Schriftrollen aus Dunhuang.

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft konnten zwischen 2011 und 2016 die ältesten, in einer Zeitspanne vom 7. bis zum 18. Jahrhundert entstandenen chinesischen Werke ausführlich erschlossen und vollständig digitalisiert werden. In den digitalisierten Einzelbänden wurden wichtige Strukturdaten (wie z.B. Kapitelüberschriften und -zählungen, Vor- und Nachworte, Abbildungen oder Besitzersiegel) als Sprungmarken erfasst.

Insgesamt sind rund 12.000 Bände, 90 Leporellos und Schriftrollen sowie diverse Einblattmaterialien (Gesamtvolumen: über eine Million Farb-Images) online frei zugänglich.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Altsüdarabische Inschriften auf Holzstäbchen

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt die weltweit zweitgrößte Sammlung an hölzernen Schriftdokumenten aus dem antiken Südarabien, dem heutigen Jemen. Es handelt sich dabei um Alltagskorrespondenz in sabäischer und minä¤ischer Sprache: Briefe, Rechts- und Wirtschaftsurkunden, Schreibübungen und Texte aus der rituellen Praxis. Die in Palmblattrippen und Holzstäbchen eingeritzten Texte dokumentieren die gesamte Spanne der altsüdarabischen Kultur vom frühen 1. Jahrtausend v. Chr. bis in die unmittelbar vorislamische Zeit.
Status:in Vorbereitung
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Amira, Karl von: Rechtsarchäologische Sammlung Karls von Amira (1848-1930)

Die Seiten präsentieren das vollständig digitalisierte Bildmaterial der rechtsarchäologischen Sammlung Karls von Amira mit unterschiedlichsten Darstellungen rechtlichen Inhalts wie Gerichtszenen, Strafen, Gottesurteile und Eide.
Die rechtsarchäologische Sammlung besteht aus ca. 1900 unterschiedlichen Bildträgern wie Handzeichnungen, Kupferstichen, Photographien, Radierungen, Postkarten, Aquarellen und Pausen. Bedeutend ist die hohe Anzahl an zeitgenössisch originalen Bildern (ca. 500 Blätter). Die Sammlung ist Bestandteil des unedierten Nachlasses des Rechtshistorikers und Begründers der Rechtsarchäologie Karl von Amira und befindet sich heute im Besitz des Leopold-Wenger-Instituts in München.
Die Bereitstellung der Sammlung soll auch als Ersatz für den nie fertig gestellten Atlas zur Rechtsarchäologie dienen, den Karl von Amira auf der Basis dieser Bildersammlung erstellen wollte. Die auf den Blättern zu sehenden Ordnungsziffern stammen von Karl von Amira und verweisen auf den geplanten Atlas. Die Sammlung ist somit einerseits Quelle, andererseits selbst ein Dokument der Wissenschaftsgeschichte.
Die Blätter der Sammlung sind thematisch gegliedert in 103 Mappen verteilt. Die Erschließung des Materials erfolgte mit Hilfe einer Datenbank und ermöglicht die gezielte Suche innerhalb der Sammlung.

Kooperation:Ludwig-Maximilians Universität, München - Leopold-Wenger Institut für Rechtsgeschichte   
Status:abgeschlossen
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Apian, Philipp: Frühe Ansichten bayerischer Orte und Landschaften

Der Teilnachlass des Kartographen und Mathematikers Philipp Apian (1531-1589) enthält rund 100 Ansichten von Burgen, Schlössern, Klöstern, Orten und Landschaften aus dem Raum des damaligen Herzogtums Bayern. Die Ansichten entstanden im Rahmen der Arbeiten an den 'Bayerischen Landtafeln'.
Status:abgeschlossen
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Arbeiten des Osteuropa-Instituts München/Regensburg

'Arbeiten aus dem Osteuropa-Institut München. Working Papers', die in dieser Sammlung zusammengestellt sind, stammen alle aus den 70er und frühen 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie sind bewusst als Dokumentation der damaligen Forschungstätigkeit des Instituts, das jetzt in Regensburg angesiedelt ist, ausgewählt. Die in den 60er Jahren neu gegründete Wirtschaftswissenschaftliche Abteilung erstellte damals, teilweise schon mit Computereinsatz, Modelle der Sowjetwirtschaft, die weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fanden. Als Informationsquellen für eine historische Wirtschaftsform wie auch wissenschaftsgeschichtlich sind diese Forschungen von bleibendem Wert.
Kooperation:Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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ArchIcon online - Neuzeitliche Architekturhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Mit dem thematisch angelegten Projekt soll der reiche, aber über verschiedene Fonds verstreute Bestand an handschriftlichen Werken zur Architektur und Baugeschichte in der Bayerischen Staatsbibliothek erstmals in einer geschlossenen Präsentation zugänglich gemacht und nach einheitlichen, materialorientierten Erschließungskriterien verzeichnet werden. Für die Materialauswahl war das Kriterium der Architekturdarstellung ausschlaggebend – in Abgrenzung gegen geographische Ansichten und, den Festungsbau betreffend, gegenüber der Feuerwerkskunst. Als formales Auswahlkriterium galt das Vorhandensein von Illustrationen, abgegrenzt gegen schriftliche Traktate mit nur vereinzelten technisch erläuternden Schemazeichnungen.

Die erste Zusammenstellung der gezeichneten und handschriftlichen Werke zur Architektur und Baugeschichte in der Bayerischen Staatsbibliothek enthält das handschriftliche Repertorium zum Fach 'Codices iconographici', das Johann Andreas Schmeller 1835 mit dem damaligen Bestand an Bilderhandschriften des 15. bis 20. Jahrhunderts ‚ohne oder allenfalls mit kurzem erklärendem Text’ begründete. Unter den 10 Sachbereichen, die in diesem Repertorium verzeichnet sind, bilden Bilderhandschriften zur Architektur vom 15. bis 20. Jahrhundert eine der größten Gruppen. 16 dieser Handschriften, die in der Zeit bis etwa 1650 entstanden sind, wurden bereits im Rahmen des Projekts CodIcon online (http://codicon.digitale-sammlungen.de) publiziert. Die 89 weiteren Handschriften des 17. bis 20. Jahrhunderts bilden nun den Grundstock des ausschließlich der Architekturdarstellung gewidmeten Projektes ArchIcon, das alle weiteren handschriftlich bzw. in Handzeichnung in der Bayerischen Staatsbibliothek bewahrten Architectonici einbezieht: Das sind 26 Architekturhandschriften aus den Fonds Codices germanici (Cgm), Codices italici (Cod.ital.) und Codices latini (Clm) und 15 thematisch einschlägige Nachlässe.

Der Bestand der Architectonici umfasst die Gruppen:
  • Renaissance-Architekturtheorie
  • Musterentwürfe
  • Festungsbau Theorie und Entwurf
  • Festungsbau Ansicht
  • Zivilbau Entwurf Pläne und Ansicht
  • Stadtansichten und Situationspläne
  • Bautechnik Brücken- und Wasserbau
  • Gartenarchitektur
  • Kirchliche Innenausstattung (Altäre, Epitaphien, Orgeln)
  • Profane Innenausstattung (Pavimenti, Wagners Wohnung)
  • Lehrmaterial (Dacische Altertümer, Gotische Baukunst, Prinzenübungen)
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Aus den Tresoren der Landesbibliothek Coburg

Hervorstechendes Merkmal der Landesbibliothek Coburg ist die Qualität und Dichte ihrer Sammlungen. Sie resultieren aus dem ausgeprägten Sinn gleich mehrerer Angehöriger des Coburger Herzogshauses (ernestinische Wettiner) für die Grundlagen von Bildung, Wissenschaft und kulturellem Leben. Es ging um solides Zusammentragen von inhaltlicher Substanz und um Vollständigkeit. Das Bewusstsein, der Reformation zum Durchbruch verholfen zu haben, war für die Ernestiner konstitutiv – vom 16. Jahrhundert bis hin zu Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861). Die ausgezeichnete Sammlung der Landesbibliothek Coburg zu Reformation und Konfessionalismus hat hier ihre Begründung. Im Mittelpunkt steht die vorzügliche Kollektion Wittenberger Bibeln. Sie sind nicht nur optisch ansprechend, sondern machen vor allem die Entstehungsgeschichte der Lutherbibel in Text, Bild und Druck nachvollziehbar.
Status:laufend
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Ausgewählte Inkunabeln der Dombibliothek Freising und der Bibliothek des Metropolitankapitels München

Die Sammlungen der Dombibliothek Freising und der Bibliothek des Metropolitankapitels München enthalten gemeinsam 285 Inkunabeln. Bei der Neukatalogisierung bzw. Einbringung der Inkunabelbestände in den Bibliotheksverbund Bayern wurde festgestellt, dass 18 Ausgaben bisher noch nicht in den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek nachgewiesen sind. Von einer Inkunabel (J 115) wird in Freising sogar das einzige weltweit bekannte Exemplar verwahrt.

Um diesen besonderen Teilbestand der Wissenschaft digital zur Verfügung zu stellen, wurden sie 2011 am ScanZentrum des Münchener Digitalisierungszentrums digitalisiert.

Die Präsentation der Inkunabeln erfolgt im Rahmen der Bayerischen Landesbibliothek Online. Hierbei werden die einzelnen Werke über kurze Texte vorgestellt und in den historischen Zusammenhang eingeordnet.Zu jeder Inkunabel werden dazu - falls vorhanden - die Links zu den Neubeschreibungen (im PDF-Format) sowie zu den elektronischen Inkunabelkatalogen GW, ISTC und BSB-Ink angegeben.

Kooperationspartner: Erzdiözese München und Freising (für die Dombibliothek Freising und die Bibliothek des Metropolitankapitels München )
Status:abgeschlossen
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Aventinus: Werke

Johannes Turmair (1477-1534), genannt Aventin, gilt bis heute als der "Vater der bayerischen Geschichtsschreibung". Sein Werk hat das Bild der Geschichte Bayerns nachhaltig geprägt. Aventin hinterließ einen umfangreichen schriftlichen Nachlass, der bislang nur unzureichend ausgewertet ist. Die zwischen 1881 und 1908 erschienene Edition enthält nur einen Teil davon und ist zudem wissenschaftlich umstritten.

Das Projekt präsentiert sowohl die Edition als auch die zur wissenschaftlichen Arbeit unentbehrlichen Handschriften.
Kooperation:Amt für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg (Dr. Heinrich Wanderwitz   Stadt Abensberg   
Status:laufend
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Babylonischer Talmud, Pergamenthandschrift, Frankreich (?) 1342 - Cod.hebr.95

Der Babylonische Talmud hat als die kostbarste hebräische Handschrift der Bayerischen Staatsbibliothek zu gelten. Er ist die einzige noch erhaltene Handschrift aus dem Mittelalter, die den Text des Babylonischen Talmuds fast vollständig enthält. In seiner altertümlichen Aufmachung und Anordnung sowie mit seinen zahlreichen Varianten, Zusätzen und Korrekturen bietet er einen einzigartigen Einblick in das Gesamtwerk und spiegelt den älteren Überlieferungszustand zu einer Zeit lange vor dem ersten Druck. Zu seiner unschätzbaren wissenschaftlichen Bedeutung kommt die hohe ideelle Wertschätzung, die zu einem entsprechenden Benützungsdruck für den Codex führte. Den unmittelbaren Anlass für die Digitalisierung bildete der Wunsch der israelischen Nationalbibliothek, auf ihrer Website eine digitale Wiedergabe dieser Handschrift bieten zu können. Dem soll nun mit der Möglichkeit, einen Link auf den Server der Bayerischen Staatsbibliothek zu setzen, entsprochen werden. Zugleich eröffnet die Digitalisierung die Aussicht, die aus konservatorischer Sicht nicht mehr vertretbare Benützungsfrequenz dieser Handschrift entscheidend zu verringern.

Status:abgeschlossen
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BAdW - Sitzungsberichte

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften mit Sitz in der Münchner Residenz ist eine der ältesten und größten deutschen Wissenschaftsakademien. Als Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung widmet sie sich vorwiegend der Grundlagenforschung sowohl im geistes- als auch im naturwissenschaftlichen Fächerspektrum mit einem Schwerpunkt auf langfristigen größeren Forschungsunternehmungen. Die Gemeinschaft der Gelehrten ist in zwei Klassen organisiert, einer philosophisch-historischen und einer mathematisch-naturwissenschaftlichen, die sich regelmäßig treffen. Bei diesen Klassensitzungen stellen einzelne Mitglieder Ergebnisse aus ihren Forschungen vor, die in den Sitzungsberichten veröffentlicht werden.
Kooperation:Bayerische Akademie der Wissenschaften   
Status:laufend
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Baltische biografische Lexika (insbesondere Estland)

Digitalisierung ausgewählter biografischer Lexika des Baltikums, insbesondere Estland. Kooperationsprojekt mit der Universitätsbibliothek Tartu (Estland).

Kooperation:Universitätsbibliothek Tartu   
Status:abgeschlossen
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Baumann, Franz Ludwig: Geschichte des Allgäus und weitere Werke

Digitalisierung und Bereitstellung von wichtigen Werken des Historikers Franz Ludwig Baumann (1846-1915).
Status:abgeschlossen
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Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Reihe „Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern“.

Bibliografische Angaben:
[Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern ; mit einer Uebersichtskarte des diesseitigen Bayerns in 15 Blättern: 6 Bde.]
Status:abgeschlossen
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Bayerische Hochschulzeitung

Die Bayerische Hochschulzeitung informierte über Veranstaltungen bayerischer Universitäten, das studentische Leben (vor allem in München) und über Angelegenheiten der Allgemeinen Studierendenausschüsse (AStA) in Bayern. Die ersten Ausgaben 1919 wurden von den ASTAs der Universitäten Würzburg und Erlangen, der Handelshochschule Nürnberg sowie des Lyzeums Bamberg herausgegeben. Ab 1920 wurde die Bayerische Hochschulzeitung von den allgemeinen Studierendenausschüssen der Bayerischen Hochschulen herausgegeben. Seit 1927 wurde sie vom Vorstand der Studentenschaft der Universität München, ab November 1929 zudem von der Technischen Hochschule München herausgegeben.

Politisch ist diese Zeitung eindeutig im nationalistischen Spektrum zu verorten. Dementsprechend haben die veröffentlichten Beiträge oftmals die ‘Schmach’ des Versailler Vertrages, das in Not geratene ‘Deutschtum’, ‘Blut und Boden’- Ideologien oder die verlorenen deutschen Kolonien zum Thema. Bereits 1931 veröffentlichte der spätere SS-Funktionär Walther Darré den Artikel ‘Ostraumgedanke oder Rückforderung unserer Kolonien?’. Auch zur Bücherverbrennung in München am 10. Mai 1933 wurde aufgerufen und über den genauen Ablauf des Abends informiert. Die dabei gehaltenen Reden sind größtenteils wörtlich abgedruckt. Die Bayerische Hochschulzeitung griff bereits während der 1920er Jahre und verstärkt ab 1933 Themen auf, welche die Nationalsozialisten ebenfalls für ihre Propaganda nutzten.

Aus bestandserhaltenden Gründen wurden die Ausgaben vom ersten Jahrgang 1919/20 bis zum Wintersemester 1933/34 digitalisiert. Zu beachten ist die Änderung der Zählweise: Bis März 1926 wurden die Ausgaben nach Jahrgängen, ab April 1926 nach Semestern gezählt.
Status:abgeschlossen
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Bayerische Zeitungen (1848-1850)

Die meisten Zeitungen, die aufgrund der Aufhebung der Pressezensur seit März 1848 entstanden, existierten nur bis Ende 1850. Sie repräsentieren die parteipolitische Differenzierung der Öffentlichkeit, die von der radikal demokratischen Revolutionszeitung bis zum ultramontan konservativen Blatt reichte. Diese publizistische Blüte hatte eine nachhaltige Politisierung des öffentlichen Diskurses zur Folge, der lange über das Verschwinden der meisten Blätter um 1849/50 nachwirkte. Das Angebot präsentiert 15 ausgewählte Revolutionszeitungen aus Augsburg, Bamberg, München, Nürnberg und Würzburg.

Status:abgeschlossen
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Bayerischer Beratender Landesausschuss

Der Bayerische Beratende Landesausschuss trat als eine Art Vorparlament im ersten Halbjahr 1946 dreimal zusammen. Er stellt den Vorläufer der im zweiten Halbjahr 1946 tagenden Verfassunggebenden Landesversammlung dar. Die Protokolle des Beratenden Landesausschusses ergänzen das BLO-Modul "Verfassungsgebung 1946" und sind ein Dokument des demokratischen Neuaufbaus in Bayern nach dem 2. Weltkrieg."
Status:laufend
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Bayerisches Brauer-Journal

Das Bayerische Brauer-Journal erschien von 1891 bis 1919. Herausgeber waren die Versuchsstation für Bierbrauerei in Nürnberg und ab 1904 das Bayerische Gewerbemuseum in Nürnberg. Die Zeitschrift beschäftigte sich mit Fragen der Brautechnik und des Hopfen- und Gersteanbaus.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Bibliografische Angaben:
[Bayerisches Brauer-Journal: Bd. 1.1891 – Bd. 29.1919]
Status:abgeschlossen
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Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt (1945 - 1949)

In Kooperation mit Der Deutschen Bibliothek Frankfurt a. M. wurde die Möglichkeit des parallelen Zugriffs auf digitale Rechtsquellen auf unterschiedlichen Servern umgesetzt. Die beiden Partner digitalisierten und erschlossen zu diesem Zweck modellhaft den Zeitraum 1945-1949 des 'Bayerischen Gesetz- und Verordnungsblatts' (BSB) und der 'Alliierten Kontrollgesetzgebung' (DDB).

Bibliografische Angaben:
[Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt
Amtliches Nachrichtenblatt der Bayerischen Landesregierung
München, 1945 - 1949]
Kooperation:Deutsche Bibliothek Frankfurt   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Bayerisches Musikerlexikon - Online

Digitalisierung ausgewählter Nachschlagewerke, die Musikerbiografien enthalten.

Kooperation:Ludwig-Maximilians-Universität, München, Institut für Musikwissenschaft   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Beethoven, Ludwig van - Werke

Das überaus vielfältige musikalische Schaffen des großen deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven (1770-1827) erschien in den Jahren 1862 bis 1865 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Ein Supplementband erschien 1888.
Die in 25 Serien bzw. 309 Einzelbände untergliederte Werkausgabe wurde im Verlag Breitkopf &Härtel publiziert und zählt seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.
Status:abgeschlossen
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Bibliothek Otto Schäfer - Ausgewählte Werke

Die Bibliothek Otto Schäfer mit den beiden Sammlungen ‚Illustrierte Bücher’ und ‚Deutsche Literatur in Erstausgaben’ ist der Hauptbestand der im Museum Otto Schäfer verwahrten Schätze. Begründet wurde sie 1951 von Otto Schäfer (1912-2000) mit dem Kauf der Schedel’schen Weltchronik von 1493. Ursprünglich sollte sie sein Kupferstichkabinett ergänzen, überstrahlte aber im Lauf der Zeit die Graphiksammlung des Schweinfurter Industriellen. Neben dem Ziel, eine Bibliothek der bedeutendsten Illustrata vor allem des 15. und 16. Jahrhunderts aufzubauen, richtete sich das Interesse des Sammlers bald auch auf andere Gebiete: der frühe Mainzer Buchdruck, kostbare Einbände oder Reformationsschriften. 1961 betrat Otto Schäfer zudem mit Erstausgaben deutscher Literatur ein neues Sammelgebiet. So konnte Otto Schäfer bereits 1976 konstatieren, 'daß ich nicht nur Graphikliebhaber geblieben bin, sondern gelernt habe, schöne Bücher in ihrer ganzen Vielfalt zu lieben'. Ein weiterer Reiz lag für den Sammler in der Seltenheit der Drucke. Die hier zusammengestellte Auswahl aus den beiden Büchersammlungen Schäfers, die einen Bogen von der zweiten Hälfte des 15. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts spannt, richtete sich nach diesem letzten Kriterium und präsentiert neben den als unikal geltenden Drucken weitere Rarissima und seltene Werke, die in der Regel nicht in der Bayerischen Staatsbibliothek München vorhanden sind.

Die Sammlung Illustrierte Drucke umfasst heute gut tausend Titel, davon rund Dreiviertel aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Sammlung Deutsche Literatur in Erstausgaben setzt ihren Schwerpunkt in der Goethezeit und verwahrt knapp 2.800 Titel (rund 5.200 Bände) des 16. bis 21. Jahrhunderts. Charakteristisch für den Bestand ist auch eine Vielzahl von außergewöhnlichen Provenienzen, von Kaiser Maximilian, Kurfürst Ottheinrich und Willibald Pirckheimer bis zu Sammlern wie Franz von Hauslab, John Pierpont Morgan, Martin Bodmer oder Jean Furstenberg. Das Museum Otto Schäfer erschließt die Bestände der Bibliothek zudem in zahlreichen Ausstellungen und Katalogen zu Buchwesen und Druckgraphik, Wissenschafts- und Literaturgeschichte. Bei der bibliographischen Erschließung ihrer Bestände legt die Bibliothek Otto Schäfer zusätzlich ein besonderes Augenmerk auf die vollständige Erfassung der Illustratoren.

2013 und 2014 werden in einem Projekt mit der Bayerischen Staatsbibliothek 64 unikale oder seltene Drucke digitalisiert, wovon 43 Drucke auf das Jahr 2013 und 21 Drucke auf das Jahr 2014 entfallen. In dem Projekt Blockbücher aus bayerischen Sammlungen wurden bereits früher zwei Blockbücher und ein Blockbuchfragment digitalisiert, 2010 folgte für die Ausstellung der bayerischen Staatsbibliothek 'Die Fugger im Bild' die Digitalisierung der 'Fuggerorum et Fuggerarum ... imagines' von 1593 mit handschriftlichen Ergänzungen durch ein Familienmitglied selbst.

Dieses Projekt wird gefördert von:
Bezirk Unterfranken / Unterfränkische Kulturstiftung
Kulturstiftung Schweinfurt
Sparkasse Schweinfurt
SWG Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt
Kooperation:Bibliothek Otto Schäfer   
Status:laufend
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Blätter für deutsche Landesgeschichte

Digitalisiert wird die Zeitschrift einschließlich des Vorläufers 'Korrespondenzblatt des Gesamtvereins' von 1852 bis 1999.
Die Ausgaben der letzten 5 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der Deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine (Bd. 1. 1852/53 - Bd. 82. 1934)
Blätter für deutsche Landesgeschichte (Bd. 83. 1937- Bd. 135. 1999)]
Kooperation:Gesamtverein der Deutschen Geschichts- und Altertumsvereine   
Status:laufend
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Blockbücher aus bayerischen Sammlungen

Blockbücher sind im 15. Jahrhundert im Holzschnittverfahren hergestellte illustrierte Bücher relativ geringen Umfangs, die eine Übergangsform zwischen der illuminierten Handschrift und dem illustrierten gedruckten Buch darstellen. Sie gehören zum seltensten und damit wertvollsten Sammlungsgut von Bibliotheken. Weltweit sind nurmehr etwa 100 Ausgaben von 33 verschiedenen Werken in etwa 600 Exemplaren nachweisbar. Bis heute stellen Blockbücher die buchgeschichtliche, kunsthistorische und philologische Forschung vor zahlreiche Fragen im Hinblick auf die Datierung der einzelnen Drucke, ihren regionalen Ursprung sowie ihre Einordnung in handschriftliche und druckgraphische Bild- und Texttraditionen. Die wissenschaftliche Bearbeitung der Blockbücher wird jedoch durch ihren sehr problematischen konservatorischen Zustand erheblich erschwert. Da die Papierblätter vielfach durch Farbfraß geschädigt sind, können die Bücher Forschern nur noch ausnahmsweise für die Einsichtnahme zur Verfügung gestellt werden.

Im Projekt ist angestrebt, die reichen Blockbuchbestände in 14 bayerischen Sammlungen (Bibliotheken sowie Museen, in staatlichem, kirchlichem und privatem Besitz) auf einem hohen bibliographischen Niveau zu beschreiben sowie vollständig in hochwertigen digitalen Aufnahmen zu reproduzieren und zugänglich zu machen. In einem Zeitraum von drei Jahren werden über 90 Blockbücher und Blockbuchfragmente digitalisiert und zumeist erstmals katalogisiert.

Kooperationspartner:

Hofbibliothek Aschaffenburg
Staats- und Stadtbibliothek Augsburg
Staatsbibliothek Bamberg
Universitätsbibliothek Erlangen
Pfarrei St. Martin Kaufbeuren
Stadtbibliothek Memmingen
Staatliche Graphische Sammlung München
Universitätsbibliothek München
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Kirchen-Kapitelsbibliothek Schwabach
Bibliothek Otto Schäfer Schweinfurt
Universitätsbibliothek Würzburg

Weitere Blockbuchsammlungen im Internet

Bodleian Library, University of Oxford

Germanisches Nationalmuseum Nürnberg:
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Briefe und Einzeldokumente berühmter Persönlichkeiten (Autogr.Cim.)

Diese Sammlung von mehr als 600 Briefen und Einzeldokumenten berühmter Persönlichkeiten stellt den wertvollsten Teil der insgesamt ca. 35.000 Einzelstücke umfassenden Autographensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek dar. Eine Notiz König Ferdinands II. von Aragon aus dem Jahr 1505 kann als das älteste Stück angesehen werden; die jüngsten Briefe stammen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst Autographen von Regenten und Staatsmännern, Komponisten und bildenden Künstlern, Schriftstellern und Dichtern, Gelehrten und Philosophen. Die größten Gruppen bilden Briefe König Ludwigs II. von Bayern, des Komponisten Richard Wagner und des Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling. Als eines der bedeutendsten Stücke kann der Brief Friedrich von Schillers an Christian Gottfried Körner über dessen erste Begegnung mit Goethe angesehen werden.
Status:laufend
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Buchillustrationen zu Vergils Aeneis 1502-1840 (Vergilius pictus digitalis)

Aus allen zwischen 1502 und 1840 erschienenen Ausgaben (Editionen der Opera oder der Aeneis; Übersetzungen) Vergils (P. Vergilius Maro, 70-19 v. Chr.; auch: Vergil, Virgil, Virgile, Virgilio) im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek, die Illustrationen enthalten (etwa 200 von über 500 Vergil-Drucken), wurden die (fast immer schwarz-weißen, nur selten kolorierten) Holzschnitte oder Kupferstiche (sowie direkt zugehörige Textseiten wie Herkunftsangaben für diese Illustrationen) digitalisiert. Außer etwa 2000 Einzelseiten mit Illustrationen aus Ausgaben nur mit figürlichen Frontispizen oder mit kleineren Illustrationszyklen (in der Regel 1 Bild für jedes der 12 Aeneis-Bücher) werden ausgewählte Alte Drucke, die größere Serien von Bildern zu Vergil (mehrere mit 50 und mehr Illustrationen) enthalten, vollständig digitalisiert, so dass auch der unmittelbare Bild/Text-Bezug erkennbar ist. Ein gedrucktes, von Werner Suerbaum erarbeitetes Handbuch von 2008 erschließt diesen Thesaurus an Illustrationen zu Vergil.
Für die vollständig digitalisierten Drucke klicken Sie bitte auf den obigen Projekttitel oder nebenstehende Abbildung. Diejenigen Drucke, von denen lediglich die Illustrationen digitalisiert wurden, lassen sich gesammelt [ hier ] abrufen. Um zu den einzelnen digitalen Objekten zu gelangen, ist dort zuerst die kleine Schachtel ('Objekt') anzusteuern.

Kooperation:Prof. Dr. Werner Suerbaum, Griechische und Lateinische, Romanische, Italienische und Slavische Philologie, Sprachen und Kommunikation   
Status:abgeschlossen
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Chorbücher und Handschriften in chorbuchartiger Notierung

Die Chorbücher der Bayerischen Staatsbibliothek, eine weltweit bedeutende Sammlung von 165 Handschriften mit mehrstimmiger Musik vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert, werden seit Dezember 2012 in einem von der DFG geförderten Projekt über drei Jahre online katalogisiert, digitalisiert und im Internet bereitgestellt.

München wurde unter der Herrschaft Albrechts V. (Regierungszeit 1550 – 1579) mit der Berufung von Orlando di Lasso als Hofmusiker zu einem der bedeutendsten Musikzentren Europas. Davon zeugt neben dem berühmten Bestand an Notendrucken aus dem 16. und 17. Jahrhundert auch die in außergewöhnlichem Maße kultivierte Chorbuch-Tradition. Der Terminus ‚Chorbuch‘ bezeichnet hierbei eine Quelle mit Vokalmusik, die mehrere Stimmen auf einer bzw. zwei gegenüber liegenden Seiten darstellt. Diese Notationsweise entstand im Zuge der Entwicklung der Mehrstimmigkeit in der Vokalmusik und lange vor der Etablierung der bis heute gängigen Anordnung mehrstimmiger Musik in Partituren. Die früheste Handschrift in chorbuchartiger Notierung (Clm 560) stammt aus dem 12. Jahrhundert, die zentralen Chorbücher sind aus dem 16. und 17., letzte Beispiele entstanden noch bis ins 18. Jahrhundert hinein.

Allein 75 Chorbücher im Groß-Folio-Format stammen aus der Bayerischen Hofkapelle, überwiegend aus der Zeit von Orlando di Lasso als Hofkapellmeister. Mehrere besonders prachtvoll illuminierte Chorbücher gehörten ursprünglich zum persönlichen Besitz der bayerischen Herzöge und Kurfürsten. Im Zuge der Säkularisation gelangten ab 1802 weitere bedeutende Chorbuchhandschriften aus Klöstern in die Hofbibliothek.

Aufgrund von fortschreitender Tintenkorrosion ist der Zustand eines Großteils des Bestandes konservatorisch äußerst heikel, so dass einige der Handschriften bislang von der Benützung ausgeschlossen werden mussten. Durch die Digitalisierung wird nun der Zugang zu diesen wichtigen Quellen ermöglicht. Dabei werden die teilweise bereits vorhandenen schwarz-weiß-Digitalisate vom Mikrofilm parallel erhalten. So besteht auch online die Möglichkeit, in Detailfragen auf einen älteren dokumentierten Zustand der Handschrift zurück zu greifen.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Cimelien der Staatlichen Bibliothek Ansbach

Die Staatliche Bibliothek (Schlossbibliothek) Ansbach
Die fürstliche Hausbibliothek der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, die sich bereits auf Sammlungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert gründete, bildete den Grundstock der Staatlichen Bibliothek (Schloßbibliothek) Ansbach. Im Buchbesitz Georg Friedrichs des Älteren (1539 – 1603) zum Beispiel, dessen Vater Georg der Fromme (1484 – 1543) Briefpartner Martin Luthers und Mitunterzeichner der Confessio Augustana war, spiegelten sich dessen ausgeprägte Interessen und Vorlieben für theologische Werke, lateinische Klassiker und historische Chroniken. Namhafte Privatbibliotheken und die überaus kostbare schöngeistige Bibliothek Christiane Charlottes (1694 – 1729), einer württembergischen Prinzessin am Ansbacher Hof, ergänzten den Bestand. Überdies hatten sämtliche Hofbedienstete bei Antritt ihrer Stelle einen nach Rang abgestuften obulus in die Bibliothekskasse zu entrichten.

Seit 1720 bereits öffentlich zugänglich, hütet die Bibliothek bis heute ihren markgräflichen Stiftungsbrief von 1738, in dem festgelegt war, dass sie ‚niemals geteilt’ werden und ‚eine ständige Zierde Ansbachs’ bilden solle; dies erfüllte sich leider nicht, das ‚edle Kleinod‘ erlitt infolge der Abdankung des letzten Markgrafen Carl Alexander, dem Übergang der zollerischen Fürstentümer an Preußen und dem befohlenen Abtransport des wertvollsten Teils der Bibliothek an die Universitätsbibliothek Erlangen schwere Verluste. Erst seit dem Beginn der überaus konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Mittelfranken Mitte des 19. Jahrhunderts setzte Neubelebung ein. – Heute befindet sich unter den ca. 135.000 Bänden Bestand wieder wertvolles Sammlungsgut, Inkunabeln und Handschriften.

Nach mehreren Umzügen innerhalb der Ansbacher Residenz begann für die Bibliothek 1988 eine neue Zeitrechnung; sie bezog aufwändig restaurierte Räume im ehemaligen Markgrafentheater, das zuvor Reithalle und bis Mitte der vergangenen Jahrhunderts Kino war. Der geräumige Lesesaal mit umlaufender Galerie bietet Platz nicht für Grundbestände und Nachschlagewerke, sondern auch für Tagespresse, Zeitschriften, Neuerwerbungen und den Regionalbestand zu Mittelfranken – die Sitznischen und schöngelegenen Arbeitsplätze in Richtung Rezatauen sind beliebt und auch als Treffpunkt nachgefragt. Als letztes aus der fürstlichen Kunstkammer erhaltenes Objekt belächelt eine Büste Voltaires das Tun und Treiben im Lesesaal der Bibliothek; seinen Anspruch an Literatur beschrieb er mit den Worten, es sei ‚jede Art zu schreiben…erlaubt, nur nicht die langweilige’.

Status:laufend
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Cimelien der Staatlichen Bibliothek Neuburg

Im Zuge der Säkularisation wurden in Bayern zahlreiche Provinzialbibliotheken gegründet, so auch am 28. April 1803 die heutige Staatliche Bibliothek Neuburg an der Donau. Sie sollte die mittelalterlichen Handschriften und neuzeitlichen Drucke der säkularisierten Klöster des Umlands aufnehmen, die nicht von der Münchener Hofbibliothek reklamiert worden waren.
Um eine fachgerechte Aufbewahrung und Erschließung zu gewährleisten, wurden die mittelalterlichen Handschriften 1909 auf Weisung des Königlichen Staatsministeriums in die Münchener Hofbibliothek, die heutige Bayerische Staatsbibliothek, überführt. Dieser als ‚Neuburger Auslieferung‘ bezeichnete Bestand umfasst 98 lateinische und 6 deutsche Handschriften überwiegend aus dem Mittelalter.

70 der 104 Codices stammen aus dem 1135 gegründeten Kaisheim, einem der ältesten Zisterzienserklöster auf dem Gebiet des heutigen Bayern. Sie geben Einblick in die Geschichte des Zisterzienserordens in Deutschland, von seiner Ausbreitung und Institutionalisierung bis hin zu seinem wirtschaftlichen Niedergang im 14. Jahrhundert und der darauffolgenden Wiederbelebung der zisterziensischen Buchkultur im 15. Jahrhundert.
Bemerkenswert ist das frühneuzeitliche Prachtantiphonar Clm 28150, das – entgegen dem zisterziensischen Ideal der Schlichtheit – von dem Schweizer Buchmaler Nikolaus Bertschy mit kunstvollen Initialen und Rankenbordüren ausgestattet worden ist.

Thematisch gehören zur ‚Neuburger Auslieferung‘ überwiegend theologische Werke, aber auch medizinische Traktate und naturwissenschaftliche Schriften, beispielsweise von Euclid und Albertus Magnus.
Einige Handschriften französischer und italienischer Herkunft dokumentieren die internationale Vernetzung des bayerischen Klosters.
Status:laufend
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Cimelien der Staatlichen Bibliothek Passau

Die Staatliche Bibliothek Passau wurde 1612 als Bibliothek des Passauer Jesuitenkollegs gegründet. In die Zeit bis zur Aufhebung des Jesuitenordens im Jahr 1773 fielen Ankäufe bedeutender theologischer und naturwissenschaftlicher Literatur, ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Passauer Jesuiten waren Emblemata. Dieser Bestandsbereich wird in der hier vorgestellten Zimelienauswahl repräsentiert durch das hochbedeutende Hauptwerk Nikolaus Kopernikus' 'De revolutionibus orbium coelestium' aus dem Jahr 1543 und eine Auswahl besonders prächtiger Emblembücher.Wichtigen Zuwachs erhielt die nun als 'Königliche Bibliothek' firmierende Institution ab dem Jahr 1803, als sie zur Aufnahmestelle für die aufgelösten geistlichen Bibliotheken von Stadt und Umland wurde. Besonders bemerkenswerte Bestände kamen aus der Benediktinerabtei Formbach am Inn, die hier mit drei prächtigen Handschriften vertreten ist.
Status:laufend
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Cimelien der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg

Die Augsburger Bibliothek wurde 1537 im Zeichen der Reformation gegründet und war aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung und Sammlungsgeschichte Teil des in Augsburg gepflegten historischen Gedächtnisses. Sie wurde wesentlich erweitert durch Säkularisationsgut, um das nach 1806 die städtischen Bestände vermehrt wurden. Im 19. und 20. Jahrhundert kamen bedeutende Familien- und Vereinsbibliotheken hinzu. Ende des 19. Jahrhunderts erhielt sie einen repräsentativen Neubau, der um zwei Cimeliensäle zentriert wurde, die ‚zur Aufnahme der werthvolleren Bibliotheksschätze‘ dienen und über ein prunkvolles Treppenhaus für die Öffentlichkeit erreichbar sein sollten.

Zu diesen Cimelien gehört die Auswahl, die die Staats- und Stadtbibliothek in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek als digitale Sammlung zugänglich macht. Es ist beabsichtigt, diese Auswahl Zug um Zug zu erweitern, weiter zu erschließen und zu beschreiben. Die ausgewählten Handschriften und Drucke sind Ausgangspunkte für daran anknüpfende Erschließungs- und Forschungsprojekte. So sollen Chroniken, liturgische und literarische Texte sowie naturkundliche Objekte paradigmatisch erschlossen werden und weiterführende Projekte zur Provenienz- und Sammlungsgeschichte anregen.

Kooperation:Staats- und Stadtbibliothek Augsburg   
Status:laufend
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Cimelien der Studienbibliothek Dillingen

Die Studienbibliothek Dillingen besitzt insgesamt 488 Handschriften in lateinischer und deutscher Sprache. 94 von diesen stammen aus dem Mittelalter, die beiden frühesten aus dem 12. Jahrhundert. Zu den bedeutendsten Stücken der Bibliothek gehören zwei frühneuzeitliche ‚Lafreri-Atlanten‘ (X 122 und X 123) mit zum Teil unikalen Kupferstichen, 17 Cäsarenportraits, erstellt von Hans Burgkmair d. Ä. für das Kaiserbuch Konrad Peutingers (V 1462), sowie das einzige im deutschen Sprachraum überlieferte Rechnungsbuch eines Druckers aus dem 15. Jahrhundert (XV 488). Einen großen Teil des Altbestandes bilden die Büchersammlung und Akten der 1549 im Zuge der Gegenreformation gegründeten Universität Dillingen, darunter das Tagebuch des Rektors (XV 226-1, XV 226-2), Bullen, Privilegien und Statuten der Universität, sowie drei Gemälde (XXVI 1), von denen eines den Universitätsgründer, Kardinal Otto Truchseß von Waldburg, zeigt. Nicht zuletzt für Germanisten interessant sind zwei Bruchstücke von Gottfried von Straßburgs ‚Tristan‘ (XV Fragm. 25) und von Wolfram von Eschenbachs ‚Willehalm‘ (XV Fragm. 23). Sie gehören zu einer Sammlung von 28 Fragmenten, die aus Inkunabeln und Alten Drucken herausgelöst werden konnten.

Kooperation:Studienbibliothek Dillingen   
Status:laufend
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Coburger Regierungsblatt

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitung 'Coburger Regierungsblatt'.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online
Kooperation:Landesbibliothek Coburg   
Status:abgeschlossen
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Coburger Zeitung

Die Coburger Zeitung brachte erstmals 1854, und dann zwischen 1861 und 1935 mehreren Generationen von Coburgern die Welt ins Haus. Gleichzeitig widerspiegelt diese Zeitung mit ihren redaktionellen Beiträgen und Annoncen das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben einer gesamten Region. Zwei Kriege, wirtschaftlichen Krisen, vielfältige politische Veränderungen und zahllose kleine und große Ereignisse finden hier ihr Echo. Deshalb ist die Coburger Zeitung heute eine wichtige Quelle der regionalen Geschichtsforschung. Die digitalisierte Fassung der Coburger Zeitung ist Bestandteil der Bayerischen Landesbibliothek Online und bildet den Auftakt des neuen Schwerpunktes Regionalzeitungen. Die noch fehlenden Jahrgänge werden sukzessive bereitgestellt.


Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Bibliografische Angaben:
[Coburger Zeitung
Älteste nationale Tageszeitung Coburgs
Erschienen 1861,1 (5.Sept.) - 74.1935,76 (30.März)]
Kooperation:Landesbibliothek Coburg   
Förderung:Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Status:abgeschlossen
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Codex Falkensteinensis (1166 - 1196)

Der "Codex Falkensteinensis" oder "Falkensteiner Codex" gehört zur Quellengattung der Traditionsbücher. Der Codex nimmt innerhalb der Traditionsbücher eine besondere Stellung ein, da er das einzige erhaltene Traditionsbuch einer hochmittelalterlichen weltlichen Adelsfamilie ist, während die anderen Traditionsbücher ausschließlich von geistlichen Grundherrschaften stammen.Die Handschrift befindet sich heute im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München (Signatur: KL Weyarn 1).
Zum Projekt
Die Digitalisierung des Codex Falkensteinensis erfolgte gemeinsam mit der dazugehörigen Edition von Elisabeth Noichl, Codex Falkensteinensis Die Rechtsaufzeichnungen der Grafen von Falkenstein. In der Edition ergänzt Elisabeth Noichl den Text des Codex durch eine kurz nach dem Codex Falkensteinenis entstandene und nur kopial überlieferte deutsche Übersetzung des Codex.
Die Bereitstellung der Handschrift und der Edition erfolgt in mehreren Stufen. Sie beginnt mit der Bereitstellung der reinen Blätterversionen, wobei die Edition durch ein Inhaltsverzeichnis erschlossen ist. In einem weiteren Projektabschnitt werden die Images der Handschrift und der Edition verknüpft und der als Volltext erschlossene Editionstext mit einer umfangreichen Suchfunktion bereitgestellt, des weiteren werden die im Register genannten Ortsnamen mit der Bayerischen Ortsnamendatenbank der BLO verknüpft. Die Einbindung eines moderierten Dialogmoduls soll Forschern und wissenschaftlich interessierten Personen die Möglichkeit des ergänzenden Wissenstransfers bieten.

Bibiografische Angaben:
[BayHStA KL Weyarn 1: Codex Falkensteinensis, Herrenchiemsee : 1166
Noichl, Elisabeth: Codex Falkensteinensis : Die Rechtsaufzeichnungen d. Grafen von Falkenstein / Elisabeth Noichl 1978]
Kooperation:Bayerisches Hauptstaatsarchiv   
Status:laufend
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Codices bavarici monacenses Catalogi (Cbm Cat.)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
Status:laufend
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CodIcon online:
Codices iconographici monacenses

Die „Codices iconographici“ bilden die letzte abendländische Handschriftengruppe der BSB, zu der es bis heute keinen gedruckten Katalog gibt. Einziger Zugang ist ein von dem Bibliothekar Johann Andreas Schmeller 1835 angelegtes handschriftliches Repertorium nebst Kreuzregister, das die der Sonderaufstellung entsprechenden Codices, Konvolute und Einzelblätter im Zuge der Neuordnung der damaligen Hofbibliothek verzeichnet. Es wird bis heute fortgeschrieben, da sich der Bestand durch Neuerwerbungen laufend vergrößert.

Diese kultur- und kunsthistorisch einzigartige „Realienkunde“ in Bildern zu diversen Wissensgegenständen ist zwischen dem 15. und dem 20. Jh., mit Schwerpunkt auf dem 16.-19. Jh., entstanden und nachweislich überwiegend über höfische und Privatsammlungen in die Bibliothek gelangt.

Der Fond von zur Zeit etwas über 550 Objekten deutscher, aber auch italienischer, spanisch/portugiesischer und französischer Provenienz gliedert sich in 10 Sachgruppen:Botanik, Zoografie, Geografie, Astronomie, Architektur, Kriegswesen, Heraldik, Kostüme, Bildnisse, Varii. Enthalten sind taxonomische Grundlagenwerke der Pflanzen- und Tierzeichnung nach der Natur, Entwürfe für die topografische Karte von Bayern von Philipp Apian bis zu bedeutenden Portolan-Karten, Entwürfe von Maschinen zum friedlichen und kriegerischen Gebrauch und Kostüm- und Wappenbücher. Unter den Varii verbergen sich eine Reihe von kunsthistorisch bedeutenden Stücken mit Architekturentwürfen von Serlio und seinen Adepten bis zu den Neugestaltern des Königreichs Bayern von Karl Haller von Hallerstein und Friedrich Ludwig Sckell bis zu Friedrich von Gärtner. Herausragend sind das „Kleinodienbuch“ von Hans Mielich, die Vorzeichnungen Joachim Sandrarts zu seiner „Teutschen Academie“ und die Skizzen von Simon Vouet.

Die „Codices iconographici“ wurden im Rahmen eines DFG-Projektes digital erschlossen und stufenweise zugänglich gemacht.Es liegen vor die digitale Publikation des Schmellerschen handschriftlichen Repertoriums in einer Blätterversion, als recherchierbare Transkription in Form einer strukturierten exzerpierenden Abschrift, die mit der digitalen Forschungsdokumentation (Literatur zu den Handschriften der Staatsbibliothek) ist. Hiermit wird der Gesamtzusammenhang der „Codices iconographici“ ersichtlich und zugleich das heterogene Einzelmaterial auffindbar.Die inventarmäßige Neubeschreibung von rund 130 bis um die Mitte des 17. Jhs. datierbaren Objekten, verbunden mit der vollständigen Bild-Digitalisierung der Stücke ist abgeschlossen.

Ankündigung: Demnächst sollen über 600 handgezeichnete Karten mit Einzelsignaturen integriert werden, die aus der Kartensammlung der BSB in den Fonds Codices iconographici transferiert wurden.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Collectio musicalis Maximilianea

Die im Auftrag König Maximilians II. von Bayern durch den Hofkapellmeister Johann Kaspar Aiblinger erworbene „Sammlung älterer italienischer Musikwerke“ ist eine umfangreiche Abschriftensammlung mit überwiegend liturgischer Vokalmusik vor allem der Römischen Schule. Aiblinger sollte im Jahr 1833 auf einer „Kunstreise nach Italien (…) über die Musikarchive und Sammlungen berühmter Meisterwerke Forschungen“ anstellen „und nach Möglichkeit (…) durch Acquisition von Originalen oder Copien die musikalischen Kunstschätze der K. Hofbibliothek in München“ bereichern.Die Collectio musicalis Maximilianea wurde einerseits zur Vervollständigung des Repertoires der Münchner Hofkapelle, andererseits zum Studium für Musikforscher und als Anschauungsmaterial „zur Bildung junger Tonsetzer“ angelegt.
Status:laufend
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Datenbank der Reichstagsabgeordneten (1867 - 1938)

Die Datenbank der Reichstagsabgeordneten enthält 5.211 Personendatensätze, die aus den Parlamentsalmanachen und Reichstagshandbüchern der Jahre 1867 - 1938 gewonnen wurden. Diesen Grunddaten (normierter Nachname, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht) wurden die veränderlichen Daten der einzelnen Wahlperioden (Parteizugehörigkeiten, Namensänderungen, Wohn- und Tätigkeitsorte, Wahlkreise, Konfessionen, Berufe, biografische Abrisse, Portraits) zugeordnet.
Recherchemöglichkeiten:
Die Datenbank ermöglicht neben der Suche nach Personennamen die Selektion von Personengruppen, wobei alle erfassten Kriterien miteinander kombinierbar sind. In den Listen Wahlperioden, Partei, Berufsfelder und Konfession ist eine Mehrfachauswahl möglich.
Die biografischen Abrisse können im Volltext durchsucht werden.
Verlinkungen:
Mit den Rechercheergebnisse sind die Redebeiträge der Abgeordneten im Reichstag und im Bayerischen Landtag ansteuerbar. Da jeder Person die eindeutige Nummer der Personennormdatei (PND) zugewiesen wurde, konnten auch Veröffentlichungen von und über die Personen verknüpft werden.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Decretum magistri Gratiani (Corpus Iuris Canonici, Teil 1)

Das Decretum Gratiani bildet den ersten Teil des später im Corpus Iuris Canonici zusammengefassten römisch-katholischen Kirchenrechtes. Es ist nach seinem Verfasser, dem Mönch und Rechtsgelehrten Gratian benannt, der in der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts in Bologna lebte. Sein Hauptwerk, das Decretum (oder: Concordia discordantium canonum) entstand vermutlich um 1140. Gratian sammelte hierfür fast 4.000 Texte kirchenrechtlichen Inhalts, unter anderem Konzilsbeschlüsse (canones) und päpstliche Entscheidungen (decretales), die er mit eigenen Kommentaren (dicta) versah [hg. von Emil FRIEDBERG, Corpus iuris canonici 1. Leipzig 1879 (ND Graz 1959]. Die Edition FRIEDBERGS wurde bereits Mitte der 80er Jahre durch die Monumenta Germaniae Historica mittels OCR (Optical Character Recognition) digital erfasst und in Form einer Konkordanz aufbereitet [Wortkonkordanz zum Decretum Gratiani, hg. Timothy REUTER - Gabriel SILAGI (MGH Hilfsmittel 10) München 1990]. Diese Konversion bezog sich aber nur auf den Text der Edition, nicht aber auf die Fußnoten.

Bibliografische Angaben:
[Gratianus (de Clusio): Decretum magistri Gratiani. Ed. Lipsiensis secunda post Aemilii Ludovici Richteri curas ad librorum manu scriptorum et editionis Romanae fidem recognovit et adnotatione critica instruxit Aemilius Friedberg. - Unveränd. Nachdr. der Ausg. Leipzig 1879. Graz 1959 (Corpus iuris canonici ; 1)]
Kooperation:Monumenta Germaniae Historica   
Status:abgeschlossen
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Dekorative Kunst

Im Jahre 1885 gründete Friedrich Bruckmann die erste deutsche Kunstzeitschrift 'Die Kunst für Alle', die von Friedrich Precht herausgegeben wurde. 1897 gründete Bruckmann zusammen mit Julius Meier-Graefe das Magazin 'Dekorative Kunst - Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst'. Beide Magazine wurden 1900 unter dem Titel 'Die Kunst' in einer Gesamtausgabe zusammengefasst. Allerdings erschienen die Bände mit gerader Zählung von 1900 bis 1929 parallel auch weiter separat unter dem Titel 'Dekorative Kunst'. Der Schwerpunkt dieses Magazins liegt im Bereich der Architektur. Landsitze, Villen oder Gewerbebauten werden in zahlreichen, zum Teil farbigen Fotografien gezeigt, ihre Bauweisen wie auch ihre Innenausstattungen betrachtet. Weitere große Themen sind die Landschaftsarchitektur und die Garten- oder Parkgestaltung. Daneben finden sich in der Zeitschrift Besprechungen von Entwürfen für Kriegsdenkmäler, Entwürfe von diversen Gedenkmedaillen, Artikel über Skulpturen und Malerei oder Betrachtungen von Arbeiten von Porzellanmanufakturen. Insgesamt wird ein sehr breites Spektrum der Kunst abgedeckt.

Mit Unterstützung der Universitätsbibliothek der TU München, die fehlende Bände zur Ergänzung von Lücken zur Verfügung stellte, konnten sämtliche Jahrgänge der Dekorativen Kunst aus bestandserhalterischen Gründen digitalisiert werden.

Bibliografische Angaben:Dekorative Kunst : illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst: Bd. 1.1897/98,Okt. - Bd. 37.1928/29,Sept.
Kooperation:
Status:abgeschlossen
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Denkmäler deutscher Tonkunst - 1. Folge

Im Rahmen der Reihe "Denkmäler deutscher Tonkunst" erschienen ab 1892 ausgewählte Werke verschiedener Epochen und Gattungen von Komponisten aus dem deutschen Wirkungsraum. Die strengen Editionsrichtlinien der herausgebenden "Musikgeschichtlichen Kommission" (unter Leitung von Rochus v. Liliencron, Hermann Kretzschmar, Herrmann Abert und Arnold Schering) sahen größtmögliche Quellentreue sowie Wiedergabe der originalen Partituranordnung vor.

In den 65 Bänden der ersten Folge, die bis 1931 erschien, ist Vokal- und Instrumentalmusik vom 16. bis 18. Jahrhundert versammelt. Ein Großteil der Bände widmet sich geistlicher Musik von sächsischer und thüringischer Herkunft, doch sind ebenfalls größer dimensionierte Werke wie Opern, Oratorien und Ballette aus der Zeit des Barock und der Frühklassik vertreten. Instrumentalwerke nahezu vergessener Meister wie J.Ch. Pezel, J. Schobert und J. Rosenmüller stehen in dieser Reihe neben Höhepunkten des Barock wie den Kantaten Buxtehudes und Graupners, Telemanns »Tafelmusik«, Walthers Orgelwerken sowie den repräsentativsten Opern von Keiser, C.H. Graun, Jommelli, Benda und Holzbauer.

Die Reihe wurde in den Jahren 1957 bis 1960 in teilweise überarbeiteter Form neu publiziert, doch handelt es sich hierbei um ein Digitalisat der in Leipzig bei Breitkopf &Härtel erschienenen Erstausgabe aus dem Bestand der Musikabteilung der BSB.
Status:abgeschlossen
Zugriff:Startseite der Sammlung - Liste

Denkmäler deutscher Tonkunst - 2. Folge: Denkmäler der Tonkunst in Bayern

Im Rahmen der Reihe ‘Denkmäler deutscher Tonkunst’ erschienen ab 1892 ausgewählte Werke verschiedener Epochen und Gattungen von Komponisten aus dem deutschen Wirkungsraum. Die strengen Editionsrichtlinien der herausgebenden ‘Musikgeschichtlichen Kommission’ sahen größtmögliche Quellentreue sowie Wiedergabe der originalen Partituranordnung vor.

Begründet und konzipiert von Adolf Sandberger (1864-1943) erschien als zweite Folge der Denkmäler deutscher Tonkunst die eigene Reihe ‘Denkmäler der Tonkunst in Bayern’: Zwischen 1900 und 1930 erschienen die nun digitalisierten 30 Bände dieser Folge, worin ausschließlich Komponisten vertreten, die im Raum Bayern gelebt und gewirkt haben.

Vorwiegend sind hier Werke weltlicher wie geistlicher Instrumental- und Vokalmusik vom 16. bis 18. Jahrhundert versammelt, darunter ebenso größer besetzte Orchester- und Bühnenwerke wie Sammlungen von Konzerten, Kammer- und Orgelmusik. Von den Komponisten dieser Reihe seien hier stellvertretend Raselius, Hassler, Steffani, Kerll, Pachelbel, Gluck, Traëtta, Rösler (Rosetti) und Leopold Mozart genannt.

Die Reihe wurde ab 1962 in revidierter Form neu publiziert, doch handelt es sich bei unserem Digitalisat um die bei Breitkopf &Härtel (Bd. 1-20) bzw. Filser &Co. (Bd. 21-30) erschienene Erstausgabe aus dem Bestand der Musikabteilung der BSB.
Status:abgeschlossen
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Der gerade Weg

Digitalisierung und Bereitstellung der von Fritz Gerlich (1883-1934) herausgegebenen Wochenschrift 'Der Gerade Weg' zusammen mit dem Vorgängerblatt 'Illustrierter Sonntag'. In der 1929-1933 in München publizierten Zeitung erschienen seit 1930 mit die schärfsten christlich begründeten Warnungen vor dem Nationalsozialismus.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Bibliografische Angaben
[Illustrierter Sonntag. Das Blatt des gesunden Menschenverstandes, München Bd. 1.1929 - Bd. 3.1932]
[Der gerade Weg. Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht, München Bd. 4.1932 - Bd. 5.1933,20]
Status:abgeschlossen
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Deutsche Biographie (ADB/NDB)

Als historisch-biografische Lexika sind die ADB (55 Bände und ein Register, 1873-1912) und die NDB (25 Bände, seit 1953) erstrangige Informationsmittel zu Personen, die im deutschsprachigen Raum in herausragender Weise wirksam waren. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart werden alle Bereiche des öffentlichen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens berücksichtigt. In dem hier vorliegenden Register sind die Einzelregister aller bisher erschienenen Bände der NDB und das Gesamtregister der ADB kumuliert und mit ergänzenden Informationen aus den Artikeln angereichert. Die Datenbank umfasst nicht nur die Personen, denen in der NDB oder in der ADB eigene Artikel gewidmet sind, sondern enthält auch die in den Genealogien sowie in den Einzel- und Familienartikeln erwähnten Namen.

Bibliografische Angaben:
[Allgemeine deutsche Biographie, hrsg. durch die Historische Commission bei der Königl. Akademie der Wissenschaften. Erschienen 1875- ; Neue deutsche Biographie, hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Erschienen 1953-]
Kooperation:Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Die Arbeiterwohlfahrt, 1947

Zweisprachige (dt.-engl.), bebilderte handschriftliche Dokumentation der Arbeiterwohlfahrt
Status:abgeschlossen
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Die handschriftlichen Opernpartituren des 18. Jahrhunderts der Bayerischen Staatsbibliothek

„Die handschriftlichen Opernpartituren des 18. Jahrhunderts der Bayerischen Staatsbibliothek: Online-Katalogisierung, Digitalisierung und Online-Bereitstellung“

Förderung: DFG

Die handschriftlichen Opernpartituren des 18. Jahrhunderts der Bayerischen Staatsbibliothek, ein Bestand von mehr als 200 Werken in über 400 Bänden, werden ab Februar 2017 in einem von der DFG geförderten Projekt über 3 Jahre online katalogisiert, digitalisiert und im Internet bereitgestellt.Im 18. Jahrhundert war der Münchner kurfürstliche Hof neben Wien, Berlin, Dresden, Mannheim und Stuttgart eines der wichtigsten Zentren der europäischen Opernpflege nördlich der Alpen. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts sind neben Pietro Torri, dessen spätvenezianische Opern jahrzehntelang in München dominierten, u.a. die Komponisten Bernardo Aliprandi, Giovanni de Porta und Francesco Peli zu nennen. 1753 wurde das neuerbaute Residenztheater mit Giovanni Ferrandinis „Catone in Utica“ eröffnet. Seit diesem Zeitpunkt wurde bis 1788 jährlich zur Eröffnung der Karnevalssaison eine neue Opera seria gespielt. Bis 1767 komponierte Andrea Bernasconi, der 1753 zum Vizekapellmeister berufen worden war, die meisten dieser Karnevalsopern. Danach erhielt jährlich ein anderer Opernkomponist den Auftrag für die Opera seria am kurfürstlichen Hof, darunter Tommaso Traetta, Antonio Sacchini, Pietro Pompeo Sales, Alessio Prati, Antonio Tozzi, Antonio Salieri, Josef Myslivecek und Joseph Willibald Michl.
Der umfangreiche Bestand handschriftlicher Partituren, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Münchner Aufführungen stehen, wurde in späterer Zeit durch Zugänge aus Nachlässen und Sammlungen sowie durch gezielte Erwerbungen noch erweitert.
Durch die Digitalisierung und strukturierte Online-Bereitstellung wird der Zugang zu dieser einzigartigen Sammlung für Forschung und Musikpraxis ermöglicht.
Status:laufend
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Die Nutz- und Lust-erweckende Gsellschafft Der Vertrauten Nachbarn am Isarstrom

Unter dem Titel "Die Nutz- und Lust-erweckende Gesellschafft Der Vertrauten Nachbarn am Isarstrom" erschien 1702-1704 erstmals eine Zeitschrift in München. Das bayerisch-patriotisch sowie strikt katholisch eingestellte Organ entstand im Umkreis des Münchner Hofes am Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
Status:abgeschlossen
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Die Ottheinrich-Bibel (Cgm 8010)

Die großformatige Prachthandschrift des Neuen Testaments wurde um oder kurz nach 1430 im Auftrag Herzog Ludwigs VII. von Bayern-Ingolstadt geschaffen. Der deutsche Bibeltext wurde damals vollständig geschrieben, die Aussparungen für die Bilder mit Maleranweisungen in lateinischer Sprache versehen. Doch wurde der Buchschmuck von drei Regensburger Meistern oder Werkstätten nur auf etwa einem Fünftel der 307 Pergamentblätter vollendet. Die übrigen Miniaturen und Initialen ergänzte in den Jahren 1530 bis 1532 der Lauinger Künstler Mathis Gerung im Auftrag von Ottheinrich von Pfalz-Neuburg.

Die Ottheinrich-Bibel ist die früheste illustrierte Handschrift eines Neuen Testaments in deutscher Sprache, die uns erhalten blieb. Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges wurde sie zweimal als Kriegsbeute verschleppt, 1622 aus Heidelberg nach München und 1632 weiter nach Weimar, von wo sie bald darauf nach Gotha gelangte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die zeitweise auch als „Gothaer Bibel“ bekannte Handschrift in acht Teilbände zerlegt. Die Bände 1, 2 und 7 erwarb die Bayerische Staatsbibliothek im Jahr 1950, von Band 1 und 2 erschien 2002 eine Faksimile-Ausgabe. Die übrigen fünf Bände wurden 2007 mit freundlicher Unterstützung des Herzoglich Sachsen Coburg und Gotha’schen Hauses aus den Sammlungen der Herzog von Sachsen Coburg und Gotha’schen Stiftung für Kunst und Wissenschaft erworben. Den Einband überließ die Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha der Bayerischen Staatsbibliothek als Dauerleihgabe.

Der Ankauf wäre nicht möglich gewesen ohne den erheblichen Einsatz des Freistaats Bayern und eine breite, engagierte Finanzierungskoalition. Zu ihr gehören der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, die Bayerische Landesstiftung, die Oberfrankenstiftung, die Ernst von Siemens Kunststiftung, die Stiftung Propter Homines, die Freiberger Stiftung sowie die Erzdiözese München und Freising, das Bibelhaus Erlebnismuseum Frankfurt und private Spender.

Ausstellungen

Die vollständige Ottheinrich-Bibel wurde erstmals 10. Juli - 10. August 2008 in einer Schatzkammerausstellung der Bayerischen Staatsbibliothek präsentiert. Weitere Ausstellungstermine der Ottheinrich-Bibel, ehe die Handschrift die dann nötige Ruhezeit in den Tresoren der Bayerischen Staatsbibliothek beginnen wird, sind:

28. Februar - 10. Mai 2009 Bibelhaus Erlebnismuseum Frankfurt am Main
21. September - 2. November 2009 Deutsches Historisches Museum Berlin
April 2010 - Forschungsbibliothek Gotha
16. Mai - 27. Juni 2010 Staatsbibliothek Bamberg

Alle Seiten der Bibel sind vom Faksimile Verlag Luzern, der bereits im Jahr 2002 ein Faksimile von Teilband 1 und 2 herausgegeben hat, hochwertig digitalisiert worden.

Faksimile Verlag Luzern, Bd. 1 u. 2: farbige Digitalsate folgen in Kürze.
Status:abgeschlossen
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Digi20-Projekt - Digitalisierung der DFG-Sondersammelgebiete

Das Digi20-Projekt steht im Kontext der Aktionslinie „Digitalisierung der DFG-Sondersammelgebiete“ und konzentriert sich auf die Digitalisierung überwiegend geistes- und sozialwissenschaftlicher, nicht gemeinfreier Literatur mit Schwerpunkt auf monographischen Werken.

Gegenstand des Projekts waren in einer ersten Phase rd. 4700 Titel aus Programmsegmenten der Verlage Vandenhoeck &Ruprecht, Wilhelm Fink / Ferdinand Schöningh sowie Otto Sagner. In einer zweiten Phase werden entlang einer vereinbarten Moving Wall, d.h. einem zeitlichen Abstand zum aktuellen Erscheinungsjahr von drei bis fünf Jahren, sukzessive weitere rd. 1750 Titel digitalisiert.

Entsprechende Vereinbarungen mit den Verlagen, die ihrerseits im Einvernehmen mit den Autoren handeln, eröffnen die Möglichkeit, die urheberrechtsbehafteten Werke zu digitalisieren und im Open Access entsprechend der Praxisregeln der DFG zur Verfügung zu stellen.

Der Webauftritt bietet eine Volltextsuche über die gesamte Sammlung oder in einzelnen Fachkollektionen. Sämtliche Titel sind aber auch über den OPAC der Bayerischen Staatsbibliothek zugänglich. Die Einbindung in fachlich einschlägige Virtuelle Fachbibliotheken befindet sich in Vorbereitung.

Unter http://digi20.digitale-sammlungen.de können Sie das neue Angebot aufrufen.


Kooperationspartner:

Verlage Vandenhoeck &Ruprecht und V& unipress
Wilhelm Fink Verlag
Verlag Ferdinand Schöningh
Verlag Otto Sagner
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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digiPress - Das Zeitungsportal der Bayerischen Staatsbibliothek

digiPress ist der zentrale virtuelle Lesesaal für historische, digitalisierte Zeitungen der Bayerischen Staatsbibliothek. Die digitalisierten Zeitungen können einzeln über eine Titelliste aufgerufen werden. Eine Besonderheit ist hierbei die Sortierungsmöglichkeit nach Verbreitungsorten. Eine Kalenderübersicht ermöglicht einen datumsorientierten, aber auch titelübergreifenden Einstieg. Die meisten Zeitungen sind darüber hinaus auch im Volltext durchsuchbar.Das Angebot umfasst vorwiegend, aber nicht ausschließlich, historische bayerische Zeitungen, darunter auch seltene und unikale Titel. Quantitativ wird das Angebot sukzessive ausgebaut und wird schließlich mehr als 1.000 Zeitungstitel umfassen.

Status:laufend
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Digitalisierung und Erschließung der Librettosammlung Her der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Sammlung von ca. 5.700 Libretti, die 1860 durch die damalige Hof- und Staatsbibliothek vom Maler und Privatier Christian Her (1815 – 1892) erworben werden konnte, gehört zu den größten Libretto-Sammlungen weltweit. Sie bildet in ihrer Geschlossenheit eine einmalige Quellenbasis für die Geschichte der Oper, Literatur und der Kultur in den deutschsprachigen Ländern vom 17. – 19. Jahrhundert. Neben ca. 4.900 Operntextbüchern (darunter u.a. das Libretto der Uraufführung von Mozarts 'Idomeneo') umfasst die Sammlung auch mehr als 430 Oratorien- sowie rund 350 Ballettlibretti.

Von 2010 – 2013 wurde der Bestand nach nationalen und internationalen Richtlinien katalogisiert und komplett digitalisiert. Die Bereitstellung der Metadaten und Digitalisate erfolgt im Rahmen der Digitalen Sammlungen, des Online-Katalogs der Bayerischen Staatsbibliothek, des Online-Katalogs des Bayerischen Bibliotheksverbundes, der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft sowie eines eigenen speziellen Webauftritts unter http://libretti.digitale-sammlungen.de
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Digitalisierung, Erschließung und Erfassung von Durchreibungen von Einbänden des 15. und 16. Jahrhunderts

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt als größte deutsche Sammlung mittelalterlicher Handschriften und Inkunabeln sowie aufgrund ihres umfangreichen Bestands an Drucken des 16. Jahrhunderts eine reiche Sammlung von Bucheinbänden des 15. und 16. Jahrhunderts. Da ein hoher Anteil der Altbestände infolge der Säkularisation altbayerischer und schwäbischer Klöster in die Bibliothek kam, entstanden die spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Einbände überwiegend in Buchbinderwerkstätten dieser Region. Die wissenschaftliche Zuordnung von erhaltenen Einbänden zu Werkstätten erfolgt dabei mit Hilfe von Aufstellungen der verwendeten Dekorelemente, also von Stempeln, Rollen und Platten, von denen Durchreibungen angefertigt werden. In der Bayerischen Staatsbibliothek ist eine umfangreiche Sammlung solcher Durchreibungen vorhanden, die allerdings erst grob geordnet und in internen Karteien rudimentär erschlossen ist. Dieses Quellenmaterial soll digitalisiert und in der gemeinsamen deutschen Einbanddatenbank erschlossen werden, um es für die buch- und kunsthistorische Forschung verfügbar zu machen und so neue Erkenntnisse zur Herkunft, Verbreitung und Rezeption von Handschriften und alten Drucken zu ermöglichen.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Digitisation on Demand - Varia

Der Bereich Digitisation on Demand - Varia beinhaltet Handschriften, Druckwerke und Landkarten aus dem umfangreichen Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, die auf Wunsch der Bibliotheksnutzer digitalisiert wurden. Hier sind Werke in verschiedenen Sprachen und aus den unterschiedlichsten Epochen und Themenbereichen versammelt.

Status:laufend
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Distler, Hugo (1908-1942): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Hugo Distler, 1908 in Nürnberg geboren, 1942 in Berlin gestorben, ist einer der wenigen ganz großen Komponisten von Chormusik und evangelischer Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts.
Nach schwerer Kindheit und Jugend in Nürnberg studierte Distler 1927-1930 am Leipziger Konservatorium, u.a. bei Hermann Grabner und Günter Ramin. Prägende Jahre verbrachte er von 1930-1937 als Organist der St. Jakobi-Kirche in Lübeck, ab 1937 lehrte er an der Stuttgarter und ab 1940 an der Berliner Musikhochschule. 1942 setzte der erst 34jährige Distler seinem Leben selbst ein Ende.
Distler gilt als bedeutendster Vertreter der Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik nach 1920. Bei seiner Instrumentalmusik stehen die Werke für Klavier und besonders für Orgel im Vordergrund. Die bis in die Gegenwart größte Verbreitung und Popularität haben jedoch Distlers geistliche und weltliche Chorwerke gefunden, genannt seien hier nur der aus 52 Motetten bestehende ‘Der Jahrkreis’ op. 5 (1933), ‚Die Weihnachtsgeschichte’ für vierstimmigen Chor op. 10 (1933) und das dreiteilige ‘Mörike-Chorliederbuch‘ op. 19 (1939).
Die autographen Musikhandschriften aus Distlers Nachlass, der sich seit 2010 in der BSB befindet, repräsentieren alle Facetten und Gattungen seines Schaffens. Neben Reinschriften zahlreicher Werke sind auch Skizzen und Korrekturfahnen von Druckausgaben enthalten.
Status:abgeschlossen
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Druckgraphische Buchillustrationen des 15. Jahrhunderts - Inkunabeln

Aus 76 meist deutschsprachigen Inkunabeln der Bayerischen Staatsbibliothek wurden unmittelbar vom Original 6377 Seiten mit Illustrationen digitalisiert. In der Mehrzahl handelt es sich um schwarzweiße, gelegentlich aber auch um kolorierte Holzschnitte. Die Digitalisate wurden mit der kunsthistorischen Klassifikation IconClass ikonographisch erschlossen.Die digitalisierten Seiten können über den elektronischen Inkunabelkatalog (BSB-Ink online) aufgerufen werden. Dabei ist auch eine Recherche nach Bildinhalten möglich.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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eBooks on Demand (EOD)

Über eBooks on Demand können vollständige elektronische Kopien von urheberrechtsfreien Büchern aus dem Zeitraum von 1501 bis etwa 1900 bestellt werden.
Der Service wurde im Rahmen eines durch die EU geförderten Projekts von 13 Bibliotheken aus 8 europäischen Ländern ins Leben gerufen und wird seit Projektende als Dokumentlieferdienst an der BSB weitergeführt. Zu dem Service an der Bayerischen Staatsbibliothek gibt es eine Webseite mit detaillierten Informationen. Die EOD-Website bietet weitere Informationen zu dem Dokumentlieferdienst sowie zu allen Zugangssystemen, über die eBooks bestellt werden können.
Förderung:EU, eTEN
Status:abgeschlossen
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Eckher von Kapfing und Lichteneck, Johann Franz: Grabsteinbuch

Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727) ist als emsiger Sammler genealogischer Materialien bekannt geworden. Seit seiner Wahl zum Fürstbischof von Freising (1695) konnte er sich nicht mehr ausschließlich selbst um die ihn interessierenden Projekte kümmern, weshalb er zunehmend Arbeiten delegierte. Es war dabei vor allem Johann Michael von Prey (1690-1747), den er – 1713 als Hof- und Kammerrat sowie Archivar in seine Dienste genommen – mit diesen historischen und genealogischen Forschungsarbeiten beschäftigte.
In diese Zeit der beiderseitigen Zusammenarbeit dürfte das berühmte Grabsteinbuch entstanden sein – eine vom historiographischen Interesse beflügelte Inventarisierung von über 2.000 Grabsteinen in vier Bänden auf 391 Blatt. Auch wenn sich diese Sammlung zum Teil mit Wolfgang Schaumbergers im Auftrag des Fürstbischofs gesammelten Centones stemmatographici (Cgm 2273) überschneidet, liegt der besondere landesgeschichtliche Wert des Werks in der Tatsache begründet, dass in ihm zahlreiche heute im Original verloren gegangene Monumente dokumentiert werden.
Status:abgeschlossen
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Eckher von Kapfing und Liechteneck, Johann Franz: Sammlungen und Schriften zur Genealogie des bayerischen Adels

Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck (1649-1727), seit 1695 Fürstbischof von Freising, wurde bereits als junger Domherr in den Bann der Geschichtsschreibung, besonders aber in den der Genealogie gezogen. Er fasste damals den Plan, die bis dahin grundlegende Sammlung über den bayerischen Adel, das Bayrisch Stammen Buch des Wiguleus Hundt (1514-1588), neu zu überarbeiten. Noch bevor Eckher Bischof wurde, hatte er einen Gutteil der Vorarbeiten abgeschlossen. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt aus dieser Zeit das Genealogische Lexikon (Cgm 2269) und das Wappenbuch des bayrischen Adels (Cgm 2270 mit 2.223 Wappen auf 140 Blättern), drei der ehemals vier Bände seiner Exzerptsammlung aus Archiven, Saalbüchern, Urkunden und Notaten-Sammlungen zu Freising und verschiedenen Klöstern und Pfarren (Cgm 2271 – erhalten sind der erste, dritte und vierte Band). Diese Vorarbeiten mündeten schließlich 1695 in eine alphabetische Sammlung zur Genealogie des bayrischen Adels als Entwurf zu einer Neubearbeitung von Hundts Stammen Buchs – insgesamt fünf Bände auf 1.144 von Eckher eigenhändig beschriebenen Blättern, die heute unter der Signatur Cgm 2268 verwahrt werden.Während seiner Zeit als Freisinger Fürstbischof konnte sich Eckher nicht mehr im gewohnten Ausmaß seinen historischen Studien widmen, weshalb er 1713 seinen Hof- und Kammerrat Johann Michael von Prey (1690-1747) mit den historischen und genealogischen Forschungsarbeiten betraute, um das Stammbuch fertig stellen zu können. Zehn Bände ließ Eckher 1720 abschreiben und illustrieren. Im Katalog der bischöflichen Handbibliothek von 1726 sind sie noch verzeichnet, gelten heute jedoch als verschollen, was den Wert der auf uns gekommenen Vorarbeiten Cgm 2268 bis 2271 unterstreicht.
Status:abgeschlossen
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Einbandsammlung

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt als größte deutsche Sammlung mittelalterlicher Handschriften und Inkunabeln sowie aufgrund ihres umfangreichen Bestands an Drucken des 16. Jahrhunderts eine reiche Sammlung von frühneuzeitlichen Bucheinbänden. Da ein hoher Anteil der Altbestände infolge der Säkularisation altbayerischer und schwäbischer Klöster in die Bibliothek gelangte, entstanden die spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Einbände überwiegend in Buchbinderwerkstätten dieser Region.
Unter dem Buchhistoriker und Einbandkundler Ferdinand Geldner (1902-1989), dem Leiter der Inkunabelsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek, wurde eine umfangreiche Materialsammlung zu frühneuzeitlichen Bucheinbänden aufgebaut. Sie umfasst zahlreiche Einband-Durchreibungen, die für die wissenschaftliche Zuordnung von blindgeprägten Einbänden zu Werkstätten verwendet werden. Dieses Quellenmaterial wird digitalisiert und in der gemeinsamen deutschen Einbanddatenbank erschlossen, um es für die buch- und kunsthistorische Forschung verfügbar zu machen und neue Erkenntnisse zur Herkunft, Verbreitung und Rezeption von Handschriften und alten Drucken zu ermöglichen.
http://www.hist-einband.de/muenchen_sammlung.shtml
Daneben legte Geldner eine Sachkartei zur Einbandsammlung an, in der neben Buchbindern und Vorbesitzern von Einträgen auch Stilrichtungen und technische Besonderheiten verzeichnet sind. Die Kartei wurde im Rahmen des DFG-geförderten Projekts ‚Einbanddatenbank’ digitalisiert und wird hier im Internet bereitgestellt.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Einblattdrucke

Die herausragende Bedeutung der Einblattdrucke für die (Kommunikations-)Kultur ist heute in der Forschung unbestritten. Einblattdrucke als Träger einer prägnanten Schriftlichkeit und Bildlichkeit wirkten in fast alle Lebensbereiche hinein bzw. wurden aus ihnen initiiert. Daraus resultierte eine große Vielfalt von Themen, die über das Medium Einblattdruck transportiert wurden. Berührt wurden die Bereiche der Politik (z.B. in Kommentaren zur politischen Lage der Zeit), des Rechts (man denke an Verordnungen) und der Religion (z.B. polemische Schriften in der Reformationszeit, Wallfahrtsblätter, etc.). Man berichtete über Naturereignisse, monströse Menschen und Tiere und tradierte Liedgut. Einblattkalender halfen, den Jahreslauf zu gliedern, und Thesenblätter gaben Zeugnis über die erfolgreiche Tätigkeit der Universitäten. Nicht zuletzt waren Einblattdrucke Mittel der Werbung (z.B. bei den Buchdruckern und -händlern). Die Reihe der Themenbereiche ließe sich so noch weiter fortführen und ausdifferenzieren. Eine besondere Rolle spielte sicher das illustrierte Blatt, doch ist die Spannweite der Erscheinungsformen groß - vom reinen Text - bis hin zum 'Bilddruck' im Grenzbereich zur Druckgrafik. Diese hier nur angedeutete Themenvielfalt wie auch die angesprochene Multifunktionalität von Einblattdrucken erfordern geradezu eine interdisziplinäre Erforschung bzw. eine Aufarbeitung aus der Perspektive vieler Fachdisziplinen. Grundlegend für die Forschung ist jedoch eine gesicherte Materialbasis. Mit der digitalen Erschließung der Einblattdrucke, stellt die Bayerische Staatsbibliothek eine solche Basis zur Verfügung.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Emblembücher der Frühen Neuzeit (Auswahl)

Im Rahmen des Förderprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur 'Retrospektiven Digitalisierung von Bibliotheksbeständen' werden in einem kooperativen Projekt des Instituts für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Dietmar Peil) und der Bayerischen Staatsbibliothek eine forschungsrelevante Auswahl von ansonsten schwer zugänglichen Emblembüchern digital aufbereitet und über das Internet zugänglich gemacht. Je nach dem Grad der Verschränkung von Bild und Text werden die Emblembücher (vornehmlich aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert) vollständig oder teilweise (Titelei, Bildseiten und gegebenenfalls die für das Emblemverständnis wichtigen Textseiten) digitalisiert. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Erschließung: So wird ein Zugriff über die vollständigen bibliografischen Angaben zu allen Titeln und über Motti und Suchbegriffe auf die Einzel-Embleme realisiert. Ein wissenschaftlicher Kommentar zum jeweiligen Werk wird ebenfalls in die Datenbank integriert.

Kooperation:Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Dietmar Peil)   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Europeana Regia: Kooperative digitale Bibliothek königlicher Handschriften des europäischen Mittelalters und der Renaissance - Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Ziel von Europeana Regia ist es, ein europäisches Korpus digitalisierter Handschriften zusammenstellen – allesamt beeindruckende Zeugnisse der Verbreitung von Texten und der Kunst in Europa in der Zeit des Mittelalters und der Renaissance. Hierzu wurden repräsentative Sammlungen, die heute auf verschiedene EU-Mitgliedsstaaten verteilt sind, ausgewählt, um gezielt wichtige Ereignisse der politischen, kulturellen und künstlerischen Geschichte Europas zu beleuchten. Das Projekt besteht aus drei Teilprojekten und umfasst insgesamt 874 Handschriften:

1. Die „Bibliotheca Carolina“, für die insgesamt 425 Meisterwerke der wichtigsten Abteien und Klosterschulen des Karolingerreiches (8.-9. Jahrhundert) – darunter Reichenau, Saint-Denis, Corbie, Reims, Saint-Amand, Freising und Weißenburg (Wissembourg) – digitalisiert werden. Die Handschriften veranschaulichen in herausragender Weise die geistige und künstlerische Tätigkeit dieser Zentren des religiösen Lebens, der kirchlichen und weltliche Macht, sowie ihren reichen Austausch von Texten und künstlerischen Vorbildern. Die für Europeana Regia zu digitalisierenden Text- und Bildzeugnisse stellen circa 50 % aller heute noch in Europa erhaltenen Karolingerhandschriften dar. Die Bayerische Staatsbibliothek wird mit 114 weit mehr als ein Viertel aller Handschriften zu diesem Projekt beitragen.

2. Die Bibliothek König Karls V., die bedeutendste königliche Sammlung illuminierter Handschriften aus dem 14. Jahrhundert, stand – v.a. auch aufgrund der zahlreichen hiervon gefertigten Abschriften – im Zentrum der adeligen Kultur in Frankreich, England, Flandern und Burgund. Von insgesamt 167 Handschriften wird an der Bayerischen Staatsbibliothek eine digitalisiert und erschlossen werden.

3. Die Bibliothek der aragonischen Könige von Neapel: Diese prächtige Sammlung ist eine einzigartige Ansammlung von Meisterwerken der französischen, venezianischen, neapolitanischen, lombardischen und spanischen Buchmalerei. Sie ist über politische Grenzen hinweg ein Symbol der kulturellen Einheit Europas. Zu den insgesamt 282 Handschriften wird die Bayerische Staatsbibliothek einen Codex beitragen.

Kooperation:Bibliothèque nationale de France Paris   Bibliothèque royale de Belgique Brüssel   Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel   Biblioteca Historica, Universitat de València   
Förderung:Europäische Kommission
Status:laufend
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Exlibris

Der lateinische Begriff ‚Exlibris’ („aus den Büchern“) bezeichnet meist kleinformatige druckgraphische Blätter, die als Besitzkennzeichen in Bücher eingeklebt werden und den Namen, das Monogramm oder Wappen des Eigentümers oder eine auf ihn bezügliche bildliche Darstellung enthalten. Die ältesten Exlibris stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt die drittgrößte Exlibris-Sammlung in Deutschland. Sie ist nach Vorprovenienzen geordnet und enthält derzeit ca. 39.500 Blätter, die in 19 Teilsammlungen gruppiert sind. Neben Exlibris, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert aus Bibliotheksbeständen ausgelöst wurden, umfasst sie mehrere Privatsammlungen, die zu späterer Zeit in die Bibliothek gelangten, darunter die Nachlässe des Arztes Josef Klüber (1873-1936) und des Bibliothekars Ernst Freys (1863-1956) sowie die Sammlungen von Rudolf Freiherr von Hoschek (1887-1960), Hans Wanger (*1898/99), Emil Sulger-Gebing (1863-1923) und Aloys Fischer (1880-1937). Die Sammlung ist zum großen Teil in einem Kartenkatalog der Exlibris-Eigner und Künstler erschlossen, der im Lesesaal der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke benutzt werden kann.

Die aus dem Altbestand der Bayerischen Staatsbibliothek stammenden Exlibris werden in den Teilsammlungen Exlibris 1-3 aufbewahrt. Die Sammlung Exlibris 2 umfasst etwa 600 Exlibris bayerischer Klöster, darunter viele in mehreren Exemplaren. Um Material für die Provenienzforschung bereitzustellen, werden diese Klosterexlibris in digitalisierter Form zugänglich gemacht. Die angegebenen W-Nummern beziehen sich auf Friedrich Warnecke: Die deutschen Bücherzeichen (Ex-Libris) von ihrem Ursprunge bis zur Gegenwart. Berlin 1890.

Über die Geschichte der Sammlung informiert:Dieter Kudorfer: Das Exlibris als privates Sammelgut und die Exlibris-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek, in: Bibliotheksforum Bayern 11 (1983), S. 64-76.[PDF 3.6 MB]


Status:laufend
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Forschungsdokumentation zu Handschriften und Seltenen Drucken der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Forschungsdokumentation zu den Handschriften und Seltenen Drucken der Bayerischen Staatsbibliothek wird seit kurzem in Form eines elektronischen Online-Katalogs geführt, der über die Homepage der Bibliothek angeboten werden soll. In dem Projekt wird der bisher auf Karten geführte Literaturkatalog mit ca. 120.000 Nachweisen digitalisiert und in die Datenbank integriert. Die Karten werden zu diesem Zweck gescannt und einige Angaben manuell erfasst. Diese Angaben werden in die Datenbank eingespielt und mit den Images der Katalogkarten verknüpft. Das Vorhaben zielt darauf ab, die komplette Forschungsdokumentation, die bisher nur vor Ort einsehbar war, über das Internet allgemein zugänglich zu machen.
Recherchemöglichkeiten:
Freie Suche, Hss-Signatur, Jahr, Aspekt, Titel, Autor, Herkunft, Gesamttitel, Standortsignatur.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Fotoalben

Das Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek verwahrt mehr als 150 Fotoalben. Der Bestand reicht von der Frühzeit der Fotografie im 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Alben enthalten Bilder zu den Themen Geschichte, Gesellschaft, Ethnografie und Bayern. Bei der Geschichte liegt der Schwerpunkt auf der Weimarer Republik, dem Dritten Reich, dem Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit. Hinzu kommt eine bislang unbekannte Zahl an Alben, die sich in den mehr als 1000 Nachlässen befinden. Hervorgehoben seien die Fotoalben der Prinzessin Therese von Bayern (1850-1925) und die Alben des Majors Julius von Bernuth (1861-1957) zum Ersten Weltkrieg.
Status:laufend
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Fotoarchiv Hoffmann

Anfang 1993 erwarb die Bayerische Staatsbibliothek mit finanzieller Unterstützung der DFG aus Mitteln des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft das Zeitgeschichtliche Bildarchiv Heinrich Hoffmann (Fotograf von Adolf Hitler). Diesem Archiv kommt als zeitgeschichtliche Quelle eine große Bedeutung zu. Durch gezielte Ankäufe wird das Angebot des Fotoarchivs Hoffmann ständig erweitert. Die Katalogisierung des Archivs konnte Ende 2000 abgeschlossen werden. Die über 66.000 Bilder stehen auf einer zur Zeit nur internen Datenbank der Abteilung zur Verfügung. Auf die Katalogisate kann über Personennamen, Orte, Körperschaften und Ereignisse zugegriffen werden. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts wurden alle Fotografien gescannt, mit den Katalogisaten verknüpft und ins Netz gestellt. Zugleich stehen die Bilder in optimaler Qualität über einen separaten Rechner zur Verfügung. Bei einer gezielten Bestellung können sie via E-Mail, Diskette oder CD-ROM digital verschickt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, die Daten in Fotoqualität auszudrucken und den Benutzern zur Verfügung zu stellen.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Francia

Die seit 1973 vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegebene Zeitschrift »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« ist ein internationales Forum der wissenschaftlichen Diskussion von Historikerinnen und Historikern vor allem deutscher, französischer und englischer Sprache. Insbesondere gehören die deutsch-französischen Beziehungen zum thematischen Spektrum der Zeitschrift.

Die rund 70 bis 2006 erschienenen Bände der Francia (Aufsätze und Rezensionen umfassend) sind als »Francia-Retro« hier retrodigitalisiert abrufbar. Alle weiteren Bände werden mit einer Verzögerung von einem Jahr sukzessive im Rahmen von perspectivia.net, der Publikationsplattform der Stiftung DGIA, als PDF-Dateien im Open-Access-Modus online gestellt.

Der Rezensionsteil der »Francia« erscheint seit 2008 als „Francia-Recensio“ exklusiv auf perspectivia.net

Status:laufend
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Francia / Beihefte

Das Deutsche Historische Institut Paris gibt neben der Zeitschrift 'Francia' auch eine Buchreihe heraus, die 'Beihefte der Francia' (BdF). Deren einzelne Bände erscheinen in französischer, englischer oder deutscher Sprache und beschäftigen sich mit Themen der westeuropäischen und der französischen Geschichte sowie mit den deutsch-französischen Beziehungen.Neben den in den Digitalen Sammlungen bereitgestellten Blätterversionen (Image), stehen die PDF-Dateien zum Herunterladen auf der Publikationsplattform perspectivia.net.

Outre la revue 'Francia', l'Institut historique allemand Paris publie également une collection de livres, les 'Beihefte der Francia' (BdF) dont chaque volume est publié en français, anglais ou allemand. La collection traite de l’histoire de France et d’Europe de l’Ouest, ainsi que des relations franco-allemandes. En complément de la version feuilletable des Digitale Sammlungen, les fichiers PDF sont disponibles dans le cadre de la plateforme de publication perspectivia.net.

Besides the journal 'Francia', the German Historical Institute Paris also edits a book series, the 'Beihefte der Francia' (BdF). The individual volumes are published in French, English or German, and deal with topics regarding Western European and French history, as well as Franco-German relations. In addition to the image file format on Digitale Sammlungen, the PDF files are available for download from the publication platform perspectivia.net.


Status:laufend
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Frauenklöster - Handschriften und Inkunabeln

Die 'Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern' steht im Mittelpunkt eines Kooperationsprojektes, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Aktionslinie 'Bibliotheken und Archive im Verbund mit der Forschung' gefördert wird. Der programmatisch neue Ansatz ermöglicht eine enge Zusammenarbeit von Erschließung, Digitalisierung und wissenschaftlichen Erforschung der mittelalterlichen Handschriften, der pragmatischen Schriftlichkeit und Urkunden aus ausgewählten süddeutschen Frauenklöstern. Das Projekt wird gemeinsam von der Bayerischen Staatsbibliothek, vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv und Prof. Dr. Eva Schlotheuber (ehemals Westfälische Wilhelms-Universität, jetzt Heinrich Heine-Universität Düsseldorf) durchgeführt.

Die ausgezeichnete Überlieferung der Bibliotheks- und Archivbestände der Dominikanerinnen von Altenhohenau, des Birgittenklosters Altomünster, der Münchner Klarissen (St. Jakob am Anger) und Franziskanerinnen (Pütrichhaus) sowie der Benediktinerinnen in Neuburg / Donau ermöglicht es, anhand der Handschriften, Archivalien und Wiegendrucke erstmals systematisch und umfassend das Bildungs- und Bibliotheksprofil der weiblichen Gemeinschaften zu rekonstruieren und auszuwerten. Als Kriterien dienen Zusammensetzung und Aufbau der Buchsammlungen, Abschreibtätigkeit, Sprachkompetenz und Verfasserschaft der Frauen, Verhältnis von Text und Bild, Rezeption ‚moderner’ Literatur und Austausch mit Laienkreisen. Das ebenfalls reich überlieferte konventsinterne ‚Gebrauchsschriftgut’ (Konventstagebücher, Konventschroniken, Rechnungsbücher, Urbare, Kopiare, Traditionsbücher etc.) gestattet darüber hinaus einen wertvollen Einblick in die innere Situation der Konvente, in Verwaltungsstrukturen und Archivorganisation. Nicht zuletzt ist das ‚Gebrauchsschriftgut’ als eines der raren Segmente von Schriftlichkeit zu werten, die von den Frauen selbst verfasst wurden.

Im Projekt werden in einem Zeitraum von drei Jahren etwa 150 lateinische und deutsche Handschriften sowie Fragmente der BSB digitalisiert und 71 dieser Handschriften, für die nur Beschreibungen des 19. Jahrhunderts vorliegen, neu katalogisiert.
Kooperation:Bayerisches Hauptstaatsarchiv   Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Heinrich Heine-Universität Düsseldorf)   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Freisinger Handschriften (Traditionsbücher, Kopialbücher, Urbare und Rechnungsbücher)

Als Traditionsbuch wird ein vorwiegend im süddeutsch-alpenländischen Raum verbreitetes Amtsbuch eines Klosters oder Bistums (Hochstifts) bezeichnet, in das die Übereignungen an diese Institution in Form von Traditionsnotizen eingetragen wurden. Traditionsbücher dokumentieren Eigentumsverhältnisse und Gütergeschäfte, aber auch die Übereignung von Personen an die geistlichen Einrichtungen (sog. liber censualium). Seit dem Frühmittelalter sind große abschriftliche Sammlungen von Urkunden bekannt, z.B. die Traditionsbücher der Bischöfe von Freising, neben die dann später weitere Amtsbücher (Kopialbücher, Urbare) treten.
Im Bayerischen Hauptstaatsarchiv befinden sich zahlreiche wertvolle mittelalterliche Traditionsbücher. Sie sind überwiegend während der Säkularisierung im 19. Jahrhundert in staatlichen Besitz gelangt und zählen heute zweifellos zu den wichtigsten Quellen der früh- und hochmittelalterlichen Geschichte Altbayerns.
Im Jahr 2006 wurde mit der Digitalisierung der Traditionsbücher begonnen. Eine Auswahl der bedeutendsten Exemplare wird an dieser Stelle in digitaler Form bereitgestellt.
Die "Die Freisinger Handschriften" sind ein Angebot der Bayerischen Landesbibliothek Online, des zentralen kulturwissenschaftlichen Informationsportals zu Bayern und des Bayerischen Hauptstaatsarchivs.

Kooperation:Bayerisches Hauptstaatsarchiv   
Status:abgeschlossen
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Fürstenfeldbrucker Zeitung

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift 'Fürstenfeldbrucker Zeitung'.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Bibliografische Angaben:
[Jg. 5.1928 - Jg. 15.1938; Jg. 16.1939 (29.- 31. August); Jg. 19.1942; Jg. 21/22.1944/45 (April 44 - April 45)]
Kooperation:Stadtarchiv Fürstenfeldbruck   
Status:abgeschlossen
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Furtmeyr, Berthold: Buchmalerei der Renaissance

Der Regensburger Künstler Berthold Furtmeyr (nachgewiesen 1460 - 1501) und seine Werkstatt bildeten zu ihrer Zeit eines der wichtigsten Zentren der Buchmalerei im süddeutschen Raum. Ihre reichen Buchausstattungen - wertvollste Luxuswaren für hohe kirchliche und weltliche Würdenträger - begeistern bis heute durch ihre virtuose Farbgestaltung und ihren schier unerschöpflichen Reichtum an Variationen und Details. Im Rahmen des „Schwerpunkts Regensburg“ in der Bayerischen Landesbibliothek Online bildet die Bereitstellung der Werke Furtmeyrs und seines Umfelds einen weiteren wichtigen Schritt zur Abrundung des Angebots der BLO. Die Handschriften, die normalerweise wegen ihrer Kostbarkeit und Fragilität selbst Forschern nur eingeschränkt zugänglich sein können, stehen damit als Volldigitalisate für die uneingeschränkte weltweite Nutzung von jedem internetfähigen PC zum Blättern oder als Download zur Verfügung.

Texte zu Furtmeyr und zu den einzelnen Handschriften geben dabei dem Benutzer Hinweise und Orientierung. Sie richten sich dabei vor allem an jene Besucher, denen eigenes Spezialwissen zur Buchmalerei Furtmeyrs fehlt. Das Angebot umfasst zur Zeit siebzehn Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, die 2010 am Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) digitalisiert wurden. Darunter befindet sich auch das fünfbändige, von Furtmeyr 1481/82 illuminierte Missale für die Salzburger Fürstbischöfe, das als sein Hauptwerk angesehen werden kann. Daneben präsentiert das Angebot auch die Furtmeyr-Bibel der Universitätsbibliothek Augsburg. Außerdem verlinkt es auf weitere Digitalisate der Werke Furtmeyrs im WorldWideWeb wie dem Heidelberger Schicksalsbuch (Universitätsbibliothek Heidelberg) und der Londoner Furtmeyr-Bibel (British Library). So entsteht ein zentraler digitaler Knotenpunkt zum Werk Furtmeyrs, der ebenso für intensive kunst- und kulturhistorische Forschung geeignet ist, wie es zu optischen Entdeckungsreisen in das Werk des Künstlers einlädt.
Eine Erweiterung des Angebots um weitere Digitalisate befindet sich in Planung.
Kooperation:Amt für Archiv und Denkmalpflege der Stadt Regensburg   Staatlichen Bibliothek Regensburg   Universitätsbibliothek Augsburg   
Status:abgeschlossen
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Gebetbuch Karls des Kahlen

Das kleinformatige Gebetbuch (14,2 x 11,5 x 3,7 cm) stammt aus dem persönlichen Besitz Karls des Kahlen (823-877), dem Enkel Kaiser Karls des Großen, der 843 die westfränkische Königswürde erlangte und 875 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde. Die 46 Pergamentblätter der Handschrift (13,5 x 11 cm) wurden zwischen 846 und 869 in der so genannten Hofschule Karls des Kahlen aufwändig gestaltet. Das Buch enthält Buß- und Stundengebete, Psalmen sowie Gebete für verschiedene Anlässe, die für den Gebrauch Karls abgewandelt wurden. Der Text ist vollständig in Gold, teilweise auf Purpur geschrieben, die Seiten sind mit Ornamentbordüren gerahmt und mit Initialen geziert. Auf der Doppelseite vor einem Gebet zur Verehrung des Heiligen Kreuzes (fol. 38v-39r) finden sich die einzigen figürlichen Darstellungen der Handschrift, zwei ganzseitige Miniaturen, die den Herrscher in Anbetung des gekreuzigten Christus zeigen.

Das Gebetbuch Karls des Kahlen in der Schatzkammer der Residenz München (ResMü.Schk0004-WL) ist das älteste überlieferte Königsgebetbuch des Mittelalters. Es gehört zu einer Gruppe prunkvoller Handschriften höchsten Anspruchs, die im Auftrag Karls des Kahlen entstanden und einen letzten Höhepunkt karolingischer Buchkunst darstellen.

Vom 14. Jahrhundert bis zur Reformation ist die Handschrift im Großmünster von Zürich nachweisbar. Danach gelangte sie in das Kloster Rheinau (Schweiz), wo sie Herzog Wilhelm V. von Bayern 1583 für München erwerben konnte. Den heutigen Einband aus Leder mit Goldstickerei und bayerischen Perlen, ließ wohl erst Kurfürst Maximilian I. von Bayern nach 1635 anfertigen. Dieser ersetzte den ursprünglichen Buchdeckel, der historischen Beschreibungen zufolge zwei Elfenbeinreliefs mit Darstellungen der Verkündigung und der Heimsuchung bzw. der Geburt Jesu Christi aufwies, die sich heute nicht mehr eindeutig nachweisen lassen.
Kooperation:Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen   
Status:abgeschlossen
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Gelehrte Journale und Zeitungen als Netzwerke des Wissens im Zeitalter der Aufklärung

‚Was ist Aufklärung?’ – Nicht zufällig wurde die vielleicht berühmteste Frage des Jahrhunderts 1784 in einer Monatsschrift ausgeschrieben, denn Zeitungen und Zeitschriften waren längst ‚die Vorratskammern des menschlichen Verstandes’ geworden. In Kooperation mit und auf Initiative der Göttinger Akademie der Wissenschaften, der SUB Göttingen und der UB Leipzig werden an der Bayerischen Staatsbibliothek Zeitschriften des 18. Jahrhunderts erschlossen und digitalisiert. Im Mittelpunkt des Münchener Digitalisierungsanteils, das durch Kontingente in Göttingen und Leipzig ergänzt wird, stehen dabei katholische Zeitschriften aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, die die besondere Ausprägung der bayerischen Spätaufklärung verdeutlichen.
Status:laufend
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Glaspalast: Kataloge der Kunstausstellungen im Münchner Glaspalast 1869 bis 1931

Die hier als Digitalisate vorliegenden Ausstellungskataloge aus den Jahren 1869 bis 1931 dokumentieren die Münchner Jahresausstellungen und Internationalen Kunstausstellungen, die im 1854 errichteten und 1931 durch einen Brand zerstörten Münchner Glaspalast stattfanden. Die virtuelle Kollektion entstand auf der Grundlage der Bestände der Monacensia Bibliothek der Münchner Stadtbibliothek und des Zentralinstituts für Kunstgeschichte und umfasst über 14.000 Seiten, darunter zahlreiche Abbildungen. Viele der Kataloge haben verschiedene Auflagen und Ausgaben erfahren, in der Regel um zusätzliche Exponate und Informationen angereichert. Über arthistoricum.net oder die Digitale Bibliothek der Bayerischen Staatsbibliothek online verfügbar sind die jeweils umfangreichsten Ausgaben der insgesamt 43 offiziellen Kataloge.

Kooperation:Bibliothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München   Monacensia Bibliothek der Münchner Stadtbibliothek   
Status:abgeschlossen
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Grafinger Zeitung

Die Grafinger Zeitung erschien erstmals im Jahr 1923 und wurde bis zur Einstellung ihres Erscheinens täglich publiziert.Als Heimatblatt für den Bezirk Ebersberg enthält sie überwiegend aktuelle Meldungen mit regionalem Hintergrund. Neben Lokalnachrichten aus Grafing und Umgebung finden sich jedoch auch Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von überregionaler Bedeutung. So stellt die Grafinger Zeitung eine wertvolle Quelle für die Regionalforschung im Zeitraum von zweieinhalb Jahrzehnten dar. Diese sind durch wirtschaftliche Krisenerscheinungen sowie gesellschaftliche und politische Umwälzungen von enormer Tragweite gekennzeichnet. Im Kleinen wie im Großen spiegelt die Grafinger Zeitung jene Jahre wieder.
Die Digitalisierung wurde durch den Historischen Verein für den Landkreis Ebersberg, vertreten durch Herrn Schäfer, finanziell unterstützt.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online
Bibliografische Angaben:
[Grafinger Zeitung: Bd.1. 1923 – 46.1949) ; damit Erscheinen eingestellt]
Kooperation:Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg   
Status:abgeschlossen
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Gutenberg-Bibel

Die Gutenberg-Bibel der Bayerischen Staatsbibliothek ist eines von 49 erhaltenen Exemplaren dieses bedeutenden Druckwerks. Sie gelangte aus dem Benediktinerkloster Andechs 1803 nach München. Einträge des Benediktiners Ulrich Kaegerl von Landau († 1505) deuten darauf hin, daß die Bibel ursprünglich vom Kloster Tegernsee erworben wurde. Das Exemplar ist mit farbigen Initialen und Randleisten ausgestattet. Eine Besonderheit des Münchener Exemplar ist die ‚tabula rubricarum’, eine Liste der roten Überschriften, die in die Bibel nach Abschluß des Drucks von Hand eingetragen werden sollten. Diese Liste ist nur noch in einem Exemplar der ÖNB Wien erhalten.Das Münchener Exemplar wurde im Herbst 2005 von einem Team des Humanities Media Interface Project der Keio-Universität Tokio digitalisiert. Die beiden Bände und das Rubrikenverzeichnis können über den elektronischen Inkunabelkatalog BSB-Ink online eingesehen werden.
->Weitere Informationen zum Projekt

Kooperation:Humanities Media Interface Project der Keio-Universität Tokio   
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Händel, Georg Friedrich

Georg Friedrich Händel (1685-1759), der große Barock-Komponist aus Halle an der Saale, erfreut sich heute in erster Linie mit seinen etwa 30 Oratorienwerken und über 40 erhaltenen italienischen Opern einer großen internationalen Popularität und Aufführungshäufigkeit.Sein immenses Gesamtschaffen wurde in der berühmten Ausgabe des Musikwissenschafters und Händel-Biographen Friedrich Chrysander (1826-1901) erstmals unter modernen quellenkritischen Editionsverfahren repräsentiert.
Im Alleingang erarbeitete Chrysander seine Händel-Gesamtausgabe, die zu seinem Lebenswerk wurde: Zwischen 1858 und 1902 erschienen die rund einhundert Bände unter dem Namen der eigens zu diesem Zweck gegründeten "Deutschen Händel-Gesellschaft". Chrysander übernahm dabei nicht nur die redaktionelle Arbeit und Finanzierung der Ausgabe, sondern auch ihre vollständige technische Herstellung in einer eigenen Notenstecherei und -druckerei. (Einige posthum veröffentlichte Bände erschienen unter dem Herausgeber Max Seiffert.)Chrysanders erstmals auf quellenkritischer Grundlage beruhende Ausgabe, für die er v.a. auf die originalen Direktionspartituren zurückgriff, gilt als Pioniertat für die historische Aufführungspraxis barocker Musik und stellt bis heute die vollständigste Gesamtausgabe Händelscher Werke dar. Als Besonderheit ist sämtlichen Oratorienpartituren ein Klavierauszug beigefügt.
Status:abgeschlossen
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Handschriften (südasiatische - Cod.beng., Cod.Chakma, Cod.guj., Cod.hind., Cod.Kann., Cod.Lepcha, Cod.Malayal., Cod.Marathi, Cod.nepal., Cod.Oriya, Cod.pal., Cod.pañj., Cod.sanscr., Cod.Sindhi, Cod.singh., Cod.tam., Cod.Telugu, Cod.Urdu)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
Status:laufend
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Handschriften (afrikanische - Cod.aethiop., Cod.copt., Cod.pun., Cod.Vai)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
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Handschriften (arabische - Cod.arab.)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
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Handschriften (deutsche - Cgm)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
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Handschriften (griechische - Cod.graec.)

Der griechische Handschriftenfonds der Bayerischen Staatsbibliothek umfasst rund 650 Codices und ist damit, nach dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, die zweitgrößte Sammlung im deutschsprachigen Raum. Der Münchener Fonds ist seit langem in der internationalen Gelehrtenwelt bekannt und wegen seiner Qualität immer rege benutzt worden. Seine Bedeutung im Rahmen der deutschen Kulturgeschichte ist anerkannt und in der Literatur vielfach belegt.

Der Münchener Bestand war jedoch bis vor wenigen Jahren nur im mittlerweile veralteten, von Ignaz Hardt in den Jahren 1806 bis 1812 erstellten fünfbändigen Katalog vollständig erschlossen. Da der Gesamtbestand griechischer Handschriften weltweit überschaubar und die Forschung auf dem Gebiet griechischer Paläographie, Kodikologie und Filigranologie seit ihren Anfängen landesübergreifend ist, ist eine vollständige Neubearbeitung des Münchener Fonds national und international ein dringendes Desiderat. Die seit 1992 kontinuierlich betriebene Katalogisierung soll dies erfüllen und so eine Einordnung der Münchener Sammlung in den durchaus überschaubaren „Weltgesamtbestand“ an griechischen Codices ermöglichen. Von dem auf zehn Bände angelegten Katalog sind bisher Band 1 (2004), Band 2 (2013), Band 3 (2003), Band 4 (2012) mit Beschreibungen der Cod.graec. 1-265 sowie Band 10,1 (2002) mit einem Überblick über die Geschichte der Münchener Sammlung griechischer Handschriften bis zur Säkularisation 1803 erschienen. Mit der Arbeit am fünften Band wurde 2009 begonnen.

Im Rahmen des Katalogisierungsprojekts werden mit Unterstützung der DFG die griechischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek in Auswahl digitalisiert.
Status:laufend
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Handschriften (hebräische - Cod.hebr.)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

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Handschriften (lateinische - Clm)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

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Handschriften (orientalische und ostasiatische Sprachen)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

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Handschriften (ostasiatische - Cod.cor., Cod.jap., Cod.Nachi, Cod.sin.)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
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Handschriften (sonstige europäische Sprachen)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

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Handschriften (sonstige orientalische - Cod.armen., Cod.Bal., Cod.curd., Cod.mand., Cod.Paschto, Cod.pers., Cod.syr., Cod.turc., Cod.Zend)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
Status:laufend
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Handschriften (südostasiatische - Cod.birm., Cod.Batak, Cod.jav., Cod.kamb., Cod.Lamp., Cod.laot., Cod.malai, Cod.philipp., Cod.siam.)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
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Handschriften (zentralasiatische - Cod.Mandschu, Cod.mongol., Cod.tibet.)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.
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Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg

Aufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung, seines Alters und seiner Größe ist der Handschriftenfonds aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg einer der Kernbestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek München. Nach der Säkularisation gelangten 1811/2 über 1000 Handschriften in die Münchener Hofbibliothek. Im Fonds der Codices latini monacenses sind unter den Nummern 14000-15028 heute 943 lateinische Handschriften aus St. Emmeram vorhanden. Weitere Emmeramer Handschriften finden im Bestand der deutschen mittelalterlichen Handschriften (Cgm) sowie einzelne Codices im Bestand der griechischen Handschriften (Cod.graec.) und der hebräischen Handschriften (Cod.hebr.).

Beim Fonds aus St. Emmeram handelt es sich um eine über nahezu 1000 Jahre gewachsene und weitgehend intakt erhaltene benediktinische Klosterbibliothek, in der neben herausragenden Zimelien wie dem Codex Aureus aus der Hofschule Karls des Kahlen (Clm 14000) und der einzigen vollständig erhaltenen Abschrift der Werke der Hrotsvit von Gandersheim (Clm 14485) die theologische und juristische Standardliteratur des Mittelalters, aber auch klassische und historische Quellenwerke sowie naturwissenschaftliche, astronomische und medizinische Fachtexte in seltener Breite und Qualität vorhanden sind. Die Anfänge der Klosterbibliothek und des Skriptoriums reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Neben Handschriften, die im Skriptorium des Klosters entstanden oder von Konventualen angefertigt wurden, sind auch Handschriften aus Frankreich, Italien und Böhmen in das Kloster gelangt. Im Geistesleben der freien Stadt Regensburg und des Herzogtums Bayern spielte das Kloster bis in die frühe Neuzeit eine zentrale Rolle. Vor der Säkularisation 1803 stellte die Büchersammlung aufgrund ihres Umfangs und Inhalts eine der bedeutendsten Klosterbibliotheken dar und übertraf die meisten deutschen Universitätsbibliotheken. Innerhalb des Fonds sind die Handschriften nach der Aufstellungssystematik des 18. Jahrhunderts geordnet.

Der Bestand ist bisher lediglich in einem Inventarkatalog des 19. Jahrhunderts: http://www.bsb-muenchen.de/Handschriftliche-Kataloge.1694.0.html vollständig erschlossen.
Die Neukatalogisierung wird seit 1988 von der DFG gefördert; die neuen Beschreibungen sind über Manuscripta mediaevalia recherchierbar:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/info/projectinfo/muenchen-emmeram.html

Parallel zur Katalogisierung werden alle Emmeramer Handschriften, für die bereits moderne Beschreibungen vorliegen, im Projekt digitalisiert und online zugänglich gemacht.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Handschriften aus Freising

Der Fonds der Handschriften aus Freising ist aufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung und seines Alters einer der Kernbestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. Die Anfänge der Freisinger Dombibliothek und des dortigen Skriptoriums reichen bis ins 8. Jahrhundert zurück. Nach der Säkularisation gelangten 1802/3 etwa 400 mittelalterliche (lateinische und deutsche) Handschriften in die Hofbibliothek nach München.

Den Kern des Bestands bilden die Handschriften der Dombibliothek Freising, eine über mehr als 1000 Jahre gewachsene und weitgehend intakt erhalten gebliebene Sammlung. Im Fonds der Codices latini monacenses (Clm) sind unter den Nummern 6201-6787 heute 366 Codices aus der Freisinger Dombibliothek vorhanden; hinzu kommen neun Handschriften aus anderen religiösen Institutionen in Freising (Clm 6801-6832 aus dem Franziskanerkloster, Kollegiatstift St. Andrä und der Prämonstratenserabtei St. Peter und Paul in Neustift bei Freising). 28 weitere Handschriften, deren Herkunft aus Freising erst nach der Neuordnung der lateinischen Handschriften in den 1830er Jahren ermittelt werden konnte, sind unter verschiedenen Signaturen im sogenannten ‚Supplement’ (Clm 23001 ff.: ‚Codices diversae originis’) aufgestellt. Der Bestand weist einen besonders hohen Anteil an frühmittelalterlichen Codices auf: Etwa die Hälfte der erhaltenen 229 Pergamenthandschriften stammt aus karolingischer, ein weiteres Viertel aus ottonischer Zeit. Im jüngeren Teil des Fonds dominieren Papierhandschriften des späten 14. und 15. Jahrhunderts: 136 Codices stammen aus dieser Zeit.

Die Tiefenerschließung der Freisinger Handschriften wird seit 1990 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Zwei Katalogbände mit Beschreibungen der 229 lateinischen Pergamenthandschriften aus dem Domkapitel Freising (Clm 6201-6437) erschienen in den Jahren 2000 und 2011. Seit 2012 werden die 178 überwiegend spätmittelalterlichen Papierhandschriften nach modernen Richtlinien erschlossen. Die Handschriftenbeschreibungen sind auch in der Handschriftendatenbank ‚Manuscripta mediaevalia’ zugänglich. Etwa ein Drittel der lateinischen Handschriften aus Freising sind bereits als vollständige Digitalisate verfügbar.
Status:laufend
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Handschriftendatenbank / Retrokonversion älterer Handschriftenkataloge

Für das seit 1996 laufende Projekt Handschriftendatenbank werden von der Bayerischen Staatsbibliothek seit dem Jahr 2000 ältere Handschriftenkataloge konvertiert. Bis zum Ende der ersten Projektphase wurden neun ältere Handschriftenkataloge mit annähernd 10.000 Beschreibungen gescannt, im Volltext erfasst und weitgehend für die Einbringung in die Handschriftendatenbank aufbereitet. Der Abschluss der Arbeiten und die Digitalisierung und vollständige Aufbereitung von weiteren acht Katalogen mit zusammen rund 25.170 Handschriftenbeschreibungen für die Einstellung in die Handschriftendatenbank in einer weiteren Projektphase ist geplant. Dabei sollen sechs Vollkataloge mit einem großen Anteil an mittelalterlichen Handschriften und zwei Kurzkataloge mit Inventarcharakter aufgenommen werden. Mit den insgesamt 17 Katalogen wären alle vorrangig für eine Aufnahme in die Handschriftendatenbank ausgewählten älteren Kataloge erfasst.

Kooperation:Staatsbibliothek zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz   Bildarchiv Foto Marburg   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Handschriftenfragmente (deutsche und lateinische - Cgm und Clm)

Neben einem bedeutenden Bestand an Buchhandschriften besitzt die Bayerische Staatsbibliothek eine umfangreiche Sammlung von ausgelösten mittelalterlichen Handschriftenfragmenten, und zwar rund 2700 lateinische und mehr als 470 deutschsprachige. Den Grundstock bildete die aus den Mehrfachexemplaren der zu Beginn des 19. Jahrhunderts säkularisierten Klosterbibliotheken ausgelöste Einbandmakulatur. Die Sammlung wuchs rasch, besonders im Rahmen des umfangreichen Dublettenverkaufs in der Ära des Bibliotheksdirektors Carl Halm um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Denn vor der Veräußerung der Bücher entnahm man ihnen die in den Einbänden befindlichen Fragmente.
Ein erstes Gesamtverzeichnis erstellte der Bibliothekar Friedrich Keinz (1865-1899) in Form eines nach Fachgruppen geordneten Repertoriums. Dieses blieb in Geltung bis zu einer durchgreifenden Neukatalogisierung ab Herbst 1977.Der Entstehungszeit nach erstreckt sich die Sammlung von der Spätantike bzw. vom Frühmittelalter bis in die Zeit des beginnenden Buchdrucks. Der Provenienz nach stammen sie zum überwiegenden Teil aus Klöstern, den Trägern der geistigen Kultur im Mittelalter.
Die Bedeutung der Fragmente besteht in ihrem hohen Quellenwert. Denn jedes von ihnen ist der letzte Zeuge eines sonst nicht mehr existierenden Buches und ergänzt damit unsere überlieferungsgeschichtlich bedingte lückenhafte Kenntnis von der Literaturproduktion in Spätantike und Mittelalter.

Status:laufend
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Handschriftliche Tabulaturen und Stimmbücher bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts

Die handschriftlichen Tabulaturen und Stimmbücher der Bayerischen Staatsbibliothek bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts sind neben den frühen Notendrucken und den Chorbüchern ein zentrales Segment aus der historischen Musikaliensammlung der bayerischen Herzöge. Die frühesten Handschriften reichen dabei bis in das 15. Jahrhundert zurück.Die zumeist aus dem süddeutschen Raum stammenden Manuskripte gelangten auf unterschiedlichen Wegen in den Besitz der Hofbibliothek: Der Grundstock wurde durch den Ankauf der Bibliothek des Augsburger Ratsherrn Johann Heinrich Herwart 1583 durch Herzog Wilhelm V. gelegt. Ein weiterer Teil der Sammlung befand sich vormals in klösterlichem Besitz. Im frühen 19. Jahrhundert gelangten schließlich die letzten Musikhandschriften dieser Bestandsgruppe in die Hofbibliothek.Insgesamt umfasst die Sammlung 66 Signaturen und überliefert neben geistlichen Vokalwerken vor allem weltliche Gattungen wie Chansons, Lieder und Madrigale sowie Intavolierungen für Orgel und Laute.In einem durch die DFG geförderten Projekt werden die Musikhandschriften ab Dezember 2015 online erschlossen, digitalisiert und im Internet bereitgestellt.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Handwörterbuch der musikalischen Terminologie

Das Handwörterbuch der musikalischen Terminologie (HmT) ist ein abgeschlossenes Projekt der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, wurde nach Hans Heinrich Eggebrecht von Albrecht Riethmüller herausgegeben und erscheint im Franz Steiner Verlag (Stuttgart). Es behandelt in detaillierten Monographien die Herkunft und Bedeutung musikalischer Fachwörter, indem es deren Begriffs- und Bedeutungsgeschichte umfassend aufarbeitet und lexikalisch darstellt. Die Digitalisierung und Bereitstellung des HmT erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Franz Steiner Verlages.
Status:abgeschlossen
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Hartmann, Karl Amadeus: Sämtliche Musikautographen aus dem Nachlass des Komponisten

Karl Amadeus Hartmann (2.8.1905 – 5.12.1963) ist einer der bedeutendsten Münchener Komponisten des 20. Jahrhunderts. Als Begründer der bis heute fortgesetzten Konzertreihe ‘musica viva’ des Bayerischen Rundfunks ist er darüber hinaus eine zentrale Figur für die Neue Musik überhaupt. Sein kompositorisches Werk zählt zu den großen Schöpfungen der Musikgeschichte. Dabei sind die Epoche der zwanziger Jahre (Futurismus, Dada, Jazz), das intensive Studium der ‘Neuen Wiener Schule’ (Schönberg, Berg, Webern) sowie biographische Momente - die qualvolle Phase der ‘inneren Emigration’ während der Zeit des Nationalsozialismus und die tiefe Erschütterung durch die Erfahrung des Krieges - in ein hoch emotionales Schaffen eingeflossen.

Hartmann, der aus einer kunstsinnigen Familie stammte, studierte zunächst an der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München und war danach Schüler von Hermann Scherchen und Anton Webern. 1945 wurde er Musikdramaturg an der Bayerischen Staatsoper und blieb der Stadt München trotz späterer zahlreicher Angebote Zeit seines Lebens treu. Er stand, nicht zuletzt aufgrund seines Engagements für die ‘musica viva’, mit den Größen des Musiklebens und der Kunstwelt des letzten Jahrhunderts in engem Kontakt. Über seinen Kompositionsstil schreibt er (in: Kleine Schriften, Mainz 1965):
‘Ich lasse mich von den allzu varianten Zeitströmungen nicht stören. Vor allem möchte ich so schreiben, daß man mich versteht – jede Note soll durchfühlt und jede Zweiunddreißigstel-Pause aufmerksam durchgeatmet sein. […] Ein Künstler darf nicht in den Alltag hineinleben, ohne gesprochen zu haben. Wenn meine Musik in letzter Zeit oft Bekenntnismusik genannt wurde, so sehe ich darin nur eine Bestätigung meiner Absicht. Es kam mir darauf an, meine auf Humanität hinzielende Lebensauffassung einem künstlerischen Organismus mitzuteilen.’

Anlässlich des 50. Todestags von Karl Amadeus Hartmann im Jahr 2013 hat die Bayerische Staatsbibliothek die urheberrechtlich noch geschützten Musikautographen aus dem Hartmann-Nachlass digitalisiert und bringt sie mit freundlicher Genehmigung der Familie Hartmann im Rahmen der Digitalen Bibliothek an die Öffentlichkeit.
Status:abgeschlossen
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Haydn, Michael (1737-1806): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der Komponist Johann Michael Haydn ist der Bruder von Joseph Haydn. Wie sein berühmterer Bruder war er Sängerknabe am Wiener Dom St. Stephan, wirkte dann als Geiger und bischöflicher Kapellmeister in Oradea. Über 43 Jahre, ab 1763, war er Hofkomponist und Organist in Salzburg. Er komponierte über 360 weltliche und geistliche Werke. Bekannt sind besonders seine Chorwerke. Seine Kompositionen wurden zu seinen Lebzeiten nicht verlegt, sondern kursierten in handschriftlichen Kopien.
Die erstaunlich große Zahl von eigenhändigen Musikhandschriften Johann Michael Haydns in der BSB stammt überwiegend aus der Sammlung Hauber. Johann Michael Hauber (1778-1843) war Seelsorger in München, ab 1818 Hofprediger, ab 1841 Stiftsprobst der Theatinerkirche St. Kajetan. Er verfasste weitverbreitete Gebets- und Erbauungsbücher, unterstützte die Bestrebungen Caspar Etts zur Wiederbelebung der klassischen Polyphonie in der Kirchenmusik und sammelte historische Musikhandschriften. Ein Teil von Haubers Musiksammlung wurde bereits 1821 von der Hofbibliothek übernommen. Sie umfasst etwa 450 Musikhandschriften und Notendrucke, darunter als wichtigsten Teilbestand die 196 Autographen und Abschriften von Werken Johann Michael Haydns.
Status:abgeschlossen
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Historische Karten von Bayern

Die Bayerische Staatsbibliothek hütet einen umfangreichen Schatz an historischen Karten aus aller Welt. Davon dokumentieren zahlreiche Kartenblätter die politische, wirtschaftliche und räumliche Entwicklung Bayerns. Die ältesten Karten stammen aus dem 16. Jahrhundert, der Schwerpunkt der Sammlung liegt im 19. Jahrhundert. Die BLO veröffentlicht an dieser Stelle eine Auswahl der schönsten und wertvollsten Exemplare aus diesem Bestand. Das Angebot wird laufend erweitert.

Förderung:Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Status:laufend
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Historische Tabellenwerke (ca. 1545 bis 1735)

Erfasst wurden Werke aus der Zeit etwa von 1545 bis 1735, die 'historische Zeit' in tabellarischer Form abbilden, Tabellen und Texte kombinieren oder sich explizit als Kommentar zu Tabellen verstehen. Nicht aufgenommen wurden z. B. Handschriften oder rein 'chronologische Werke', die zwar Zahlenkolonnen tabellarisch gliedern, jedoch kaum historische Information enthalten. Bislang wurden vorwiegend Werke aus der Bayerischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek München eingearbeitet.

Kooperation:LMU München, Sonderforschungsbereich 573   
Status:abgeschlossen
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Historischer Atlas von Bayern (HAB)

Der Historische Atlas von Bayern ist eine historisch-topografische Landesbeschreibung Bayerns, welche die Besitz-, Herrschafts- und Verwaltungsstruktur des gesamten Landes vom Mittelalter bis zur neuesten Zeit statistisch darstellt und kartografisch dokumentiert. Der Atlas wird in Einzelbänden bearbeitet und herausgegeben, die im altbayerischen Teil (Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz) der alten (um 1800 geltenden) Landgerichtseinteilung und in den schwäbischen und fränkischen Landesteilen der neueren Landkreisorganisation (wie sie bis 1972 bestand) folgen.Die Kommission für bayerische Landesgeschichte übernahm 1948 von dem bereits 1906 gegründeten Verein die Herausgabe des Historischen Atlas von Bayern. Der überwiegende Teil Bayern ist bereits bearbeitet worden. Die noch ausstehenden Gebiete befinden sich in Vorbereitung. Das Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek hat in Zusammenarbeit mit der Kommission für bayerische Landesgeschichte vereinbart, die 70 vergriffenen Bände des Historischen Atlas einschließlich der farbigen Karten und Abbildungen zu digitalisieren und kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Bibliografische Angaben:
[Historischer Atlas von Bayern:
Teil Altbayern. Reihe 1, Heft 0-24; 26-35; 37-41; 44; 47; 61
Teil Franken Reihe 1, Heft: 1-18; 24
Teil Franken Reihe 2, Heft: 3
Teil Schwaben Reihe 1, Heft: 1-10; 13
Teil Schwaben Reihe 2, Heft: 3]
Kooperation:Kommission für bayerische Landesgeschichte   
Förderung:Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Status:laufend
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Historisches Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper

Die historische Bibliothek des Münchner Nationaltheaters gehört international zu den umfangreichsten und wertvollsten Opernbibliotheken. Dieser Bestand (Signaturgruppe St.th. für "Staatstheater") wurde im 20. Jahrhundert an die Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek abgegeben und umfasst das Aufführungsmaterial zu circa 955 Bühnenwerken aus der Zeit von circa 1780 bis in den Beginn des 20. Jahrhunderts. Er enthält die für Münchner Aufführungszwecke benötigten Partituren, Instrumental- und Vokal-Stimmen, Klavierauszüge, Textbücher und Rollenhefte (z.B. Regiebücher, Soufflierbücher).

Für den gesamten Bestand besteht ein eigener Fachkatalog (http://www.bsb-muenchen.de/literatursuche/sammelschwerpunkte/musik/historisches-auffuehrungsmaterial-der-bayerischen-staatsoper/). Es gelten die Benutzungsbedingungen der Musikhandschriften.
Status:laufend
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Imagines mortis

Eine vielfältige und einzigartige Sammlung makabrer Totentanzdarstellungen vereint sich in den ‚Imagines mortis’.Die ersten Totentänze traten im 14. Jh. in Form von Wandgemälden und Monumentalwerken auf. Mit Erfindung des Buchdruckes wurden die durch Verse ergänzten Darstellungen europaweit verbreitet. Dabei variiert das typische Motiv der mit lebenden Menschen aller Stände tanzenden Skelette zwischen einem wilden Tanz und einem geschrittenen Reigen.

Die ‚Imagines mortis’ umfassen insgesamt ca. 180 Werke der Totentanzliteratur. Einigen dieser Werke wurden in Auswahl digitalisiert.
Status:laufend
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IMPACT – IMProving ACcess to Text

Ein Hauptziel des Projekts IMPACT – IMProving ACcess to Text – war die Verbesserung von OCR-Anwendungen in Hinblick auf die Erkennung von Texten aus historischen Drucken, die zu einem Großteil in gebrochenen Schrifttypen bzw. in Frakturschrift vorliegen. Des Weiteren wurden im Verlaufe des Projekts Verfahren erarbeitet, um neu entwickelte Werkzeuge in unterschiedlichste Digitalisierungsgeschäftsgänge einzubinden. Die Projektergebnisse sind über das Ende Oktober 2011 eingerichtete impact Centre of Competence abrufbar.
Förderung:Europäische Kommission
Status:abgeschlossen
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Ingolstädter Anzeiger

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitung 'Ingolstädter Anzeiger'.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Status:abgeschlossen
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Inkunabeln (Wiegendrucke)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt eine der weltgrößten Sammlungen an Drucken des 15. Jahrhunderts. Im Rahmen von Erschließungsprojekten und aufgrund von Benutzerbestellungen wurden digitale Reproduktionen von Einzelseiten und vollständigen Ausgaben hergestellt. Die Digitalisate sind im elektronischen Inkunabelkatalog BSB-Ink online nachgewiesen. Zu den bereits digitalisierten Bestandsgruppen zählen:
  • Druckgraphische Buchillustrationen des 15. Jahrhunderts (Einzelseiten mit zusätzlicher Recherchemöglichkeit nach Bildinhalten)
  • Einblattdrucke (vollständiger Bestand)
  • Wiegendrucke von besonderer Bedeutung, darunter die Gutenberg-Bibel und die Schedelsche Weltchronik (Nachdruck Augsburg 1500)


Seit Frühjahr 2008 werden im Rahmen eines mehrjährigen DFG-Projekts alle 9700 Inkunabelausgaben der BSB anhand eines Exemplars vollständig digitalisiert. Das Projekt beginnt mit illustrierten Ausgaben, deren Illustrationen mit Icon-Class erschlossen werden.
Die digitalisierten Inkunabelausgaben werden auch im bayerischen Verbundkatalog und im BSB-OPAC nachgewiesen.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau“.

Bibliografische Angaben:
[Jahresbericht des Historischen Vereins Dillingen: Bd. 1.1888 - 8.1895
Fortsetzung als:
Jahrbuch des Historischen Vereins Dillingen an der Donau: Bd. 9.1896 - Bd. 76.1974]
Kooperation:Historischer Verein Dillingen   BLO   
Status:abgeschlossen
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Jahrbuch für fränkische Landesforschung

Digitalisierung und Bereitstellung des Jahrbuchs für fränkische Landesforschung.

Das Jahrbuch erscheint seit 1935. Herausgeber ist das 1932/33 begründete Institut für fränkische Landesforschung an der Universität Erlangen, das 1996 als Sektion Franken im Zentralinstitut für Regionalforschung der Universität Erlangen-Nürnberg aufging. Das Jahrbuch ist die bedeutendste wissenschaftliche Zeitschrift für die fränkische Landesgeschichte. Es behandelt Themen jeder Epoche aus allen Regionen Frankens. Die Bände werden jeweils fünf Jahre nach Erscheinen des gedruckten Exemplars bereitgestellt.
Kooperation:Sektion Franken im Zentralinstitut für Regionalforschung der Universität Erlangen-Nürnberg   
Status:laufend
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Jahrbuch für Münchener Geschichte

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „ Jahrbuch für Münchener Geschichte“.

Bibliografische Angaben:
[Jahrbuch für Münchener Geschichte: Bd. 1.1887 – Bd. 5.1894]
Status:abgeschlossen
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Jahrbücher für Geschichte Osteuropas

Die „Jahrbücher“ sind die einzige Fachzeitschrift für die osteuropäische Geschichte mit einem umfassenden Charakter im deutschen Sprachbereich. Das Organ, das von einem Kreis an renommierten in- und ausländischen Fachvertretern in vier Heften pro Jahr am Osteuropa-Institut München herausgegeben wird, enthält in jeder Nummer wissenschaftliche Beiträge und einen breit angelegten Rezensionsteil. Damit bieten die „Jahrbücher“ auch ein Forum für den wissenschaftlichen Meinungsaustausch im internationalen Maßstab. Inhaltlich umfasst das gebotene Spektrum die Geschichte der Länder des östlichen Europa mit Schwerpunkt auf Russland. Dabei werden neben der politischen Geschichte auch Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Kultur- und Kirchengeschichte vom Mittelalter bis zur Zeitgeschichte thematisiert.
Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Jahrbücher für Geschichte Osteuropas“.
Die Ausgaben der letzten 5 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Jahrbücher für Geschichte Osteuropas
1.1936 - 6.1941; N.F. 1.1953(1953/54) - 7.1959(1959/60); 8.1960 - 11.1963; 12=30.1964 -
Jahrbücher für Geschichte Osteuropas / Beiheft]
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Jensen, Adolf E. (1837-1879): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Adolf Jensen war ein deutscher Komponist, Pianist und Musikpädagoge. In Königsberg geboren, studierte er bei Louis Ehlert und Friedrich Marpurg in Berlin. Franz Liszt förderte sein pianistisches Talent. Danach war Jensen als Musiklehrer in Russland und als Kapellmeister in Posen, Bromberg und Kopenhagen tätig. 1860 kehrte er als zweiter Direktor der Musikakademie nach Königsberg zurück, lehrte 1867 kurzzeitig als Professor für Klavier in Berlin, bevor er sich in Dresden niederließ, um sich ganz der Komposition zu widmen. Seit 1869 schwer lungenkrank, verbrachte er die letzten Lebensjahre in verschiedenen Kurorten und verstarb 1879 im Alter von nur 42 Jahren in Baden-Baden.
Jensen komponierte vorwiegend Liedvertonungen (176 Werke) und Klavierwerke. Seine feinsinnigen Kompositionen bewegen sich zunächst in der Tradition von Robert Schumann, entwickeln jedoch in den späteren Werken einen unverwechselbaren Eigenstil.
Im Jahr 1981 konnte der bis dahin erhalten gebliebene Teil des kompositorischen Nachlasses von Adolf Jensen von der BSB erworben werden. Er enthält neben Jensens eigenen Kompositionen auch seine Kadenzen zu Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert D-Dur KV 537, ein interessantes Zeugnis der Mozartrezeption aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Status:abgeschlossen
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Kaiserurkunden in Abbildungen

Das von Theodor von Sickel und Heinrich von Sybel herausgegebene Tafelwerk 'Kaiserurkunden in Abbildungen', das mit einem Begleitband 1891 in Berlin erschienen ist, zählt in der Urkundenlehre zu den Standardwerken: Anhand von 364 einzelnen Urkunden in Faksimileabbildungen kann die Entwicklung des Urkundenbildes von den Merowingern bis zum Beginn der frühen Neuzeit, von Pippin d.J. bis Maximilian I., aufgezeigt werden. Vom feierlichen Privileg über einfache Ausfertigungen und Mandate bis zum Registereintrag sind nahezu alle Formen der Kaiser- und Königsurkunden vertreten. Für die Diplomatik, vor allem für die Lehre dieses Faches, ist das Tafelwerk von Sybel/Sickel ein unschätzbares Hilfsmittel. Aber auch alle anderen Fachrichtungen, die sich mit dem Mittelalter beschäftigen, greifen häufig auf das Abbildungswerk zurück.

Bibliografische Angaben:
[Kaiserurkunden in Abbildungen. Hrsg. von Heinrich von Sybel..., Berlin 1891]
Kooperation:Ludwig-Maximilians-Universität, München - Seminar für historische Hilfswissenschaften   
Status:abgeschlossen
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Kaminski, Heinrich (1886-1946): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Heinrich Kaminski war ein deutscher Komponist. Er wurde 1886 in Tiengen im Schwarzwald geboren. Nach ersten Studien bei Philipp Wolfrum in Heidelberg ging Kaminski nach Berlin an das Sternsche Konservatorium, wo er Komposition und Klavier studierte.
Seit 1914 lebte er in dem kleinen Dorf Ried in Oberbayern, 1916 heiratete er und wurde in wenigen Jahren Vater von fünf Kindern. Ab Anfang der 1920er wohnte die Familie im Haus des Malers Franz Marc, Kaminskis engem Freund, der im ersten Weltkrieg gefallen war.
Viele Jahre konnte sich Kaminski, von Freunden und Mäzenen gefördert, auf das Komponieren und einen kleinen Kreis von Schülern konzentrieren. Nach einigen größeren Erfolgen als Komponist war er 1930-1933 Leiter einer Meisterklasse für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste sowie 1930-1934 Leiter der Musikvereins-Konzerte in Bielefeld. Nach schweren beruflichen und persönlichen Schicksalsschlägen verbrachte Kaminski seine letzten Lebensjahre zurückgezogen in Ried und verstarb kurz vor der Vollendung seiner zweiten Oper „Das Spiel vom König Aphelius“.
Bereits zu Lebzeiten des Komponisten hatte die Bayerische Staatsbibliothek einzelne Autographen seiner Werke erworben. Durch mehrere Ankäufe aus dem Nachlass des Komponisten konnte der Bestand in den folgenden Jahrzehnten kontinuierlich vergrößert werden. 2014 übergab schließlich die Heinrich Kaminski-Gesellschaft der Bayerischen Staatsbibliothek ihre wertvolle und sehr umfangreiche Kaminski-Sammlung als Schenkung. Alle autographen Musikhandschriften wurden digitalisiert.

Bildnachweis Porträt: Heinrich Kaminski Gesellschaft e.V.
Status:laufend
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Karten und Pläne

Digitale Bereitstellung von Karten, Stadtplänen, Ortsansichten und Atlanten, überwiegend aus dem Altbestand bis etwa 1900. Das Material umfasst die Signatur Mapp. und die Standortbezeichnung Hbks.
Status:laufend
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Kartogramme und Diagramme zur Statistik Bayerns

Die um 1880 zusammengeführte Sammlung enthält Karten und Diagramme zur Statistik Bayerns aus den Jahren 1862 bis 1879. Sie veranschaulichen Sachverhalte wie Demographie, Landwirtschaft, Kriminalität oder Schulwesen.
Kooperation:Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung   
Status:abgeschlossen
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Kunstdenkmäler von Bayern

Bavarian art monuments
Kooperation:Bayerische Landesamt für Denkmalpflege   
Status:laufend
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Leibniz Publik – Exzellenzportal der Leibnizpreisträger der DFG

Die Publikationsplattform Leibniz Publik bietet freien Zugang zu ausgewählten Veröffentlichungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die bis zum Jahr 2005 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet wurden.

Das interdisziplinäre Online-Portal ist Ergebnis eines durch die DFG geförderten Projekts, das innerhalb des Programms Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme im Themenfeld Elektronisches Publizieren des DFG-Positionspapiers Schwerpunkte der Förderung bis 2015 die Aktionslinie 10 Open Access: "Cream of Science" für Deutschland umsetzt. Für die von den Preisträgern benannten Titel hat die Bayerische Staatsbibliothek die Verhandlung mit den Rechteinhabern übernommen und ein Portal mit differenzierten Suchmöglichkeiten eingerichtet.

Beim überwiegenden Teil der lizenzierten Publikationen können nach Digitalisierung der publizierten Version die Volltexte bereitgestellt werden. Durch die Indexierung des gesamten Textkorpus ist eine Volltextsuche möglich. Auf andere Dokumente, die im Portal durch Metadaten erschlossen sind, bietet ‚Leibniz Publik’ eine Verlinkung auf das speziell hierfür kostenfrei bereitgestellte Verlagsangebot. In beiden Fällen wird auf Wunsch der Autoren und nach Lizenzierung bei den Verlagen der freie Zugang auf urheberrechtlich geschützte Werke in der publizierten Version ermöglicht.

Unter http://www.leibniz-publik.de können Sie das neue Angebot aufrufen.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Libretti aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

In dieser Rubrik finden sich musikbezogene Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, vor allem Drucke von Opern- und Oratorientexten (Libretti).
Status:laufend
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Libretti der Musikgeschichtlichen Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom

Einen besonders wertvollen Teil des Bibliotheksbestandes der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom bilden 1.500 historische Libretto-Drucke.
Drei Viertel von diesen stammen aus dem Besitz von Remo Giazotto (1910-1998), dessen Libretto-Sammlung das DHI Rom 1979 dank der Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus Sondermitteln des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft erwerben konnte.

Sie dokumentiert, beginnend mit Francesco Manellis L’Andromeda aus dem Jahre 1637 und zahlreiche längst vergessene Komponisten, aber auch große Namen wie Monteverdi, Albinoni und Vivaldi einschließend, die Frühzeit der Oper in Venedig seit der Eröffnung der ersten öffentlichen Opernhäuser dort bis ins Jahr 1734.

Weitere libretti rari der „römischen Musikabteilung“ überliefern Opernaufführungen vom 17. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert u. a. in Mailand, Neapel und Rom.

Textbücher zu Festaufführungen im Italien des 17. und 18. Jahrhunderts sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Sammlung. Gerade in dieser mit etwas über 200 Drucken von Oratorientexten sowie rund 50 Kantatenlibretti zahlenmäßig eher kleinen Gruppe ist der Anteil von Unikaten relativ hoch.

Diese historischen Libretto-Bestände wurden im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Kooperationsprojekts des Deutschen Historischen Instituts in Rom und der Bayerischen Staatsbibliothek digitalisiert. Die Digitalisate stehen hier bereits zur Verfügung, Inhaltsverzeichnisse dazu werden sukzessive eingebracht. Teil des Projekts sind eine Erschließung der Libretti im Online-Katalog der Musikbibliothek des DHI Rom sowie ihr Nachweis in der Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft, hier wie dort unter Verlinkung mit den Digitalisaten.
Kooperation:Deutsches Historisches Institut in Rom   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Liszt, Franz - Musikalische Werke

Bis heute sind die Werke des großen Komponisten der Romantik Franz Liszt (1811-1886) in keiner vollständigen Gesamtausgabe erschienen.

Dabei wurde schon kurze Zeit nach Liszts Tod zum ersten Mal das Projekt einer vollständigen Werkausgabe in Angriff genommen: Die 1888 in Weimar gegründete Franz-Liszt-Stiftung hatte sich unter Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach das Ziel gesteckt, in den folgenden Jahrzehnten eine Gesamtausgabe herauszubringen. Die in sieben Werkgruppen gegliederte sog. "Carl-Alexander-Ausgabe" wurde jedoch niemals abgeschlossen, - in der Zeit von 1907 bis 1936 erschienen insgesamt 34 Bände unter verschiedenen Herausgebern, von denen die meisten zu Liszts Schülern zählten (u.a. Eugen d’Albert, Ferruccio Busoni, José Vianna da Motta, Bernhard Stavenhagen und Peter Raabe). Jeder Band enthält ein Vorwort und einen kritischen Apparat. Nach 1936 wurde die Ausgabe nicht weitergeführt und blieb somit unvollständig. In dieser Form beinhaltet sie einen Großteil von Liszts musikalischem Schaffen, darunter die wichtigsten seiner Hauptwerke (Orchesterwerke, Klavierwerke, Lieder). Es fehlen dagegen u.a. die Oratorien, die Oper, die Orgelwerke, eine Reihe von Chorwerken, die Klavierkompositionen zu vier Händen, etliche Klavierbearbeitungen sowie einige Werke für Klavier und Orchester.

Dennoch stellt die Carl-Alexander-Ausgabe noch immer Liszts umfangreichste Werkausgabe dar, da die seit 1970 erscheinende "Neue Liszt-Ausgabe" (Hrsg. Imre Sulyok) bislang nur im Bereich der Klaviermusik zu zwei Händen abgeschlossen ist.

Wir präsentieren die 34 Bände der Carl-Alexander-Ausgabe (darunter der Doppelband 8/9) aus der Musiksammlung der BSB in digitalisierter Form, ergänzt um die beiden Oratorien "Die Legende von der heiligen Elisabeth" und "Christus" in den Erstausgaben.
Status:abgeschlossen
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Lori, Johann Georg von: Ausgewählte Werke

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung ausgewählter Druckwerke von Johann Georg von Lori.

Status:abgeschlossen
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Mahler, Gustav (1860-1911): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Zwischen Gustav Mahler und München gibt es viele Berührungspunkte. 1897 dirigierte Mahler das Kaim-Orchester (die heutigen Münchner Philharmoniker), 1901 leitete er in München die – erfolglose – Uraufführung seiner 4. Sinfonie. Wenige Jahre später zog Mahler die Übersiedlung nach München ernsthaft in Betracht. Am 12. 9. errang er mit der Uraufführung seiner 8. Sinfonie, der ‘Sinfonie der Tausend’ einen überragenden Erfolg. Ein halbes Jahr nach Mahlers Tod leitete Bruno Walter in München die Uraufführung des ‘Liedes von der Erde’.
Im Laufe der Jahre konnte die BSB eine kleine Sammlung von Mahler-Autographen erwerben: das Lied ‘Ich atmet‘ einen linden Duft’ in den Fassungen für Singstimme und Klavier (Mus.ms. 6565, erworben 1959) und für Singstimme und Orchester (Mus.ms. 20862, erworben 1990) sowie Particellskizzen zur 6. und 7. Sinfonie (Mus.ms. 7661, erworben 1966). Höhepunkt der früheren Erwerbungen ist die großartige Partiturreinschrift der 8. Sinfonie. Sie wurde 1981 von Mahlers Tochter Anna Mahler gekauft (Mus.ms. 13719).
Im Jahr 1998 gelang es der BSB, die wohl wichtigste Sammlung von Musikhandschriften mit Werken von Gustav Mahler erwerben, die sich zu dieser Zeit in Privatbesitz befand. Sie entstammt den Sammlungen von Hans und Rosaleen Moldenhauer. Die 22 fast ausschließlich autographen Handschriften überliefern Quellen zu sieben Sinfonien und vier Liedern von Gustav Mahler. Den Höhepunkt bilden bisher unbekannte Autographen zur 4. und 10. Sinfonie sowie zu den Liedern auf Texte der Sammlung ‘Des Knaben Wunderhorn’. Es handelt sich bei diesen Handschriften um interne Arbeitsmanuskripte, deren Notentext oft noch erheblich von der späteren Gestalt der Werke abweicht, sehr häufig Particellskizzen und abschließende Particells. Hier sind die wichtigsten Stimmen des Orchestersatzes auf 2-5 Notensystemen zusammengefasst. Da Mahler selbst den größten Teil seiner Skizzen und Entwürfe vernichtet hat, gehören diese Quellen zu den seltensten Zeugnissen seines Schaffens.
Status:abgeschlossen
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Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste München, 1809 - 1920

Die Akademie der Bildenden Künste in München wurde 1808 in Fortführung einer bereits 1770 gegründeten Vorgängereinrichtung gegründet. Sie zählt bis heute zu den wichtigsten europäischen Ausbildungsstätten für bildende Künstler. Als ihre größte Blütezeit gilt die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.Im Vorfeld des 200jährigen Jubiläums der Akademie 2008 entstand 2004-2008 als Gemeinschaftsprojekt die digitale Edition der Matrikelbücher der Akademie von 1809 bis 1920. Die Matrikelbücher dokumentieren lückenlos die knapp 13.000 in diesem Zeitraum eingeschriebenen Kunststudenten. Die Originale liegen im Archiv der Akademie der Bildenden Künste.Die digitale Edition umfasst neben den durch das Münchner Digitalisierungszentrum erstellten Scans der originalen Matrikel die Transkription der Stammdaten. Diese wurden in einer mit zusätzlichen Informationen angereicherten Datenbank erfasst.Dieses Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung sowie der Bayerischen Staatskanzlei realisiert.
Bibliografische Angaben:[ Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste München, Bd.1 1809-41, Bd. 2 1841-1884, Bd. 3 1884-1920]
Kooperation:Akademie der Bildenden Künste München   Bayerische Staatsbibliothek München   Zentralinstitut für Kunstgeschichte München   
Status:abgeschlossen
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Mendelssohn Bartholdy, Felix - Werke

Das kompositorische Schaffen von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) erschien in den Jahren 1874 bis 1877 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Die in 157 Bände gegliederte Werkausgabe wurde unter der Redaktion des mit Mendelssohn befreundeten Musikers Julius Rietz (1812-1877) im Verlag Breitkopf &Härtel publiziert und zählt seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.
Status:abgeschlossen
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Mikrofilmguides

Die Akten des britischen Außen- bzw. Kolonialministeriums stellen für die Geschichte vieler Länder eine der wichtigsten Außenquellen dar. Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt umfangreiche Mikroverfilmungen dieser Akten zu Russland (1883-1948) und Japan (1856-1951), aber auch zu den USA (1930-1948) und Palästina (1927-1934).

Die Findmittel (Guides) zu diesen Verfilmungen sind für die Benützung unverzichtbar, da es sich um ca. zwei Millionen Seiten an Archivalien handelt. Im Zusammenspiel mit dem ‘Verzeichnis der Mikroformen zur Geschichte in der Bayerischen Staatsbibliothek’, in dem auch die Signaturen der einzelnen Verfilmungen angegeben sind, bieten die digitalisierten und durchsuchbaren Guides nun eine verbesserte Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen und die gewünschten Filmrollen zu identifizieren.
Status:abgeschlossen
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Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg

Die „Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg“ veröffentlichen wissenschaftliche Abhandlungen aus allen Bereichen der Nürnberger Stadtgeschichte. Jeder Band der renommierten landesgeschichtlichen Zeitschrift enthält außerdem einen umfangreichen Besprechungsteil, in dem Neuerscheinungen zur Nürnberger Geschichte gewürdigt werden.
Die Bayerische Staatsbibliothek hat im Einvernehmen mit dem Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg e.V. (VGN) als Rechteinhaber damit begonnen, die MVGN zu digitalisieren und im Internet bereitzustellen. Das digitale Angebot umfasst alle Ausgaben seit Erscheinungsbeginn 1879. Die Ausgaben der letzten 4 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg / Die Nürnberger Mitteilungen: Bd. 1.1879 - 39.1944; 40.1949 - 87.2000]
Kooperation:Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg   
Status:laufend
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Monumenta Germaniae Historica - Die digitalen Monumenta (dMGH)

Die in Bibliotheken zumeist als Präsenzbestand gehaltenen Editionen der Monumenta Germaniae Historica (MGH) sollen weltweit an jedem PC-Arbeitsplatz zugänglich gemacht werden. Hierzu wurde ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Kooperationsprojekt zwischen den MGH und dem Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek ins Leben gerufen (Projektbeginn 1.7.2004).
Das Projekt soll auch nach Ende der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft fortgeschrieben werden. Die aktuellen Editionen der jeweils letzten drei Jahre werden mit Rücksicht auf den Buchvertrieb zunächst gesperrt und dann sukzessive freigegeben ('Moving wall').
Sämtliche Editionsbände der MGH stehen bereits in Imageform im Web. In drei Stufen sollen bis 2010 die Volltexte sowohl der Editionen als auch der Vorworte, Anmerkungen und Register vorliegen.
- Im ersten Projektabschnitt (2004/06) wurden die Volltexte der Reihen Diplomata, Epistolae und Antiquitates bereitgestellt.
- Im zweiten Projektabschnitt (2006/08) werden die Volltexte der Reihen Scriptores in Folio und die Leges bereitgestellt.
- Der dritte Projektabschnitt (2008/10) soll die Volltexterschließung der Antiquitates und der restlichen Scriptores-Reihen umfassen.

Kooperation:MGH   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Moser, Johann Jacob, Teutsche Staats-Recht

Das zwischen 1737 und 1754 publizierte 'Teutsche Staats-Recht' von Johann Jacob Moser ist eine wichtige Quelle für die Verfassungsgeschichte des Reiches und die frühneuzeitliche 'Staatspraxis'. Um die Arbeit mit dem 52 Bände umfassenden Werk zu erleichtern, wird das als Bd. 53 erschienene 'Haupt-Register' im Volltext erfasst. Außerdem werden die Bde. 44-50 digitalisiert, die den frühneuzeitlichen Reichstag zum Gegenstand haben.

Status:abgeschlossen
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Münchener Ratsch-Kathl

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitung 'Münchener Ratsch-Kathl'.

Bibliografische Angaben:

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Status:abgeschlossen
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Münchener Wochenblatt für das katholische Volk

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift 'Münchener Wochenblatt für das katholische Volk'.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Bibliografische Angaben:
[Münchener Wochenblatt für das katholische Volk: Bd. 1.1868 – Bd. 2.1869]
Status:abgeschlossen
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Münchner Corvinen - Handschriften im UNESCO-Weltdokumentenerbe

Der ungarische König Matthias Corvinus hatte in seinem Palast in Buda eine der bedeutendsten Renaissance-Bibliotheken aufgebaut, die jedoch nach seinem Tod (1490) und insbesondere infolge der Türkeneinfälle zerstreut wurde. Ihre große Bedeutung beruht nicht zuletzt darauf, dass der humanistisch gebildete Matthias Corvinus gezielt Handschriften verschiedener Wissensbereiche gesammelt und sogar selbst in Auftrag gegeben hat. Überwiegend in Italien ließ er lateinische Texte in ausgesuchter humanistischer Buchschrift auf Pergament schreiben und qualitätvoll illuminieren, während er – ebenfalls in Italien – wertvolle griechische Handschriften aus Byzanz erwarb. Alle Bücher erhielten einen prächtigen Einband und das Wappen des ungarischen Königs, was heute eine weitgehende Rekonstruktion seiner Bibliothek ermöglicht. So können weltweit 232 dieser Corvinus-Handschriften in nahezu 50 Bibliotheken nachgewiesen werden.

Die Bayerische Staatsbibliothek München besitzt acht dieser wertvollen „Corvinen“, die im Jahr 2005 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurden (nach den Reichenauer Handschriften die zweite Unesco-Nominierung für Bestände der BSB). Von diesen acht Münchner Corvinen wurden sechs in lateinischer (Clm 69, 175, 294, 310, 341 und 627) und zwei in griechischer Sprache (Cod.graec. 157 und 449) geschrieben.
Status:abgeschlossen
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Musikaliensammlung des Peter Huber aus Sachrang

Die Sachranger Musikaliensammlung des Peter Huber, auch "Müllner-Peter" genannt (1766-1843), umfasst 312 Musikhandschriften. Sie überliefert insgesamt 478 Werke, darunter mindestens 8 Stücke, die Peter Huber selbst komponierte. Charakteristisch für den Bestand sind die oft schön gestalteten Umschläge mit dem Vermerk "ad me Petrum Huber".

Die Bedeutung der 1938 von der Bayerischen Staatsbibliothek erworbenen Sammlung liegt vor allem in der einzigartigen, fast lückenlosen Überlieferung des kirchenmusikalischen Repertoires einer dörflichen Gemeinde im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Unter den erhaltenen Werken finden sich zahlreiche Unikate, darunter vor allem die Werke des Münchener Stadtmusikers Augustin Holler (1744-1814), die heute fast nur noch durch die Abschriften Hubers bekannt sind. Weitere mit zahlreichen Werken vertretene Komponisten sind Joseph Alois Holzmann (1762-1815), Wilhelm Lechleitner (1779-1827) und Anton Ignaz Posch (1790-1842). Neben Gattungen der geistlichen Musik (65 lateinische und 51 deutsche Messen, Offertorien, Vesperpsalmen, Litaneien und geistliche Lieder) finden sich auch einige Instrumentalwerke in der Sammlung, darunter vor allem Tanzmusik der Zeit (Menuette, Ländler, Deutsche Tänze), aber auch wenige kammermusikalische Werke.
Status:laufend
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Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Zu dieser Gruppe gehören Autographen und Abschriften der Signaturengruppe 'Mus.ms.' vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wie zum Beispiel die monumentalen Chorbücher der Bayerischen Hofkapelle oder Handschriften aus Sammlungen und Nachlässen bedeutender Komponisten. Das digitale Angebot von urheberrechtsfreien Musikhandschriften wird einerseits durch aktuelle Bestellungen, andererseits durch konservatorische Digitalisierungen der Bayerischen Staatsbibliothek laufend erweitert.
Status:laufend
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Musiktheoretische und musikwissenschaftliche Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

Unter dieser Rubrik sind musiktheoretische und musikwissenschaftliche Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek in digitalisierter Form versammelt, die urheberrechtlich frei sind. Frühe historische Musiktraktate finden sich hier ebenso wie moderne Fachliteratur und musikalische Fach- und Personenlexika.
Status:laufend
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Nachlass von August Graf von Platen-Hallermünde

August Graf von Platen-Hallermünde (1796 in Ansbach; † 5. Dezember 1835 in Syrakus, Sizilien) war ein bedeutender Schriftsteller der Romantik, der besonders durch seine lyrische Dichtung (Sonette, Balladen, Ghaselen) hervortrat. Der hier vollständig digitalisierte Nachlass spiegelt sein gesamtes Schaffen wieder, das neben der Lyrik auch dramatische Dichtungen, geschichtswissenschaftliche Studien, zahlreiche Übersetzungen, umfangreiche Briefwechsel sowie ein jahrelang geführtes Tagebuch umfasst.
Der umfangreiche Nachlass kam 1870 in die Bayerische Staatsbibliothek.
Status:abgeschlossen
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Nachlässe der Bayerischen Staatsbibliothek

Die heute fast 1050 Namen verzeichnende Nachlasssammlung hat ihren Ursprung im Gründungsjahr 1558 mit der Erwerbung des handschriftlichen Nachlasses des Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter. Rund 200 Nachlässe kamen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts hinzu, so etwa mit der Überführung der Mannheimer Hofbibliothek die Gelehrtenbriefe des 16./17. Jahrhunderts in der Sammlung Camerarius. Im Gefolge von Romantik und Positivismus begann dann die Blütezeit des Nachlasssammelns. Sie setzt sich in verstärktem Maße durch kontinuierliche Erwerbungen in der Gegenwart fort. Der Bestand umfasst alle Gebiete des künstlerischen, wissenschaftlichen und öffentlichen Lebens. Die im Laufe eines Menschenlebens gewachsenen Nachlässe sowie - ihnen organisatorisch gleichgestellt - die gezielt auf eine Person hin angelegten und systematisch durch Käufe gemehrten Sammlungen stammen von Dichtern, bildenden Künstlern, Architekten, Komponisten, von Gelehrten aller geisteswissenschaftlichen und einer Vielzahl naturwissenschaftlicher Disziplinen, sowie von bayerischen Königen und Staatsmännern. Besonders hervorgehoben seien Aventinus, Alban Berg, Wolfgang Fortner, Karl von Frisch, Oskar Maria Graf, Leo von Klenze, Alfred Kubin, Orlando di Lasso, Justus von Liebig, Ludwig I. und Ludwig II. von Bayern, Hans von Marées, Max von Pettenkofer, Max Scheler, Karl Spitzweg, Adalbert Stifter, Richard Strauss, Paul Ludwig Troost und Richard Wagner.Einen Überblick über die Nachlässe nach Berufen geordnet findet sich hier.

Der Bestand an Nachlässen sowie die umfassenden Verzeichnisse der bereits erschlossenen Nachlässe sollen nach und nach über das Internet zugänglich gemacht werden, um der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit den Zugang zu diesen wichtigen kulturhistorischen Beständen zu erleichtern.
Status:laufend
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Nibelungenlied-Handschriften aus der Bayerischen Staatsbibliothek

Das Nibelungenlied wurde um 1200 von einem anonymen Dichter in Passau auf Grundlage älterer Sagenstoffe verfasst und gehört zu den großen Leistungen der Weltliteratur. Mit den Handschriften A (Cgm 34) und D (Cgm 31) besitzt die Bayerische Staatsbibliothek zwei der wichtigsten Textzeugen des Epos. Die Handschrift A ist seit Juli 2009 Teil des Weltdokumentenerbe der UNESCO 'Memory of the World'.
Status:abgeschlossen
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Notendrucke der Bayerischen Staatsbibliothek

In dieser stetig anwachsenden Rubrik finden sich digitalisierte Notendrucke (Musikalien) verschiedenster musikalischer Gattungen und musikgeschichtlicher Epochen aus dem Bestand der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, die urheberrechtlich frei sind. Stellvertretend seien die Gesamtausgabe der Werke Georg Friedrich Händels (sog. Chrysander-Ausgabe, erschienen 1858-1902) und die Ausgabe musikalischer Werke von Franz Liszt (sog. Carl-Alexander-Ausgabe, erschienen 1907-36) genannt.
Status:laufend
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Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik in der BSB

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt mit 2.356 Notendrucken des 16. und 17. Jahrhunderts, die mehrstimmige vokale oder instrumentale Musik enthalten, einen der größten Bestände aus der Frühzeit des Notendrucks. Er fußt auf dem Gründungsbestand der Hofbibliothek der Bayerischen Herzöge im 16. Jahrhundert und wurde in der Folgezeit kontinuierlich erweitert. Die Notendrucke sind in der internationalen Quellenbibliographie Répertoire International des Sources Musicales (RISM) nachgewiesen.

Von 2012 bis 2016 wurden sie innerhalb des DFG-Projektes 'Die Notendrucke des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehrstimmiger Musik in der BSB: Digitalisierung und Online-Bereitstellung' einschließlich der Bindematerialien hochauflösend farbig digitalisiert und online frei zur Verfügung gestellt.

Die älteren überlieferten Notendrucke wurden überwiegend in der Form von Stimmendrucken, sog. ‚Stimmbüchern’ publiziert. Im Bestand der BSB sind dabei in den meisten Fällen mehrere verschiedene Werke (d.h. bis zu 20 verschiedene Notendrucke) in Form eines Sammelbandes für jeweils die gleiche Stimme (z.B. Cantus) zusammengebunden.

Die übrigen Notendrucke sind Tabulaturen, Chanson- und Gesangbücher sowie vereinzelte Chorbücher, Partituren, Einblattdrucke und theoretische Werke. Die um bibliographische Angaben und Links zur Digitalen Bibliothek ergänzten Katalogisate sind im OPACplus und im FachOPAC Musik der Bayerischen Staatsbibliothek recherchierbar.

Für die Bildschirm-Anzeige der Stimmbücher wurde im Rahmen des Projektes vom Münchener Digitalisierungszentrum ein spezieller Stimmbuch-Viewer entwickelt, der eine simultane Darstellung der zusammengehörenden Stimmen auf einem Bildschirm in verschiedenen Bereichen des Browserfensters ermöglicht. Der Stimmbuch-Viewer bietet eine Vielzahl an Navigationsmitteln zum Blättern, Zoomen und zur gezielten Anzeige der enthaltenen Inhaltsverzeichnisse an. Hinterlegt ist auch eine Suchfunktion für den Bestand der älteren Notendrucke.

Im Stimmbuch-Viewer bietet ein Buch-Symbol die Möglichkeit, die Präsentation im BSB-Standard-Viewer aufzurufen. Von dort aus kann zusätzlich der DFG-Viewer erreicht werden. Diese Viewer sind besonders für die Anzeige der in Buchform oder als Einzelblatt publizierten Notendrucke (z.B. Tabulaturen, Chorbücher, Partituren, Gesangbücher und Einblattdrucke) geeignet und bieten für diesen Quellenkreis individuelle Navigationsmöglichkeiten mittels Strukturdaten.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Orff, Carl (1895-1982): Sämtliche Musikautographen in der BSB (Depositum der Carl-Orff-Stiftung)

Carl Orffs Leben und Werk ist eng mit seiner Geburtsstadt München verbunden. Er verließ vorzeitig das Wittelsbacher-Gymnasium, um an der Akademie der Tonkunst Musik zu studieren. Sein Privatlehrer Hermann Zilcher vermittelte ihn als Kapellmeister an die Münchner Kammerspiele (1916/17). Ab 1919 wirkte Orff als freischaffender Komponist in München. Bislang in der breiteren Öffentlichkeit nur als Musikpädagoge und Spezialist für alte Musik wahrgenommen, gelang Orff der Durchbruch als Komponist erst mit der Uraufführung der ‘Carmina Burana’ in Frankfurt a.M. 1937.
1950 bis 1960 leitete Orff eine Meisterklasse für Komposition an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. 1948 begannen die ersten Schulwerk-Sendungen am Bayerischen Rundfunk. In München uraufgeführt wurden ‘Astutuli’ (1953) und ‘Comoedia de Christi Resurrectione’ (1956).Carl Orff hatte außerordentlich langjährige und freundschaftliche Beziehungen zur BSB. In einer Rede anläßlich der Ausstellungseröffnung ‘Carl Orff: Das Bühnenwerk’ am 9. Juni 1970 berichtet der Fünfundsiebzigjährige über sein Selbststudium in der BSB als junger Musiker: ‘Die herrlichen Gesamtausgaben haben mich verrückt gemacht. Wunderbar! […] Von da an ließ mich die Bibliothek nicht mehr aus! Es waren fast 10 Jahre, dass ich viele, viele Tage, viele Wochen herin gearbeitet hab‘ und dass ich zentnerweise die Bücher im Rucksack heimgeschleppt habe, weil ich nachts daran arbeiten musste.’
1988 übergab Orffs Witwe Liselotte Orff als Vorsitzende der Orff-Stiftung die eigenhändigen Musikhandschriften ihres Mannes als Depositum an die BSB. Höhepunkt des umfangreichen Bestands ist ohne Zweifel die großformatige autographe Partitur der ‘Carmina burana’.Die Werke von Carl Orff sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.
Status:abgeschlossen
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OstDok-Varia

Im Rahmen des Projekts 'OstDok – Osteuropa-Dokumente online' ( www.ostdok.de) werden fachspezifische Rechercheeinstiege für Osteuropawissenschaftler in einen umfassenden Bestand einschlägiger Digitalisate geschaffen. Neben der Sammlung 'OstDok-Varia' entstehen im Kontext von 'OstDok' eine Vielzahl weiterer Sammlungen.
Bei der Sammlung 'OstDok-Varia' handelt es sich um ausgesuchte forschungsrelevante Einzelpublikationen zu allen Ländern Ostmitteleuropas, Südosteuropas und des östlichen Osteuropas einschließlich der historischen und geographischen Vermittlungsräume. Den Grundstock der Sammlung bilden Retrodigitalisate von Monographien, die mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft digitalisiert wurden. 'OstDok-Varia' wird beständig ausgebaut.

Kooperation:Bayerische Staatsbibliothek München   Collegium Carolinum München   Herder-Institut Marburg   Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS)   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Passauer Neue Presse

Die ‘Passauer Neue Presse’ erschien erstmals 1946, nachdem die amerikanische ‘Information Control Division’ die Lizenz hierzu erteilt hatte. Bereits 1954 gab es sie in 15 verschiedenen Lokalausgaben mit einer täglichen Auflage von 120.000 Exemplaren. Die historischen Ausgaben sind eine wichtige und interessante Quelle nicht nur für die Geschichte Ostbayerns.

Das digitale Angebot umfasst derzeit die Hauptausgabe von 1946 bis 1963 und wird laufend erweitert. Die Zeitung kann nach Datum durchgeblättert, aber auch im Volltext durchsucht werden.

Kooperation:Staatliche Bibliothek Passau   Passauer Neue Presse   
Status:laufend
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Personensuche in digitalisierten biografischen Lexika

Das Angebot der verteilten Personensuche in digitalen biografischen Lexika befindet sich im Aufbau.Es werden in der Regel urheberrechtsfreie Lexika digitalisiert, über die Personennamendatei der Deutschen Bibliothek erschlossen und bereitgestellt.
Derzeit kann in folgenden Ressourcen gesucht werden:

  • Felix Joseph Lipowsky, Baierisches Künstler-Lexikon, Bd. 1 u. 2, München 1810
  • Felix Joseph Lipowsky, Baierisches Musik-Lexikon, München 1811
  • Clemens Alois Baader, Das gelehrte Baiern, Nürnberg u. Sulzbach 1804
  • Clemens Alois Baader, Lexicon verstorbener Baierischer Schriftsteller A – L, Augsburg u. Leipzig 1824
  • Clemens Alois Baader, Lexicon verstorbener Baierischer Schriftsteller M – Z, Augsburg u. Leipzig 1824
  • Clemens Alois Baader, Lexicon verstorbener Baierischer Schriftsteller A – P, Augsburg u. Leipzig 1825
  • Clemens Alois Baader, Lexicon verstorbener Baierischer Schriftsteller R – Z, Augsburg u. Leipzig 1825

Das Suchergebnis kann als Volltext, Image, PDF oder XML-Datei angezeigt werden.

Förderung:Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Status:abgeschlossen
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Pfitzner, Hans (1869-1949): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Hans Pfitzner, 1869 in Moskau als Sohn des Musikers Robert Pfitzner geboren, wuchs in Frankfurt am Main auf, studierte dort 1886-1890 am Hoch’schen Konservatorium, lebte danach als Lehrer, Kapellmeister und Komponist in Koblenz, Mainz und ab 1897 in Berlin als Lehrer am Stern’schen Konservatorium, wo er ab 1903 auch erster Kapellmeister am Theater des Westens wurde. 1907/08 wirkte Pfitzner als Dirigent des Kaim-Orchesters in München. Ein Meilenstein seiner Karriere war die Berufung 1908 nach Straßburg als Städtischer Musikdirektor, als Leiter des Konservatoriums und ab 1910 zusätzlich als musikalischer Leiter der Straßburger Oper, wo er auch als Regisseur wirkte.1917 wurde im Münchner Prinzregententheater unter Bruno Walter die musikalische Legende ‘Palestrina’ uraufgeführt, die als Pfitzners bedeutendstes Werk gilt. Nach der Flucht aus Straßburg angesichts der deutschen Niederlage im 1. Weltkrieg ließ sich Pfitzner 1919 in Schondorf/Ammersee nieder, von wo aus er 1920-1929 an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin eine Meisterklasse für Komposition leitete, aus der namhafte Komponisten (Felix Wolfes, Hermann Ambrosius, Robert Rehan, Eduard Hebra, Gerhard Frommel) hervorgingen. 1930 siedelte er nach München über. Nach der Zerstörung seines Münchner Hauses 1943 und kurzen Aufenthalten in Wien und Garmisch-Partenkirchen verbrachte er die letzten Lebensjahre in einem Altersheim in München-Ramersdorf.
Die Pfitzner-Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek wurde aus vielen Quellen gespeist. Die zahlenmäßig weitaus bedeutendsten Teilbestände sind die über 70 Autographen aus dem Nachlass seines Schülers Paul Winter (1972) sowie die 66 Handschriften aus dem Depot Habs/Soherr (1997). Dazu kommen zahlreiche Einzelkäufe schon seit den 1950er Jahren sowie Geschenke, vor allem von Ursula Fürstner und Anneliese Habs, sowie Pfitzneriana aus dem Besitz seiner Schüler und Interpreten (Maria Ivogün, Julius Patzak, Gerhard Frommel, Lilo Martin). Den Musikalien steht in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke eine mehrere hundert Pfitzner-Briefe umfassende Sammlung zur Seite. 2012 konnte die Bibliothek eine große Sammlung von Pfitznerhandschriften und –dokumenten aus dem Nachlass von Willy Kössel erwerben.
Die Werke von Hans Pfitzner sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.
Status:abgeschlossen
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Phonographische Zeitschrift (1900-1938)

Die Phonographische Zeitschrift (PZ) mit ihren zwei Nachfolgerinnen Phonographische und Radio-Zeitschrift und Phonographische, Radio- und Musikinstrumenten-Zeitschrift (PRZ) erschien von 1900 bis 1938 mit einem Gesamtumfang von über 34.000 Seiten. Als 'Fachblatt für die gesamte Musik- und Sprechmaschinen-Industrie' (Untertitel bis 1933) stellt sie eine einzigartige Text- und Bildquelle zur Phonographie im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dar. Die PZ birgt Material von hohem Auskunftswert zur Technik-, Repertoire- und Wirtschaftsgeschichte der phonographischen Industrie und ist für musik-, medien-, kultur-, wirtschafts- und urheberrechtsgeschichtliche Fragestellungen höchst relevant. Weil die meisten deutschen Firmenarchive der Tonträgerindustrie in den zwei letzten Weltkriegen und danach infolge umfangreicher Kassationen nicht mehr existieren, sind die in der PZ bewahrten Informationen aus keiner anderen Quelle zu ersetzen. Als Branchenblatt enthält die PZ nicht zuletzt auch Neuerscheinungsverzeichnisse der Schallplattenfirmen. Diese sind für die Datierung historischer Industrietonträger eine wichtige, die diversen Labelkataloge oft präzisierende Quelle.

Aufgrund des in Kriegs-, Inflations- und Krisenzeiten verwendeten minderwertigen Papiers befindet sich die PZ zu Teilen in derart prekärem Erhaltungszustand, dass sie für die reguläre Benutzung nicht mehr zur Verfügung steht. In Deutschland existieren nur zwei annähernd vollständige Exemplare, die hier virtuell zusammengeführt werden.

Aus urheberrechtlichen Gründen können zunächst nur die ersten 21 Jahrgänge öffentlich zugänglich gemacht werden.

Wir danken den besitzenden Bibliotheken, der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und der Bibliothek des Deutschen Museums in München, für ihre bereitwillige Unterstützung.

Kooperation:Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Berlin (Projektinitiative und Strukturdatenerschließung)   Staatsbibliothek zu Berlin ? Preußischer Kulturbesitz (Leihgeber)   Bibliothek des Deutschen Museums, München (Leihgeber)   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Pilotphase [Cgm] zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften: Digitalisierung deutschsprachiger Pergamenthandschriften aus der BSB

Im Juni 2013 genehmigte die DFG eine zweijährige Pilotphase zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften an den deutschen Handschriftenzentren (s.a. Projektdokumentation).

Auf der Grundlage der praktischen Erfahrungen aus sieben Digitalisierungsprojekten wird durch die Projektpartner in Abstimmung mit der Wissenschaft und den Trägern der Informationsinfrastrukturen ein Masterplan erarbeitet, der als Entscheidungsgrundlage für eine zukünftige DFG-Förderlinie zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften dienen soll. Die projektübergreifenden Organisations- und Koordinationsarbeiten sind an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelt.

Neben Priorisierungsfragen steht die Entwicklung einer Infrastruktur im Mittelpunkt, die bestandshaltenden Institutionen in ganz Deutschland die Digitalisierung relevanter Bestände auf hohem, den aktuellen Standards entsprechendem Niveau ermöglicht. Zentraler Zugriffspunkt für Digitalisate wie für zugehörige Meta- und wissenschaftliche Beschreibungsdaten ist das deutsche Handschriftenportal Manuscripta Mediaevalia, das für diese Anforderungen technisch weiterentwickelt wird.

Die BSB ist an der Pilotphase Handschriftendigitalisierung mit der Digitalisierung von Handschriften aus dem Teilbestand der deutschsprachigen Pergamenthandschriften Cgm 1-200 beteiligt. In diesem sind fast ausschließlich mittelalterliche Codices enthalten, darunter herausragende Zimelien unterschiedlichster Provenienz.

Zu den Spitzenstücken des Fonds gehören Handschriften aus dem Besitz der bayerischen Herzöge, etwa der im Auftrag Herzog Albrechts IV. von Bayern erstellte monumentale Kodex mit dem Widmungsexemplar des Buches der Abenteuer des Ulrich Füetrer (Cgm 1) oder das deutsche Breviarium für Kaiser Friedrich III. (Cgm 67 und 68). Enthalten sind ferner bedeutende Textzeugen der deutschen Literatur des Mittelalters: Zu nennen wären zwei Handschriften des Nibelungenliedes (Cgm 31 und 34), von denen die Leithandschrift A inzwischen auch in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen worden ist, aber auch die einzige erhaltene Handschrift des Frauendienstes des Ulrich von Lichtenstein (Cgm 44) oder der Tristan Gottfrieds von Straßburg mit der Fortsetzung von Ulrich von Türheim (Cgm 51). Zu den ältesten Stücken zählen bedeutende Textzeugen der frühesten Stufen der Volkssprachen; der Fonds weist ferner einen beträchtlichen Anteil von Handschriften mit Buchmalerei auf.

Im Rahmen der Pilotphase sollen mit Förderung durch die DFG etwa 145 deutschsprachige Handschriften vom Original digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht werden. Aufgrund der Besonderheiten dieses Fonds ist mit einer erhöhten Zahl von Handschriften zu rechnen, deren Digitalisierung besonderen Aufwand erfordert. Die Digitalisate sollen mit dem in Manuscripta Mediaevalia erfassten Volltext der Handschriftenbeschreibungen verlinkt und mit Strukturdaten für die Navigation angereichert werden, also u.a. Einstiegspunkte für Textanfänge bieten.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Pilotphase [Emmeram] zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften: Digitalisierung lateinischer Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg

Im Juni 2013 genehmigte die DFG eine zweijährige Pilotphase zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften an den deutschen Handschriftenzentren (s.a. Projektdokumentation).

Auf der Grundlage der praktischen Erfahrungen aus sieben Digitalisierungsprojekten wird durch die Projektpartner in Abstimmung mit der Wissenschaft und den Trägern der Informationsinfrastrukturen ein Masterplan erarbeitet, der als Entscheidungsgrundlage für eine zukünftige DFG-Förderlinie zur Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften dienen soll. Die projektübergreifenden Organisations- und Koordinationsarbeiten sind an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelt.
Neben Priorisierungsfragen steht die Entwicklung einer Infrastruktur im Mittelpunkt, die bestandshaltenden Institutionen in ganz Deutschland die Digitalisierung relevanter Bestände auf hohem, den aktuellen Standards entsprechendem Niveau ermöglicht. Zentraler Zugriffspunkt für Digitalisate wie für zugehörige Meta- und wissenschaftliche Beschreibungsdaten ist das deutsche Handschriftenportal Manuscripta Mediaevalia, das für diese Anforderungen technisch weiterentwickelt wird.

Die BSB ist an der Pilotphase Handschriftendigitalisierung mit der Digitalisierung von Handschriften aus dem Fonds des ehemaligen Benediktinerklosters St. Emmeram in Regensburg beteiligt. Dieser ist aufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung, seines Alters und seiner Größe einer der Kernbestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB). Die Anfänge der Klosterbibliothek und des Skriptoriums reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück; nach der Säkularisation gelangten 1811/2 etwa 1000 Handschriften nach München. Im Fonds der Codices latini monacenses (Clm) sind unter den Nummern 14000-15028 heute 930 Codices aus St. Emmeram vorhanden, von denen 93% aus dem Mittelalter stammen.

Die Neukatalogisierung des Fonds wird seit 1988 von der DFG gefördert; seitdem wurden drei Kataloge für die Signaturengruppen Clm 14000-14130 erarbeitet. Der vierte Katalogband ist in Druck und wird 2014 erscheinen. Die Katalogisierung wird derzeit mit DFG-Förderung fortgesetzt; der fünfte Katalogband (Clm 14541-14690) befindet sich in Bearbeitung. Um für den gesamten Fonds der lateinischen Handschriften aus St. Emmeram Neukatalogisate in Tiefenerschließung vorzulegen, sind im Anschluss daran noch weitere zwei Katalogisierungsprojekte geplant. Von den lateinischen Handschriften aus St. Emmeram in der Bayerischen Staatsbibliothek konnten bisher 393 Handschriften, also mehr als ein Drittel des vorhandenen Bestands, begleitend zur Neukatalogisierung in vollständigen Digitalisaten im Internet zugänglich gemacht werden.

Im Rahmen der Pilotphase sollen mit Förderung durch die DFG etwa 100 Handschriften aus St. Emmeram, die noch nicht digitalisiert wurden, vom Original digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht werden. Die Digitalisate sollen mit den in Manuscripta Mediaevalia erfassten Handschriftenbeschreibungen verlinkt und mit Strukturdaten für die Navigation (u.a. Einstiegspunkte für Textanfänge) angereichert werden.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Pracht auf Pergament - Schätze der Buchmalerei von 780 bis 1180

Mit 72 höchstrangigen Handschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek und drei herausragenden Exponaten der Staatsbibliothek Bamberg präsentiert die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung einen breiten Überblick auf die frühesten und wertvollsten Zeugnisse deutscher Buchmalerei von der karolingischen über die ottonische Kunst bis zur Romanik.Diese 75 Codices zählen zu den größten kulturellen und künstlerischen Leistungen ihrer Epochen. Die Prachtbände der ottonischen Zeit sind der weltweit einmalige Schwerpunkt im reichen Handschriftenfundus der Bayerischen Staatsbibliothek. Aufgrund ihrer besonderen Fragilität und ihres hohen Werts verlassen diese Werke praktisch nie ihre Tresore. Diese Ausstellung bietet nun die einzigartige Gelegenheit, über 1000 Jahre alte prachtvolle Dokumente unseres kulturellen Erbes im Original zu entdecken.

Die älteste Handschrift stammt noch aus der Zeit des letzten bayerischen Agilolfingerherzogs. Die karolingischen Codices aus den Malzentren Salzburg, Tegernsee und Freising zeugen von der hohen Qualität der künstlerischen Produktion im 9. Jahrhundert. Die deutsche Buchmalerei unter den sächsischen Kaisern von Otto dem Großen (912-973) bis Heinrich II. (973-1024) ist eine der glanzvollsten Epochen der frühen abendländischen Buchmalerei, die damals eine herausragende Rolle unter den Künsten einnahm. Zu den besonderen Errungenschaften dieser ottonischen Periode gehören die großartigen Herrscherbilder. Sie stellen eine Verbindung zwischen profaner und sakraler Welt her und dokumentieren die Heiligkeit des Kaisertums.Weltliche und kirchliche Fürsten beauftragten die besten Schreibschulen und Malzentren mit der Herstellung liturgischer Handschriften. Solche Evangeliare, Perikopenbücher und Sakramentare wurden mit leuchtenden Farben und Gold reich illuminiert. Ihre kunstvoll gearbeiteten Prunkeinbände sind verziert mit Elfenbeinreliefs, Edelsteinen und Kameen, darunter auch Spolien aus der Antike, aus Byzanz und der Karolingerzeit. Von der Insel Reichenau, deren Kloster unter Otto III. und Heinrich II. zur kaiserlichen Werkstatt wurde, werden vier weltberühmte Prachtcodices gezeigt: das Evangeliar Ottos III., das Perikopenbuch Heinrichs II., das Evangeliar aus dem Bamberger Dom sowie die Bamberger Apokalypse. Sie gehören seit 2003 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO.

Für die besondere Stellung Regensburgs als Zentrum für die Herstellung ebenfalls großartiger liturgischer Handschriften sprechen das Evangelistar der Äbtissin Uta und das Sakramentar Heinrichs II. Die ottonische Buchmalerei überdauerte die sächsischen Herrscher bis weit in die salische Zeit hinein. Daher lässt sich der Übergang von der ottonischen zur romanischen Kunst zeitlich nicht genau festlegen. Diese Kontinuität im 11. Jahrhundert unter den salischen Herrschern bis hin zur Schwelle der Romanik, die Herausbildung der romanischen Buchkunst sowie ihre Blütezeit im darauffolgenden Jahrhundert bis zum Stauferkaiser Friedrich Barbarossa (1122-1190) werden anhand weiterer hochwertig illuminierter Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek veranschaulicht.

Die digitalisierten Objekte zur Ausstellung aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek und der Staatsbibliothek Bamberg sind über bavarikon, das Portal zur Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern, für jedermann zugänglich.
Status:abgeschlossen
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Prachteinbände als Kunstobjekte - Tibetische und andere asiatische Buchdeckel

Einbände als plastische Kunstobjekte nehmen eine Sonderstellung zwischen den textorientierten Sammlungen der Bibliotheken und den objektbezogenen historischen Kunstsammlungen ein. Im Rahmen des DFG-Projekts "Erschließung und Digitalisierung von Einbänden als eigenständige Kunstobjekte" werden anhand eines Corpus von ca. 60 Metalleinbänden des Mittelalters und der Neuzeit sowie von ca. 100 meist tibetischen Buchdeckeln aus den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek modellhaft modulare Standards der Beschreibung dieser eigenständigen Kunstobjekte entwickelt. Begleitend werden die Objekte in einem kamerabasierten Workflow unter Einbeziehung der Ergebnisse der Erschließung digitalisiert.

Für Handschriften bedeutender religiöser Texte des Buddhismus wurde in Tibet und anderen Regionen Zentral- und Südasiens der Buchblock im Querformat (z.T. auf dem Beschreibstoff Birkenrinde oder Palmblatt) in ein Tuch gewickelt, zwischen Deckel gelegt und mit einem Gurt umwunden. Aus Respekt vor den heiligen Inhalten der Schriften wurden die Buchdeckel vielfach verziert. Auch zu zeremoniellen Anlässen wurden kunstvoll aus Holz geschnitzte oder in Kupferblech getriebene, teils vergoldete oder bemalte Einbände gefertigt, die im kulturellen und künstlerischen Erbe Tibets nahezu den gleichen Rang wie Thangkas (bemalte Rollbilder) oder Skulpturen einnehmen. Viele Deckel sind ohne die zugehörige Handschrift überliefert und werden so von Bibliotheken und Museen gesammelt; auch lässt der Abnutzungsgrad mancher plastischer Elemente darauf schließen, dass die Buchdeckel selbst zum Kultobjekt wurden.

Während etwa die Hälfte des Bestands der Bayerischen Staatsbibliothek in Ausstellungskatalogen beschrieben wurde, sind die übrigen Deckel abgesehen von Kurzeinträgen im Repertorium der Codices orientales der BSB bis dato weder formal noch inhaltlich erschlossen worden. Ein geeigneter Erschließungsstandard, der in besonderem Maße auch der Ikonographie der tibetischen Buchdeckel Rechnung trägt, ist daher ebenso dringendes Desiderat wie überregionale spezialisierte digitale Nachweis- und Präsentationssysteme für diesen Objekttyp.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Prachteinbände als Kunstobjekte - westliche Prachteinbände in Gold- oder Silberschmiedetechnik

Einbände als plastische Kunstobjekte nehmen eine Sonderstellung zwischen den textorientierten Sammlungen der Bibliotheken und den objektbezogenen historischen Kunstsammlungen ein. Im Rahmen des DFG-Projekts "Erschließung und Digitalisierung von Einbänden als eigenständige Kunstobjekte" werden anhand eines Corpus von ca. 60 Metalleinbänden des Mittelalters und der Neuzeit sowie von ca. 100 tibetischen Buchdeckeln aus den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek modellhaft modulare Standards der Beschreibung dieser eigenständigen Kunstobjekte entwickelt. Begleitend werden die Objekte in einem kamerabasierten Workflow unter Einbeziehung der Ergebnisse der Erschließung digitalisiert.

Im Bereich der westlichen Prachteinbände weisen vor allem mit Edelsteinen, Gemmen, Perlen, Elfenbein oder Email auf getriebenem Gold oder Silber prachtvoll gestaltete Goldschmiedeeinbände Beziehungen zum klassischen Sammlungsgut der Museen auf. Sie zieren oftmals liturgische Handschriften und zählen zu den Spitzenstücken der plastischen Kunst der Zeit. Eine Besonderheit dieser Kunstgattung und eine Herausforderung für deren Beschreibung ist die Einbeziehung anderer und teils deutlich älterer Kunstobjekte als Spolien, die aus ursprünglichen Zusammenhang entnommen, teilweise zerlegt und in den neu gestalteten Buchdeckel prominent eingearbeitet wurden. Zudem wurden an den Objekten im Laufe der Zeit immer wieder massive Eingriffe vorgenommen, die z.T. als restauratorische Maßnahmen verstanden wurden. Diese Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte gilt es ebenfalls adäquat zu dokumentieren.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Prey, Johann Michael Wilhelm von: Sammlung zur Genealogie des bayerischen Adels

Die von Johann Michael Wilhelm von Prey zu Straßkirchen (1690-1747) erarbeitete 'Bayrischen Adls Beschreibung' ist die umfangreichste Sammlung von Genealogien alter bayerischer Adelsfamilien überhaupt. Das mit 33 Foliobänden recht umfangreiche Werk, welches der Freisinger Hofkammer-Direktor unter Zuhilfenahme älterer Arbeiten des Freisinger Fürstbischofs Johann Franz Eckher von Kapfing (1649-1727) 'vermehret, mit Wappen gezieret und in die gegenwerhtige ordnung gebracht' hat, nennt und beschreibt mehr als 2500 Familiennamen. Allerdings blieb es ein Fragment: bedeutende Geschlechter wie die Nothafft, Ortenburg oder Seyboltstorff, aber auch weniger bedeutende, jedoch recht bekannte wie die Münchauer, Reitorner, Tunz oder Zachreis fehlen ganz oder sind nur mit ihrem Wappen und wenigen Sätzen erwähnt. Demgegenüber findet sich in Preys Sammlung jedoch manche Familie, die man ihrer Bedeutung oder ihrer Landeszugehörigkeit nach dort nicht vermuten würde.

Die Prey’schen Adelsbeschreibungen sind – nach den Möglichkeiten und der historischen Methode ihrer Zeit – eine Kompilation aus eigenen und fremden genealogischen Arbeiten sowie von Exzerpten aus Urkunden, Chroniken und Wappenbüchern, weshalb die einzelnen Familienartikel hinsichtlich ihrer Ausführlichkeit, Genauigkeit und Darstellungsform recht unterschiedlich sind.

Eine Übersicht über die in der 'Adls Beschreibung' vertretenen Familiennamen wurde erarbeitet von: Niklas Frhr. von Schrenck und Notzing, Register zur bayerischen Adelsgenealogie, München 1974 (Genealogia Boica 4). [Im Handschriftenlesesaal der Bayerischen Staatsbibliothek unter der Signatur Hbh/Ce 315]
Status:abgeschlossen
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Preysing, Johann Maximilian Emanuel von: Tagebücher

Johann Maximilian Emanuel von Preysing (1687-1764) gehört als bayerischer Staatsbeamter und Minister zu den einflußreichsten Persönlichkeiten der bayerischen Politik des 18. Jahrhunderts. Aus Preysings Nachlaß haben sich 38 Taschenkalender erhalten, die sich heute im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek befinden (Signatur Cod.germ. 5456). Dabei handelt es sich um Ausgaben des im 18. Jahrhundert in Bayern gebräuchlichen 'Schreib-Calender auf ein besondere Form und Weiß allen Obrigkeiten, Kauff- und Handels-Leuthen, auch männiglich zum täglichen Nutz also eingericht', der in München durch den Kurfürstlichen Hofbuchdrucker und -händler Heinrich Theodor von Cölln (später durch Franz Joseph Thuille) verlegt wurde und neben dem Kalendarium viele regionalspezifische Informationen enthielt. Die ca 20 x 15 cm großen Bände hat Preysing in den Jahren 1717 bis 1763 mit persönlichen Notizen und Termineinträgen gefüllt. Sie dokumentieren, mit einigen Lücken, mehr als 40 Jahre des Lebens und Schaffens Preysings.

Status:abgeschlossen
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Publikationen des Deutschen Historischen Instituts Moskau

Monographien zur deutschen und russischen Geschichte, die unter Beteiligung des Deutschen Historischen Instituts Moskau entstanden sind.

Bibliografische Angaben:
[Publikationen des Deutschen Historischen Instituts Moskau]
Status:laufend
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Quellen und Darstellungen zum Münchener Oktoberfest

Die Bayerische Staatsbibliothek bewahrt zahlreiche Werke rund um die Geschichte des Oktoberfestes auf. Aufgrund der intensiven Sammeltätigkeit, vor allem aber durch Schenkungen, etwa aus der privaten Bibliothek König Ludwigs I., ist besonders die Anfangszeit des Festbetriebs ausgesprochen gut im Bestand dokumentiert. Hinzu kommen Spezialbestände wie etwa Fotografien aus dem Bildarchiv der Bibliothek.

Der “Bilderbogen“ historisch teilweise einmaliger Dokumente zieht sich dabei von den Einladungen zum ersten Fest 1810 über zahlreiche Berichte, Ausschreibungen, Preislisten, Festzeitungen und historische Darstellungen bis hin zu Bilddokumenten aus den frühen 1950er Jahren. Ein eigener Abschnitt widmet sich dem zentralen Lieblingsobjekt vieler Wies’n-Besucher, dem Bier.

Zwei Kooperationen bereichern das neue Angebot: Aus den Beständen des Münchner Stadtmuseums stammen die beiden berühmten Lithographiefolgen von Gustav Kraus (1804-1852) zu den historischen Oktoberfest-Festzügen 1835 und 1842.Außerdem präsentiert die Münchner „Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek“ einen literarischen Wies’n-Bummel. Zitate bekannter und unbekannter Autoren aus den letzten 200 Jahren werfen bunte Schlaglichter auf das Oktoberfesttreiben in alter und neuer Zeit.

Kooperation:Münchner Stadtmuseum   Monacensia Literaturarchiv und Bibliothek   
Status:laufend
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Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Bayerischen Staatsbibliothek

Digitalisierung von ausgewählten Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Bayerischen Staatsbibliothek.

Status:laufend
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Quellen und Studien - Deutsches Historisches Institut Warschau

In den „Quellen und Studien“ werden Arbeiten zur polnischen und ostmitteleuropäischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Moderne publiziert. Neben Monographien und Sammelbänden erscheinen in der Reihe auch Quelleneditionen. Die Reihe wird seit 1995 vom Harrassowitz-Verlag, Wiesbaden verlegt.
Status:laufend
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Quellen zur bayerischen Agrar- und Wirtschaftspolitik

Digitalisierung der Stenographischen Berichte über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer, 1920-32, (der Tätigkeitsberichte des geschäftsführenden Direktors der Landesbauernkammer über die Tätigkeit der LBK im abgelaufenen Geschäftsjahr, 1921-1932) sowie der Mitteilungen der Handelspolitischen Vereinigung (samt Beilagen), 1918/19
und der Protokolle der Vorstands- und Ausschuss-Sitzungen sowie der Generalversammlungen Privatbesitz Oberpfälzer Christlicher Bauernverein, 1914 - 1948

Bibliografische Angaben:
[Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer, München : 1921, Bd.: 1
Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer, München : 1925, Bd.: 2
Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer, München : 1930, Bd.: 3
Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer, München : 1932, Bd.: 4
Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer Beilagen, München : 1932
Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der Bayerischen Landesbauernkammer Mitteilungen der wirtschaftspolitischen Vereinigung ... 1918-1919, München : 1919
Protokolle der Vorstands- und Ausschusssitzungen sowie der Generalversammlungen, 1914 - 1948
Niederschrift über die ... Sitzung der Sozialisierungskommission. Protokolle der bayerischen Sozialisierungskommission, 1919]
Status:abgeschlossen
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Quellen zur Geschichte der Familie Fugger

2009 erwarb die Bayerische Staatsbibliothek zwei hochrangige Bücher zur Familiengeschichte der Fugger.

Das "Geheime Ehrenbuch" der Fugger wurde zwischen 1545 und 1549 angefertigt. Die Handschrift ist ein beeindruckendes Zeugnis der Selbstdarstellung der Fugger und ein herausragendes Produkt der Augsburger Buchmalerei der Spätrenaissance.

1593 und 1618 erschien in kleiner Auflage für den Familiengebrauch die Kupferstichfolge „Fuggerorum et Fuggerarum… imagines“. Das von der Bayerischen Staatsbibliothek erworbene Exemplar ist außergewöhnlich qualitätsvoll koloriert und in diesem Umfang unikal.

Das "Geheime Ehrenbuch der Fugger" und die "Fuggerorum et Fuggerarum... imagines" liegen als Volldigitalisate und in neuartiger 3D-Version (Beta) vor.
Als Ergebnis einer Entwicklungspartnerschaft von MDZ und Fa. Microbox wurde ein innovatives 3D-Modell für die vollständige Betrachtung von besonderen Handschriften, die auch die Betrachtung der Bucheinbände aus verschiedenen Perspektiven erlaubt, entwickelt. Diese erste Version setzt zunächst auf transformierten 2D-Daten auf. In einer nächsten Version werden 3D-Scans eine noch realistischere Präsentation ermöglichen.

Der Ankauf der Bücher wurde durch die Unterstützung folgender Einrichtungen möglich:

Ernst von Siemens Kunststiftung
Kulturstiftung der Länder
VolkswagenStiftung
Der Beauftrage der Bundesregierung für Kultur und Medien
Bayerische Landesstiftung
Kurt und Felicitas Viermetz-Stiftung
Status:abgeschlossen
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Regensburger Reichsstädtische Bibliothek Online (RRBO)

Die Regensburger Ratsbibliothek, Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals erwähnt, ist eine der am frühesten bezeugten Bibliotheken dieses Typs in Deutschland. 1783 erfolgte die Vereinigung der Ratsbibliothek mit den Büchersammlungen des Gymnasiums Poeticum (seit 1551) sowie des evangelischen Ministeriums zur reichsstädtischen Stadtbibliothek von Regensburg. Das Ergebnis dieser Zusammenlegung war eine „der sehenswerthesten Merkwürdigkeiten Regensburgs“ wie Friedrich Karl Gottlob Hirsching in seiner 1790 erschienenen Beschreibung sehenswürdiger Bibliotheken Deutschlands bemerkte. Als 1810 die Reichsstadt Regensburg zum Königreich Bayern kam, wurde diese kommunale Bibliothek aufgegeben. Der größte Teil der Handschriften und seltenen Drucke gelangte in die Bayerische Staatsbibliothek nach München, der in Regensburg verbliebene Fundus ging in die 1816 gegründete königliche Kreisbibliothek (die heutige Staatliche Bibliothek Regensburg) ein.

Ziel des Projektes ist es, zusammen mit den Projektpartner BSB, Stadtarchiv Regensburg sowie Universität Regensburg (Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte und Universitätsbibliothek), die Bibliothek in Teilen digital zu rekonstruieren. Die Projektkoordination obliegt der Staatlichen Bibliothek Regensburg (www.staatliche-bibliothek-regensburg.de).

In einem ersten Schritt werden 39 Handschriften aus dem Besitz der reichsstädtischen Stadtbibliothek Regensburg, allerdings unter Aussparung der im 16. Jahrhundert aus dem Kloster Prüfening hierher gelangten Manuskripte, aus dem Fundus der Bayerischen Staatsbibliothek digital zugänglich gemacht.
Kooperation:Stadtarchiv Regensburg   Universitätsbibliothek Regensburg   Universität Regensburg   
Status:abgeschlossen
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Reger, Max (1873-1916): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der aus der Oberpfalz stammende Max Reger war von 1901 bis 1907 in München tätig, u.a. kurzzeitig an der Akademie der Tonkunst in der Nachfolge Josef Rheinbergers. 1908 wurde er zum Universitätsmusikdirektor und Professor am Konservatorium in Leipzig berufen, 1911 trat er die Stelle des Hofkapellmeisters der Meininger Hofkapelle an. Von intensiver Lehr-, Kompositions- und Konzerttätigkeit überlastet, erlag Reger 1916 einem Herzversagen. Regers Urne wurde 1930 auf Wunsch seiner Witwe Elsa Reger von Jena auf den Münchner Waldfriedhof überführt, nachdem diese 1929 nach München zurückgekehrt war.
Nach dem Max-Reger-Institut in Karlsruhe verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über eine der großen Sammlungen an Eigenschriften Max Regers. Bemühungen der Bibliothek in den 1920er Jahren, den Nachlass direkt von Elsa Reger zu erwerben, scheiterten, jedoch entwickelten sich in späterer Zeit enge Verbindungen zwischen Elsa Reger und der Musikabteilung und es konnten Handschriften zweier zentraler Werke gekauft werden, die autographen Partituren (Stichvorlagen) der ‘Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart’ op. 132 (erworben 1942) und des Klarinettenquintetts A-Dur op. 146 (erworben 1946). Seit dieser Zeit gelang es immer wieder, den Reger-Bestand durch Ankäufe und Geschenke zu vergrößern, darunter die Suite g-Moll für Orgel op. 92, die Phantasie und Fuge d-Moll für Orgel op. 135b, die eindrucksvollen großformatigen Partituren zu ‘Die Weihe der Nacht’ für Alt, Männerchor und Orchester op.119 und ‘Der Einsiedler’ für Bariton, Chor und Orchester op. 144,1 und viele kleinere Werke, auch Skizzen zu verschiedenen Kompositionen. Insgesamt werden 27 autographe Musikhandschriften Max Regers in der BSB aufbewahrt.
Status:abgeschlossen
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Regesta Imperii Abt. 1-14

Die 1831 durch den Frankfurter Stadtbibliothekar Johann F. Böhmer begonnene Reihe der Regesta Imperii gehört zu den zentralen Quellenwerken der deutschen und europäischen Geschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Das seit 1980 unter der Federführung der Deutschen Regestenkommission der Mainzer Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit der Österreichischen und der Berlin-Brandenburgischen Akademie fortgeführte Grundlagenwerk verzeichnet alle urkundlichen und historiografischen Quellen der römisch-deutschen Könige/Kaiser von den Karolingern bis zu Maximilian I. (751-1519) sowie der Päpste des frühen und hohen Mittelalters. In Kurzform werden vor allem Datum und Inhalt (in Regestenform) aller bekannten Urkunden eines Herrschers mit Literaturangaben und quellenkritischen Bemerkungen des Herausgebers dargeboten. Zusätzlich enthalten die Regesten alle bekannten Informationen zu den Aufenthalten und den politischen Aktivitäten des jeweiligen Königs/Kaisers. Das Projekt bietet nicht nur den freien Online-Zugang zu den bisher gedruckten Bänden sondern beinhaltet auch die Fortführung in Form der parallelen Bereitstellung von Print- und Online-Publikation.

Kooperation:Deutsche Kommission für die Bearbeitung der Regesta Imperii e. V. bei der Mainzer Akademie der Wissenschaften   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Reichenauer Buchmalerei

Die Benediktinerabtei Reichenau besaß im 10. und 11. Jahrhundert die wohl größte und einflussreichste europäische Malschule. In ihrer Hauptblütezeit zwischen etwa 970 und 1010/20 entstanden dort im Auftrag der höchsten Kreise der damaligen Gesellschaft - Reichsbischöfe, Könige und Kaiser - eine Reihe meist liturgischer Prachthandschriften.

Mit lebhafter künstlerischer Phantasie und innovativer Kraft schufen Mönche große Kunstwerke, deren Schönheit und Vollkommenheit noch heute faszinieren. Als Inspirationsquellen dienten ihnen sowohl die karolingische Buchmalerei der Hofschule Karls des Großen als auch altchristliche und byzantinische Vorlagen. Die Forschung ordnet die Codices in Gruppen, die nach Schreibern, Künstlern oder Auftraggebern benannt sind.

Neben der Eburnant- und der Ruodprecht-Gruppe ist v.a. die Liuthar-Gruppe zu nennen. Ihr gehören die Prachthandschriften an, die die höchste Blüte der Reichenauer Malschule darstellen. Zu den kostbarsten Werken, die Kaiser Heinrich II. dem Bamberger Dom schenkte, zählen vermutlich die drei Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek. Das Evangeliar Ottos III. (Clm 4453) mit Prachteinband und luxuriöser Ausstattung wurde im Auftrag des Kaisers angefertigt. Es weist neben einer doppelseitigen Huldigung der Provinzen an den thronenden Kaiser u.a. einen chronologisch angelegten Bilderzyklus zum Leben Christi (29 hochformatige ganzseitige Miniaturen auf Goldgrund) auf. Als Hochleistung der Reichenauer Buchmalerei gelten die Darstellungen der vier "visionären" Evangelisten. Das Evangeliar aus dem Bamberger Dom (Clm 4454) zeichnet sich durch ikonographische Besonderheiten aus, z.B. die Darstellung Christi im Lebensbaum umgeben von den Evangelistensymbolen und den Paradiesflüssen. In den Kanontafeln erscheinen die Tierkreiszeichen - eine ungewöhnliche, für die Malerei der Reichenau einmalige Verbindung. Das Perikopenbuch Heinrichs II. (Clm 4452) zeigt neben dem Widmungsbild, der Krönung Heinrichs und seiner Gemahlin Kunigunde durch Christus, einen Zyklus von 23 Miniaturen zum Neuen Testament. Besonders in den zweiseitigen Darstellungen kommen die monumentalen, ausdrucksstarken Figuren zur Geltung.

Die drei Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek wurden Ende 2003 mit weiteren sieben, in anderen Bibliotheken befindlichen, illuminierten Handschriften von der Klosterinsel Reichenau im Bodensee in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen. Die Codices repräsentieren in herausragender Weise die ottonische Buchmalerei Deutschlands. Sie wurden wegen ihrer Stellung im Skriptorium, ihrer künstlerischen Neuerungen im Buchschmuck und den Darstellungsthemen der Miniaturen und ihrer Aussagekraft für die religiöse, politische und kulturgeschichtliche Situation ihrer Zeit ausgewählt. Sie stehen auch vertretend für jede weitere ottonische Handschrift der Reichenau.

Memory of the World - Gedächtnis der Menschheit wurde 1992 von der UNESCO ins Leben gerufen. Ziel dieses Programms ist es, historisch und kulturell bedeutsame Dokumente weltweit zugänglich zu machen und vor Vergessen oder Zerstörung zu bewahren.
Status:abgeschlossen
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Reichstagsprotokolle - Verhandlungen des Deutschen Reichstags und seiner Vorläufer

Die Stenografischen Berichte über die Verhandlungen des Norddeutschen Bundes, des Zollparlaments und des Reichstags liegen in gedruckter Form kontinuierlich von 1867 bis 1942 in 527 Bänden vor. Sie stellen eine der wichtigsten Quellen zur neueren deutschen Geschichte dar, die allerdings aufgrund unregelmäßiger und verstreuter Register nur schwer auszuwerten und darüber hinaus in kaum einer Bibliothek vollständig vorhanden war. Mit dem hier vorliegenden Angebot bietet die Bayerische Staatsbibliothek erstmals eine vollständige Ausgabe der Reichstagsprotokolle (inklusive aller Anlagen) an.

Die Digitalisierung und Erschließung der Reichstagsprotokolle wurde von 1997 bis 2009 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Programms 'Retrospektive Digitalisierung von Bibliotheksbeständen' gefördert.

Projektphasen

1.1997 bis 1999: Reichstag (Norddeutscher Bund/Zollparlamente) 1867 - 1895
2.2003 bis 2006: Reichstag (Weimarer Republik/Nationalsozialismus) 1918 - 1942
3.2006 bis 2009: Reichstag des Kaiserreichs 1895 - 1918

Um die Auswertungsmöglichkeiten der Quelle gegenüber der gedruckten Version zu verbessern, wurden die Sach- und Sprechregister im Volltext erfasst. Ergänzend wurde aus den digitalisierten und im Volltext erfassten biografischen Handbüchern, eine Datenbank der Reichstagsabgeordneten aufgebaut, die weitere Zugangsmöglichkeiten zum Quellenmaterial bietet.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Revolution, Rätegremien und Räterepublik in Bayern, 1918/19

Die Eisnersche Revolution 1918 sowie der Versuch, eine Räterepublik in Bayern zu schaffen, beendeten die lange Herrschaft der Wittelsbacher und hatten große Auswirkungen auf die weitere politische Entwicklung Bayerns in den 1920er und 1930er Jahren.
Die Ereignisse der Jahre 1918/19 finden auch in der internationalen Forschung große Beachtung. Im Rahmen des Projekts werden daher verschiedene Dokumente zur Geschichte der Revolution und der Räterepublik in Bayern digitalisiert.


Bibliografische Angaben:

[a)Quellen und Darstellungen zur Kurt Eisner
-Kurt Eisner, Zur Kenntnisnahme, München 1918.
-Kurt Eisner, Die neue Zeit, München 1919.
-Kurt Eisner, Der Sozialismus und die Jugend, Basel 1919.
-Kurt Eisner, Gesammelte Schriften. 2 Bände, Berlin 1919.
-Kurt Eisner, Die Götterprüfung. Eine weltpolitische Posse in fünf Akten und einer Zwischenaktspantomime, Berlin 1920.
-Felix Fechenbach, Der Revolutionär Kurt Eisner, Berlin 1929.
-Kurt Eisner zum Gedächtnis! Kleine Drucksachen, München 1919-1921.
-Hans von Pranckh, Der Prozeß gegen Graf Arco-Valley, München 1920.

b)Der Streit um die Eisnerschen Veröffentlichungen zur Kriegsschuldfrage
-Der Münchner Prozeß um die sogenannte Eisnersche Fälschung, München 1922.
-Pius Dirr (Bearb.), Bayerische Dokumente zum Kriegsausbruch und zum Versailler Schuldspruch, 3. Auflage München-Berlin 1925.

c)Die bayerischen Rätegremienbr>-Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte, München 1918.
-Verhandlungen des provisorischen Nationalrates des Volksstaates Bayern im Jahre 1918/1919. Stenographische Berichte Nr. 1 bis 10, 1. Sitzung am 8. November 1918 bis zur 10. Sitzung am 4. Januar 1919, München 1919.
-Verhandlungen des provisorischen Nationalrates des Volksstaates Bayern im Jahre 1918/1919. Beilagen-Band (Beilagen 1 bis 100), München 1919.
-Übersicht über die Verhandlungen des provisorischen Nationalrates und des Landtages des Freistaates Bayern (I. Tagung und außerordentliche Tagung) in den Jahren 1918 und 1919, München 1919, S. 1-28 (nur für den Nationalrat).
-Nachrichtenblatt des Zentral-Rats, München 22. Februar 1919.
-Stenographischer Bericht über die Verhandlungen des Congresses der Arbeiter-Bauern- und Soldatenräte vom 25. Februar bis 8. März 1919, München 1919.
-Mitteilungen des Vollzugsrats der Betriebs- und Soldatenräte, München 15.-29. April 1919.

d)Zeitgenössische Quellen und Quellensammlungen
-Franz August Schmitt (Hg.), Die neue Zeit in Bayern , München 1919.
-Franz August Schmitt (Hg.), Die Zeit der zweiten Revolution in Bayern, München 1919.
-Max Gerstl (Hg.), Die Münchener Räterepublik, München 1919.-Sammlung von Flugblättern, betreffend die Münchener Räterepublik. 3 Bände, München 1919.
-Die Attentate im Bayerischen Landtag. Der Prozeß gegen Alois Lindner und Genossen vor dem Volksgericht München, München 1919.
-Karl Polenske (Hg.), An Alle! Das proletarische Finanz- und Wirtschafts-Programm des Volksbeauftragten der bayerischen Räterepublik Silvio Gesell, um 1919.
-Industrie- und Handelskammer München (Hg.), Die Zerstörung des Wirtschaftslebens Münchens durch die Kommunistenwirtschaft 8. bis 30. April 1919, München 1919.
-Bruder Marianus (= P. Cyprian Fröhlich), Das Gnadenbild U.L. Frau von Altötting auf der Fliucht und im Triumphzug. Als Beilage drei Marien-Predigten des Hochwürdigsten Bischofs von Passau Sigismus Felix von Ow, Altötting 1919.

e)Protagonisten der Räterepublik
-Erich Mühsam, Revolution. Kampf-, Marsch- und Spottlieder, Berlin 1925.
-Erich Mühsam, Von Eisner bis Leviné. Persönlicher Rechenschaftsbericht, Berlin 1915.
-Ernst Toller, Masse Mensch. Ein Stück aus der sozialen Revolution des 20. Jahrhunderts, Potsdam 1922.
-Gustav Landauer, Aufruf zum Sozialismus, Köln 1923 (mit einem Vorwort von 1919).

f)Frühe Darstellungen zur Geschichte von Revolution und Räterepublik
-Der Kommunismus in München (Escherich-Hefte 1-6), München 1921 (= Von Eisner bis Eglhofer. Die Münchener Revolution 1918 bis zum Zusammenbruch der Räteherrschaft, München 1922).
-Josef Benno Sailer, Des Bayernkönigs Revolutionstage. Ein Beitrag zur Geschichte des Umsturzes in Bayern, München 1919.
-Die Münchener Tragödie. Entstehung, Verlauf und Zusammenbruch der Räte-Republik München, Berlin 1919.
-Das Ende der Räterepublik in Bayern (Sonderdruck aus Bayernland 30 [Juni 1919]), München 1919.
-Der Geiselmord in München. Ausführliche Darstellung der Schreckenstage im Luitpold-Gymnasium nach amtlichen Quellen, München 1919.]
Status:abgeschlossen
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Rheinberger, Josef (1839-1901): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der 1839 in Vaduz geborene Josef Gabriel Rheinberger kam bereits zwölfjährig zur Ausbildung an das Münchner Konservatorium, wo der Leiter Franz Hauser, Johann Georg Herzog und Julius Joseph Maier (der1857 der erste Leiter der Musikabteilung der München Hofbibliothek wurde) seine Lehrer waren. Zudem nahm er Privatunterricht bei Franz Lachner. Schon neunzehnjährig unterichtete er selbst am Konservatorium Klavier, später Orgel und Komposition. Als Kompositionslehrer und Komponist in München hatte Rheinberger internationale Reputation. Zu seinen Schülern zählen Engelbert Humperdinck, Ermanno Wolf-Ferrari, Wilhelm Furtwängler u.v.a.
Rheinberger nahm als Hofkapellmeister von König Ludwig II. auch eine wichtige Position in der katholischen Kirchenmusik in Deutschland ein. Seine geistlichen Chorwerke und Orgelkompositionen fanden enorme Verbreitung.
Rheinberger war mit der Dichterin Franziska von Hoffnaaß verheiratet, die Texte für einige seiner Vokalwerke verfasste und auch mehrere handschriftliche Verzeichnisse von Rheinbergers Werken erstellte.
Den Übergang von Josef Rheinbergers Nachlass an die Hofbibliothek hatte dieser schon frühzeitig mit seinem früheren Lehrer Julius Joseph Maier vereinbart und testamentarisch in die Wege geleitet. Der Nachlass umfasst viele Hundert autographe Musikhandschriften, die das kompositorische Werk Rheinbergers umfassend wiederspiegeln, dazu auch zahlreiche eigenhändige Abschriften Rheinbergers von Werken anderer Komponisten.
Status:laufend
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Rosenheimer Zeitungen 1833 - 1925

Beginnend mit dem zwischen 1833 und 1835 erschienenen 'Rosenheimer Wochenblatt' präsentiert das Projekt in nahezu vollständiger Reihung alle Zeitungen, die in Rosenheim bis zum Jahr 1924 erschienen sind. Dies betrifft vor allem den nationalliberal eingestellten 'Rosenheimer Anzeiger' mit seinen Vorgängerpublikationen ab 1839 sowie das in Konkurrenz dazu entstandene katholisch-konservative Volksblatt 'Der Wendelstein', der ab 1871 erschien. Sie geben damit ein Spiegelbild von Leben und (politischer) Wahrnehmung in der Stadt Rosenheim wieder und können somit stellvertretend für andere bayerische Lokalzeitungen stehen.

Die hier wiedergegebenen Digitalisate der Rosenheimer Lokalzeitungen aus dem Zeitraum 1833 bis 1825 haben fast ausschließlich die Zeitungsbände des Stadtarchivs Rosenheim zur Vorlage; Bestandslücken werden durch Exemplare der Bayerischen Staatsbibliothek ergänzt.
Kooperation:Stadtarchiv Rosenheim   
Status:abgeschlossen
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Russia mediaevalis

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift "Russia mediaevalis".

Bibliografische Angaben:
[Russia mediaevalis: Erschienen 1.1973 - 4.1979; 5.1984/86 - 7.1992/93; 8.1995,1; 9.1997,1; 10.2001,1; damit Ersch. eingestellt]
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Russkij kalendar

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Russkij kalendar“.

Bibliografische Angaben:
[Russkij kalendar: Bd. 4.1875 – Bd. 45.1916]
Status:abgeschlossen
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Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt“.Die Ausgaben der letzten 10 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Sammelblatt des Historischen Vereines in und für Ingolstadt: Bd. 1.1876 - Bd. 28.1904
Sammelblatt des Historischen Vereines für Ingolstadt und Umgebung: Bd. 29.1905 - Bd. 34.1910/13(1914)
Sammelblatt des Historischen Vereins Ingolstadt: Bd. 35.1914/15(1916) - Bd. 105. 1996]
Kooperation:Historischer Verein Ingolstadt   
Status:laufend
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Schätze der Bayerischen Staatsbibliothek in 3D

Die Bayerische Staatsbibliothek hütet einen umfangreichen Bestand kostbarster und einzigartiger Handschriften und Druckwerke, die in der Regel nur selten im Rahmen von Ausstellungen gezeigt werden und dem Benutzer ansonsten nicht ohne weiteres zugänglich sind. Konnten bisherige Verfahren als Standard lediglich eine Blätterversion - also eine Abfolge hochauflösender Scans - solcher Werke im Internet anbieten, erlauben es die in Kooperation zwischen dem Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ), der Bayerischen Staatsbibliothek und der Microbox GmbH entwickelten Softwarelösungen, hier neue Wege zu gehen. Neben den für die wissenschaftliche Beschäftigung unentbehrlichen zweidimensionalen Scans tritt dabei das frei im Raum bewegliche dreidimensionale Modell des Buches, das versucht, das physische Leseerlebnis virtuell nachzubilden.Die hier präsentierten Werke sind allesamt herausragende Werke der Buchkunst. Ihr Inhalt und/oder ihre Provenienz machen sie zu bedeutenden Teilen des schriftlichen Kulturerbes Bayerns.

Neben einer laufenden Erweiterung des Angebots um weitere Meisterwerke wird auch an einer stetigen Verbesserung der 3D-Präsentation selbst gearbeitet.
Kooperation:Microbox GmbH   
Status:laufend
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Schedel, Hartmann: Weltchronik und Bibliothek

Der Nürnberger Stadtarzt Hartmann Schedel (1440-1514) ist heute vor allem durch seine Mitwirkung an der Weltchronik bekannt, die nach ihm benannt ist. Die Chronik ist derjenige Druck des 15. Jahrhunderts, der sich am häufigsten erhalten hat: über 1700 Exemplare der lateinischen und deutschen Ausgabe, die beide im Jahr 1493 erschienen, sind nachgewiesen. Berühmt sind vor allem die über 1800 Holzschnitt-Illustrationen aus der Werkstatt von Michael Wolgemut und Wilhelm Pleydenwurff, zu denen zahlreiche authentische Stadtansichten und zwei Karten zählen. Hartmann Schedel trug zu diesem Nürnberger Gemeinschaftsunternehmen den Text der Weltchronik bei, den er aus einer Fülle historiographischer Quellen zusammenstellte. Die meisten davon besaß er selbst: Seine Bibliothek gilt als die umfassendste private Büchersammlung in Deutschland, die sich aus dem 15. Jahrhundert erhalten hat. Schedel interessierte sich für fast alle Wissensgebiete des Spätmittelalters: Rhetorik, Astronomie, Philosophie, antike und humanistische Literatur, Geschichtsschreibung, Geographie und Kosmographie, Medizin, Jura, Theologie.

Obwohl Schedel testamentarisch festgelegt hatte, dass seine Bibliothek in Familienbesitz bleiben sollte, verkaufte sie sein Enkel Melchior im Jahr 1552 an den Augsburger Handelsherrn Johann Jakob Fugger. Kaum 20 Jahre später trat dieser die Bibliothek an den bayerischen Herzog Albrecht V. ab. In der Bayerischen Staatsbibliothek haben sich bis heute über 370 Handschriften und 460 Drucke aus dem Besitz von Hartmann Schedel erhalten. Im Rahmen von DFG-geförderten Projekten wurden bereits zahlreiche Inkunabeln und Drucke des 16. Jahrhunderts aus Schedels Besitz digitalisiert; viele seiner Handschriften sind ebenfalls bereits online zugänglich.

Die Schedel'sche Weltchronik und das Konzept der Ausstellung über seine Bibliothek werden in zwei Videos kurz vorgestellt:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&=zlJTwQi0c6E
https://www.youtube.com/watch?v=UKwvI3w16pQ&eature=player_embedded
Status:laufend
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Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Bände von Johann Andreas Schmellers "Bayerisches Wörterbuch"

Bibliografische Angaben:
[ Schmeller, Johann Andreas: Bayerisches Wörterbuch, Bd. 1 (1872); Bd. 2 (1877)]
Status:abgeschlossen
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Schott-Archiv: Herstellungsarchiv (Musikabteilung)

Das Herstellungsarchiv aus dem Historischen Archiv des Musikverlags B. Schott’s Söhne, Mainz enthält die musikalischen Quellen, welche als inhaltliche Grundlage für den Produktionsprozess von ca. 41.000 Schott-Notenausgaben dienten (Stichvorlagen, Korrekturabzüge, jüngste Druckausgabe etc.). Entstehungsgeschichtlich reicht es vom Beginn der Verlagstätigkeit im 18. Jahrhundert (Verlagsnummer 1) bis ca. 1945 (Verlagsnummer 37.050), in wenigen Einzelfällen auch darüber hinaus. Die Werkkonvolute wurden in aufsteigender Folge der enthaltenen Verlagsnummern archiviert, in der sich die Chronologie des Erscheinens und die Integration vollständig übernommener Bestände aus Fremdverlagen spiegelt. Insgesamt umfasst das Herstellungsarchiv ca. 80.000 Quellen, die sich aus ca. 60.000 Notendrucken und 20.000 Musikhandschriften sowie vereinzelt ergänzendem Material – etwa Notizen zum Stich und der Drucklegung, Textbücher, Textabschriften bzw. Übersetzungen von Vokalwerken - zusammensetzen.

Die zuletzt getrennte Aufbewahrung der Quellen in einem „Arbeitsarchiv“ für die bis 2014 aktiv für Publikationszwecke in Mainz genutzten Quellen und einem „Musikhandschriftenarchiv“ wird im Zuge der Erschließung und Digitalisierung im DFG-geförderten Projekt: „Erschließung, Digitalisierung und Online-Präsentation des Historischen Schott-Verlagsarchivs“ (ab 2017) wieder rückgängig gemacht. Es handelt sich um einen inhaltlich zusammengehörenden Archivbestand, dessen zum Teil physisch zerteilte Quellen räumlich wieder zusammengeführt werden. Das gesamte Herstellungsarchiv soll online im OPACplus der BSB bzw. in RISM erschlossen werden, für alle gemeinfreien Werke ist die vollständige Digitalisierung vorgesehen.
Die von der BSB erworbenen Quellen sind in der eigenen Signaturengruppe „Mus.Schott.Ha“ aufgestellt. Auch die aus Sicherheitsgründen aus dem Herstellungsarchiv in ein „Safearchiv“ ausgelagerten, besonders wertvollen Musikautographen (95 Werke von Werner Egk, Joseph Haas und Karl Amadeus Hartmann) erhalten in der BSB eine Herstellungsarchiv-Signatur.
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:in Vorbereitung
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Schrettinger-Katalog

Der 'Schrettinger-Katalog' ist ein handschriftlicher Sachkatalog der Bayerischen Staatbibliothek auf über 17.000 Folioblättern. Von 1819 bis 1856 haben die Bibliothekare Martin Schrettinger (1772-1851) und Heinrich Foringer (1802-1880) ca. 84.000 Titel der damaligen Münchner Hofbibliothek alphabetisch nach Themen geordnet. Diese Art der Sacherschließung sollte helfen, den großen Zustrom an Büchern in die Hofbibliothek aus der Säkularisationszeit besser zugänglich zu machen. Es handelt sich um den ältesten großen Schlagwortkatalog der Welt, der heute in 151 Schachteln aufbewahrt wird. Der 'Schrettinger-Katalog' ist bis heute einerseits ein praktisches Erschließungsinstrument für die wertwollen Altbestände der Bayerischen Staatsbibliothek, aber auch ein Dokument der Bibliotheksgeschichte und gleichzeitig ein Spiegelbild der frühen Wissenschaftsgeschichte.

Für einen schnellen Überblick gibt es ein maschinenschriftliches Schlagwortregister aus dem Jahr 1980, welches ebenfalls elektronisch zur Verfügung steht.

https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?id=BV043205768&b=100

Im 'Schrettinger-Katalog' sind die Kriegsverluste aus dem Zweiten Weltkrieg nicht gekennzeichnet und die Signaturschreibweisen entsprechen manchmal nicht mehr den heutigen Gepflogenheiten. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Informationsdienste der Bayerischen Staatsbibliothek.
Status:abgeschlossen
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Schubert, Franz - Werke

Das überaus vielfältige musikalische Schaffen des Komponisten Franz Schubert (1797-1828) erschien in den Jahren 1884 bis 1897 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Die Werkausgabe ist in 22 Serien untergliedert und wurde unter der Herausgeberschaft einer Reihe bedeutender Persönlichkeiten, darunter Johannes Brahms und Joseph Hellmesberger, im Verlag Breitkopf &Härtel veröffentlicht.
Status:laufend
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Schumann, Robert - Werke

Das kompositorische Schaffen von Robert Schumann (1810-1856) wurde in den Jahren 1879 bis 1893 erstmals systematisch in Form einer Gesamtausgabe erschlossen und publiziert. Die in 14 Serien und 156 Einzelbände gegliederte Werkausgabe erschien unter der Herausgeberschaft von Clara Schumann, der Witwe des Komponisten, in Zusammenarbeit mit Johannes Brahms im Verlag Breitkopf &Härtel, Leipzig. Während die von der Düsseldorfer Schumann-Gesellschaft initiierte "Neue Robert-Schumann-Gesamtausgabe" seit 1991 zum Großteil noch im Entstehen begriffen ist, stellt die Leipziger Ausgabe bis heute die einzige abgeschlossene Werkausgabe des Komponisten dar und gehört seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.
Status:abgeschlossen
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Sionsharfe : Monatsblätter für katholische Poesie

Die Zeitschrift ‚Sionsharfe‘ wurde um 1876 von Johann Martin Schleyer (1831-1912), damals Pfarrer in Litzelstetten bei Konstanz, gegründet.1879 nutzte er die 'Sionsharfe', um erstmals seine Plansprache Volapük der Öffentlichkeit zu präsentieren. So erschien der ‚Entwurf einer Weltsprache und Weltgrammatik für die Gebildeten aller Völker der Erde‘ als Beilage zur Zeitschrift.Die Bereitstellung erfolgt mit Unterstützung der Martinus-Bibliothek-Mainz, die ihren Bestand – nach derzeitiger Kenntnislage in diesem Umfang weltweit einzigartig – zur Digitalisierung zur Verfügung gestellt hat.
Status:abgeschlossen
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Strauss, Richard (1864-1949): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Auf die lebenslange enge Bindung Richard Strauss‘ an München und Bayern muss kaum hingewiesen werden. 1864 in München geboren als Sohn von Franz Strauss, dem ersten Hornisten am Hoforchester, begann Strauss 1882 ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität München, das er bald abbrach, denn schon 1883 wurden Werke des jungen Komponisten in München aufgeführt, u.a. durch Hofkapellmeister Hermann Levi. Zweimal war Strauss als Kapellmeister an der Münchner Oper verpflichtet, 1886 bis 1889 und 1894 bis 1898. In München entstanden viele seiner Tondichtungen, darunter ‘Till Eulenspiegels lustige Streiche’, ‘Also sprach Zarathustra’ und ‘Don Quixote’. Als ihm die Nachfolge von Hermann Levi versagt wurde, ging er 1898 als Erster Kapellmeister der Hofoper nach Berlin, 1919 übernahm er die Wiener Hofoper (bis 1924). Trotz der Verpflichtungen in Berlin und Wien verbrachte Richard Strauss stets einen beträchtlichen Teil seiner Zeit in Garmisch, wo er sich 1908 ein Haus gebaut hatte. Schon 1910 gab es erste Strauss-Wochen in München. Seine Opern ‘Friedenstag’ (1938) und ‘Capriccio’ (1942) wurden in München uraufgeführt.
Die BSB hat das Werk von Richard Strauss stets als besonderen Sammelschwerpunkt gepflegt. Sie sammelt bereits seit 1935 seine eigenhändigen Musikhandschriften. In den sechziger und siebziger Jahren gelangen spektakuläre Erwerbungen wie die autographe Partitur des ‘Guntram’ (1963), ein großformatiges Particell zum 2. Akt von ‘Arabella’, das komplette Autograph des Liederzyklus ‘Krämerspiegel’, Skizzenbücher zu ‘Der Rosenkavalier’, ‘Elektra’, ‘Arabella’, ‘Daphne’, ‘Die Liebe der Danae’ und zu den ‘Metamorphosen’. Nach 1980 gelangten weitere zentrale Quellen in die BSB, darunter das Autograph von ‘Till Eulenspiegels lustige Streiche’, das vollständige Particell der ‘Metamorphosen’, Skizzen zu ‘Elektra’, weitere Skizzenbücher zu ‘Die Liebe der Danae’,Arabella’ und ‘Die schweigsame Frau’ und das Autograph der Klaviersonate op. 5. Heute verfügt die BSB über den weltweit größten Strauss-Bestand in öffentlichem Besitz: ca. 65 Musikautographen und ca. 2000 eigenhändige Briefe und Dokumente.
Die Werke von Richard Strauss sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.
Status:abgeschlossen
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Sudetendeutsche Zeitung

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift 'Sudetendeutschen Zeitung'.

Weitere Informationen zu diesem Angebot auf der Projektseite der Bayerischen Landesbibliothek Online

Bibliografische Angaben:[Sudetendeutschen Zeitung: Bd. 1.1951 – Bd. 5.1955]
Status:abgeschlossen
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Therese von Bayern (1850-1925): Bilder zu ihren Forschungsreisen

Prinzessin Therese, einzige Tochter des Prinzregenten Luitpold, zählt zu den ungewöhnlichsten Frauen ihrer Zeit. Sie durfte weder ein Gymnasium noch eine Universität besuchen. Im Selbststudium erlernte sie 12 Sprachen. Ihre ausgeprägten naturwissenschaftlichen und ethnographischen Interessen mündeten in eine rege wissenschaftliche Tätigkeit, die sich in ihrer Bibliothek und in dem Teil ihres Nachlasses, die die Bayerische Staatsbibliothek seit 1926 verwahren, niederschlägt. In diesem Nachlass findet sich umfangreiches Bildmaterial zu Reisen, die die Prinzessin zwischen 1871 und 1911 u.a. über Spanien und Portugal nach Tunis und Algerien, in den Norden Europas, nach Russland, nach Brasilien, in den Westen Südamerikas und zehnmal nach Griechenland führten. Diese Bilder sind einzigartige Dokumente, die hier erstmals zusammenhängend öffentlich präsentiert werden.
Status:laufend
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Totenrotelsammlung des Benediktinerklosters Ensdorf im Bestand der Provinzialbibliothek Amberg

Die Provinzialbibliothek Amberg verwahrt als ‘Strandgut der Säkularisation’ in ihren Sammlungen sieben Foliobände mit insgesamt 1497 Totenroteln aus dem Besitz des ehemaligen Benediktinerklosters Ensdorf in der Oberpfalz. Die Textsorte der Totenrotel geht auf den spätmittelalterlichen Brauch zurück, durch Gebetsversprechen verbrüderten Klöstern eine Nachricht über den Tod eines Mitbruders zukommen zu lassen, um diesen in das Totengedenken und das Gebet einbeziehen zu können. Diese ‘Zeugnisse klösterlicher Memorialkultur’ - ursprünglich aufgerollte Pergament- und Papierstreifen (daher der Name) - wurden seit Mitte des 16. Jhs. als Einblattdrucke bzw. als gedruckte und handschriftlich ergänzte Formulare per Boten an besagte konföderierte Klöster verschickt. Im Archiv eines Empfängerklosters kamen so zahlreiche, aus anderen, z.T. weit entfernten klösterlichen Gemeinschaften stammende Nachrichten zusammen. In der Ensdorfer Sammlung finden sich daher insbesondere die Roteln aus Klöstern der Bayerischen Benediktinerkongregation, wozu u.a. Andechs, Benediktbeuern, St. Emmeram und Tegernsee gehörten. Inhaltlich sind diese gedruckten Roteln mehr als bloße Todesnachrichten, indem sie oftmals auch Angaben über die Herkunft (Geburtsort, Taufname, Beruf und ggf. Name des Vaters), das Studium, über Wirkungsfelder im Kloster sowie zeitliche Angaben (z.B. über die Zeitspanne seit der Priesterweihe) und einen kurzen Bericht über die letzten Lebenstage geben. Sie stellen somit für prosopographische Forschungen eine reichhaltige Quelle dar.

Die in den sieben Bänden vereinigten Roteln beziehen sich auf die Jahre 1716 bis 1789 und wurden bzw. werden in der digitalen Präsentation der besseren Benutzbarkeit halber mit Strukturdaten, also einem verlinkten Inhaltsverzeichnis mit Personennamen, Heimatkloster und Sterbedatum, angeboten.
Status:abgeschlossen
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Urheberrechtsfreie Publikationen der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Sammlung „Urheberrechtsfreie Publikationen der Bayerischen Staatsbibliothek“ beinhaltet unterschiedliche Publikationen der BSB wie beispielsweise Repertorienverzeichnisse oder bibliothekarische Regelwerke. Die Sammlung wird nach und nach erweitert.
Status:laufend
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Varia

In der Sammlung Varia werden Werke aus den unterschiedlichsten Epochen und Themenbereichen präsentiert, deren Digitalisierung außerhalb der laufenden Projekte im ScanZentrum des MDZ erfolgte.
Die hier präsentierten Objekte stammen aus den Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek und weiterer Partnerinstitutionen, auf deren Initiative auch die Digitalisierung angestossen wurde.
Status:laufend
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VD16 digital – Digitalisierung, Nachweis, Bereitstellung im WWW und Langzeitarchivierung der im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (1501-1600) der Bayerischen Staatsbibliothek

Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2006 in drei Phasen geförderten Projekts, das Anfang 2016 zum Abschluss kommt, ist die objektadäquate optimale Digitalisierung der an der Bayerischen Staatsbibliothek vorhandenen und im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts mit je einem Exemplar pro Ausgabe durch das Münchener Digitalisierungszentrum. Diese Digitalisate werden sowohl im Verbund- und lokalen Katalog wie auch im VD 16 nachgewiesen und sind hier sofort aufrufbar und vielfältig nachnutzbar. Die digitalen Masterdateien werden langzeitarchiviert. Mit Abschluss des Projekts werden über 29.000 Titel mit Förderung der DFG digital vorliegen.

Die Besonderheiten der Drucke des 16. Jahrhunderts und ihre spezifische Materialität stellen die Digitalisierung vor besondere Herausforderungen. Seit 2008 wurden auch technologisch neue Wege beschritten und erstmalig neueste Scan-Technologie in Form von Scan-Robotern für die rasche und verlässliche Digitalisierung früher Drucke eingesetzt. Es galt, für jedes Buch das geeignete Scanverfahren zu wählen.

Gemäß der DFG-Aktionslinie ‚Digitalisierung der in nationalen Verzeichnissen nachgewiesenen Drucke – VD16/VD17‘ bietet das VD 16 (www.vd16.de) die Grundlage für zahlreiche koordinierte Digitalisierungsprojekte, die bereits durchgeführt werden oder noch in Planung sind. Hier werden auch die in der Public-Private-Partnership mit Google von der Bayerischen Staatsbibliothek digitalisierten Exemplare, die Teil des BSB-Projekts sind, nachgewiesen. Von rund 105.000 Titelaufnahmen im VD 16 sind bereits über die Hälfte mit Links auf Digitalisate versehen.

Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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VD17, Digitalisierung und Bereitstellung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts

Das Projekt umfasst die Digitalisate von im deutschen Sprachraum erschienenen Drucken des 17. Jahrhunderts (VD 17) aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, die im Rahmen von Digitization on Demand (DoD) und der VD16-Digitalisierung entstanden sind. Die Digitalisate werden kontinuierlich in der VD17-Datenbank nachgetragen.
Status:laufend
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VD18 digital – Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts – Pilotphase

Das Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts ist die kooperative Erstellung der retrospektiven Nationalbibliographie für das 18. Jahrhundert im Anschluss an VD 16 und VD 17. Dabei soll jede Ausgabe auf einheitlichem bibliographischem Niveau erschlossen und jeweils mit einem Volldigitalisat verknüpft werden. An der in den Jahren 2009 bis 2011 geförderten Pilotphase sind unter Federführung der Universitäts- und Landesbibliothek Halle neben der Bayerischen Staatsbibliothek auch die Staatsbibliothek zu Berlin, die Staats-Landes- und Universitätsbibliothek Dresden, die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen sowie das Institut für Historisch- Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung der Universität Köln beteiligt.

In Erschließung und Digitalisierung stellt das Projekt besondere Herausforderungen und geht neue Wege. Erstmalig wird nicht der gesamte einschlägige Bestand der Bibliotheken sondern nur gezielt zugeordnete Ausgaben katalogisiert, um in einem überschaubaren Zeitraum die derzeit erwarteten ca. 600.000 Titel des VD 18 zu erschließen. Die Katalogisierung für das VD 18 wird in den Verbundkatalogen geleistet, die Daten werden über das Verfahren der kooperativen Neukatalogisierung ausgetauscht. Eine besondere Rolle spielt die Partnerschaft der Bayerischen Staatsbibliothek mit Google für die Digitalisierung des historischen Bestands. Ein Großteil der VD18-relevanten Titel wird durch Google digitalisiert. Die Bayerische Staatsbibliothek wird also ihren gesamten Bestand für das VD 18 neu katalogisieren, um die vollständige Nutzung der ohne Einsatz weiterer Finanzmittel verfügbaren Volldigitalisate für das VD 18 sicherzustellen. Die kleine Zahl der Drucke, die von Google nicht oder nicht vollständig digitalisiert werden, werden mit Projektmitteln bearbeitet. So ist dieses Projekt bibliotheksintern auch Pilotprojekt in der Zusammenarbeit mit Google im Hinblick auf die Ergänzung der Digitalisierung in public-private-partnership.

Weitere Informationen

Das VD 18: eine Einladung ins 18. Jahrhundert. In: Bibliothek: Forschung und Praxis 32 (2008) 2, S. 195-202
Haller, Klaus: Digitalisierung und Erschließung der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts. – Halle, Saale: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2007. – Schriften zum Bibliotheks- und Büchereiwesen in Sachsen-Anhalt; 88
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Verhandlungen der deutschen constituierenden Nationalversammlung zu Frankfurt am Main / Stenographische Berichte (1848-1849)

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der von Professor Franz Wigard herausgegebenen Bände der „Stenographischen Berichte über die Verhandlungen der deutschen constituierenden Nationalversammlung zu Frankfurt am Main“

Bibliografische Angaben:
[Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der deutschen constituirenden Nationalversammlung zu Frankfurt am Main. Hrsg. auf Beschluss der Nationalversammlung durch die Redactions-Commission und in deren Auftrag von Franz Wigard,Frankfurt a. M., Bd. 1-5.1848, Bd. 6-9.1849, Bd. 10.1850]
Status:abgeschlossen
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Verhandlungen der deutschen verfassunggebenden Reichsversammlung zu Frankfurt am Main (1848-1849)

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der „Verhandlungen der deutschen verfassunggebenden Reichsversammlung zu Frankfurt am Main“, hrsg. auf Beschluß der Nationalversammlung durch die Redactions-Commission und in deren Auftrag von dem Abgeordneten Professor Dr. Konrad Dietrich Hassler

Bibliografische Angaben:
Verhandlungen der deutschen verfassunggebenden Reichsversammlung zu Frankfurt am Main. Hrsg. Hassler, K. D., Frankfurt a. Main, Bd. 1.-6.1848/49.
Status:abgeschlossen
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Verhandlungen des Bayerischen Landtags (1429-1513, 1514-1669, 1919-1933, 1946-1947)

Schwerpunkt: Der Bayerische Landtag - digital

- Kolloquium: Der Bayerische Landtag vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart
- Spätmittelalterliche Landtage (1429-1513)
- Frühneuzeitliche Landtage (1514-1669)
- Verhandlungen des bayerischen Landtags (1919-1933)
- Dokumente zur Bayerischen Verfassungsgebung 1946
- Verhandlungen des bayerischen Landtags (1946-1947)
Förderung:Bayerischer Landtag
Status:abgeschlossen
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Vogler, Georg Joseph (1749-1814): Musikhandschriften

Mit dem Nachlass des Münchner Universalgelehrten und Musikforschers Karl Franz Emil von Schafhäutl (1803-1890) ist eine bedeutende Sammlung von Autographen und Abschriften von Georg Joseph Vogler, genannt Abbé Vogler, im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek.Abbé Vogler, der ähnlich wie Schafhäutl ein Forscher und Lehrer auf verschiedenen Gebieten war, nämlich als Komponist, Musiktheoretiker, Instrumentenbauer, Orgelvirtuose, Kapellmeister und Geistlicher, zählt als Mitglied der Mannheimer Hofkapelle mit seinem kompositorischen Werk zu den Vertretern der weltberühmten 'Mannheimer Schule'. Auch nach langjährigen Auslandsaufenthalten, wie als Musikdirektor am Hof Gustavs III. in Stockholm, ausgeprägter Lehrtätigkeit und zahlreichen großen Forschungsreisen, kehrte er mehrmals nach München zurück, wo er bis in seine letzten Lebensjahre hinein ehrgeizige Orgelbauprojekte verfolgte und sich mit einer Reihe von Publikationen auch politisch engagierte. Sein Schaffen als Komponist umfasst Werke aller Gattungen und lässt französische wie italienische Einflüsse erkennen, sowie die Beschäftigung mit dem Choral, dem Kirchenlied und dem Volkslied.
Status:abgeschlossen
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Wagner, Richard : Notendrucke, Musikhandschriften und Briefmanuskripte der BSB

Die Bayerische Staatsbibliothek verfügt über zahlreiche Drucke und Handschriften des Komponisten Richard Wagner (1813-1883), die wichtige, zum Teil unikale Quellen zu Leben, Werk und Umfeld darstellen. Das Projekt präsentiert Digitalisate zweier Abteilungen der BSB:

Es umfasst die wichtigsten handschriftlichen Briefe und Briefwechsel aus dem Wagner-Umkreis, die unter verschiedenen Signaturen in der Abteilung für Handschriften und Alte Drucke nachgewiesen sind.

Aus den Beständen der Musikabteilung ist ein zentraler Quellenkreis mit Erst- und Frühdrucken musikalischer Werke Richard Wagners enthalten, zudem Musikhandschriften im Autograph bzw. in zeitgenössischen Abschriften und wichtigen Bearbeitungen (z.B. die Orchesterfassung der ‚Wesendonck-Lieder‘ von Felix Mottl). Dazu treten ausgewählte musikalische Quellen aus dem Historischen Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper, darunter die in den Uraufführungen verwendeten Partituren von ‚Tristan und Isolde‘ und der ‚Meistersinger von Nürnberg‘. Digitalisate weiterer Quellen werden laufend eingearbeitet.
Status:laufend
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Wasserzeichen-Informationssystem der deutschen Handschriftenzentren

Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationssprojekts ist der Aufbau eines gemeinsamen Informationssystems für Wasserzeichen in den DFG-Handschriftenzentren, in das digitalisierte Abbildungen von Wasserzeichen mit ihren Metadaten (Motiv, Beschreibort, Trägerhandschrift etc.) dezentral eingegeben werden können. Das System standardisiert den Aufbau und die Verwaltung einer digitalen Wasserzeichensammlung und macht diese über einen zentralen Zugang im Internet für die Wissenschaft nutzbar. Projektpartner sind neben dem Landesarchiv Baden-Württemberg (LABW) die Württembergische Landesbibliothek (WLB) Stuttgart, die Bayerische Staatsbibliothek München (BSB), die Universitätsbibliothek Leipzig (UBL), die Staatsbibliothek zu Berlin (Handschriftenabteilung) (SBB), die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig (DNB) mit der umfangreichen Wasserzeichensammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sowie die Kommission für Schrift- und Buchwesen an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien (ÖAW).

Für die Darstellung im Internet wurde ein frei zugängliches Online-Präsentationssystem entwickelt. Unter der Internetadresse www.wasserzeichen-online.de sind bisher rund 103.000 digitalisierte Abbildungen von Wasserzeichen mit ihren Metadaten erfasst. In der zweiten Projektphase (2012-14) werden weitere 28.000 Zeichen aus bislang nicht erschlossenen Sammlungen hinzu kommen. Homogene Erschließung und ständige Erweiterung machen WZIS damit zu einer zentralen Datenbank für die Wasserzeichenforschung. Die Erschließung im Verbund hat weiterführendes Potential, denn neben der Handschriftenkunde hat die Wasserzeichenexpertise in vielen geisteswissenschaftlichen Disziplinen ihren festen Bestandteil, etwa in der Philologie, der Geschichtswissenschaft, der Kunstwissenschaft, der Musikwissenschaft oder der Buchwissenschaft. Auch für Restaurierungsanliegen und den Antiquariatshandel liefert die Untersuchung und Interpretation von Wasserzeichen wichtige Erkenntnisfortschritte. Die Datenbank ebnet den Weg zu einer fächer- und institutionenübergreifenden Verständigung über Fragen der Erschließung, Dokumentation und Auswertung von Wasserzeichen.

Im Teilprojekt der Bayerischen Staatsbibliothek werden einerseits Durchzeichnungen und Durchreibungen von Wasserzeichen, die seit Mitte der 1990er Jahre im Rahmen verschiedener Projekte des DFG-geförderten Handschriftenerschließungszentrums der BSB entstanden sind, und andererseits mit einer Wärmekamera erstellte Digitalaufnahmen (Thermografien) aus Drucken des 15. Jahrhunderts in WZIS zugänglich gemacht. Die Durchzeichnungen stammen überwiegend aus Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek, bearbeitet wurden aber auch Bestände anderer bayerischer Bibliotheken (u.a. der Universitätsbibliotheken Augsburg und Eichstätt sowie des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg). Umfangreiche Dokumentationen von Wasserzeichen wurden insbesondere bei der Katalogisierung der lateinischen Handschriften des Regensburger Benediktinerklosters St. Emmeram und von Handschriften Augsburger Provenienz sowie der griechischen, deutschsprachigen und illuminierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek angelegt. Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung und Katalogisierung von etwa 90 Blockbüchern in bayerischen Sammlungen (vgl. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/xylographa) wurden alle Wasserzeichen der Blockbücher mittels Thermografie aufgenommen und in WZIS eingestellt. In der zweiten Projektphase werden Thermografie-Aufnahmen von Wasserzeichen aus Inkunabeln der Bayerischen Staatsbibliothek erstellt, die bereits in einem Digitalisierungsprojekt im Internet zugänglich gemacht wurden (vgl. http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/ausgaben/uni_ausgabe.html?projekt=1157526886). Dabei werden primär datierte Inkunabeln im Folioformat ausgewertet, die aus Druckorten im süddeutschen Raum stammen (v.a. Augsburg und Nürnberg, aber auch Bamberg, Eichstätt, Memmingen, Passau, München, Regensburg, Ingolstadt, Lauingen, Ulm).

Weitere Informationen:http://www.wasserzeichen-online.de/wzis/projekt/index.php
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:laufend
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Wiener Slawistischer Almanach

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellungder Zeitschrift „Wiener slawistischer Almanach“.
Die Ausgaben der letzten 5 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Wiener slawistischer Almanach: Bd. 1.1978 - Bd. 46.2000]
Kooperation:Gesellschaft zur Förderung Slawistischer Studien, Wien   
Status:laufend
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Wolf-Ferrari, Ermanno (1876-1948): Sämtliche Musikautographen in der BSB

Der deutsch-italienische Komponist Ermanno Wolf-Ferrari, eigentlich Hermann Friedrich Wolf, war Sohn des deutschen Malers August Wolf und der Venezianerin Emilia Ferrari. Wolf-Ferrari studierte an der Akademie der Tonkunst in München bei Josef Rheinberger. Nach mehreren Jahren in Italien kehrte er nach München zurück. Seine höchst erfolgreichen komischen Opern ‘Le donne curiose’ (1903), ‘I quattro rusteghi’ (1906) und ‘Il segreto di Susanna’ (1909), mit denen sein Name bis heute vor allem verbunden ist, wurden alle in München uraufgeführt. Nach schweren Schaffenskrisen wandte sich Wolf-Ferrari in seinen späteren Jahren stärker der Instrumentalmusik zu. Wolf-Ferrari litt psychisch schwer unter dem deutschen und italienischen Faschismus. Nach dem 2. Weltkrieg kehrte er in seine Geburtsstadt Venedig zurück, wo er 1948 starb.
Die BSB hatte bereits jahrzehntelang zielstrebig das Werk von Ermanno Wolf-Ferrari, dessen Leben und Schaffen so eng mit der Stadt München verbunden ist, gesammelt, als ihr im Dezember 2000 bei einer Londoner Auktion ein besonders großer Erfolg gelang: Sie ersteigerte einen riesigen Bestand mit eigenhändigen Musik-handschriften des Komponisten mit insgesamt über 3600 Seiten. Damit verfügt die Bayerische Staatsbibliothek nun über eine einzigartige Wolf-Ferrari-Sammlung, die auch viele unbekannte Schätze enthält.
Die Werke von Ermanno Wolf-Ferrari sind urheberrechtlich geschützt. Deshalb ist eine Einsichtnahme in die Digitalisate ausschließlich am ausgewiesenen Arbeitsplatz im Lesesaal Musik, Karten und Bilder möglich.
Status:abgeschlossen
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Würzburger Diözesanblatt

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift 'Würzburger Diözesanblatt'

Bibliografische Angaben
[Würzburger Diözesanblatt Bd. 1.1855 - Bd. 152.2006]
Status:abgeschlossen
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Zedler, Johann Heinrich: Grosses vollständiges Universal-Lexicon der Wissenschafften und Künste (1732 - 1754)

1. Projekt 1999-2001Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingesetzte Arbeitsgruppe zur inhaltlichen Vorbereitung einer verteilten digitalen Forschungsbibliothek hatte explizit die Digitalisierung von Nachschlagewerken empfohlen, da gerade bei diesen Gattungen eine intensive und breitgestreute Nutzung und damit auch ein Mehrwert durch die online-Zugänglichkeit zu erwarten sei. Das Ziel des Projekts der Bayerischen Staatsbibliothek ist es, mit der Digitalisierung der wichtigsten deutschen Enzyklopädie des 18. Jahrhunderts (Zedler) und des maßgeblichen Wörterbuchs der Zeit (Adelung) in sich komplementäre, für ein breites Spektrum historischer Disziplinen wichtige Werke verfügbar zu machen. Die Zugriffsmodi für beide Werke werden unterschiedlich sein: Für das Zedler'sche Universallexikon soll im Projekt ein Such-Einstieg über alle Begriffe, zu denen Artikel vorliegen mit Verlinkung zur jeweiligen Lexikon-Seite im Grafikformat (Image) realisiert werden. Eine Volltexterfassung der insgesamt 68.000 eng bedruckten Seiten ist dagegen nicht leistbar. Das Grammatisch-kritische Wörterbuch mit seinen 4.000 Seiten wird jedoch vollständig als suchbarer Text erfasst und angeboten werden.
2. Projekt seit 2004Johann Heinrich Zedlers Universal-Lexicon ist mit Abstand das größte allgemeine Lexikon des 18. Jahrhunderts, welches hier erstmals sachlich erschlossen werden soll. Auf den ca. 68.000 Seiten der 68 Foliobände, erschienen zwischen 1732 und 1754, sind laut Titelblatt 33 verschiedene Disziplinen und Wissensarten repräsentiert. Die hier publizierte Version des Universal-Lexicon wurde in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek zwischen 1999 und 2001 digitalisiert und inhaltlich erschlossen. Seitdem sind die ca. 284.000 Einträge des Zedler einzeln auffindbar, ebenso wie die ca. 276.000 Verweisungen.
In einem Kooperationsprojekt der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel mit der Bayerischen Staatsbibliothek wurden 2004 bis 2007 alle 284.000 Artikel sachlich geordnet, sodass nun auch eine Suche nach Kategorien möglich ist.
Kooperation:2. Projekt: Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg“.

Bibliografische Angaben:
[Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg: Bd. 1.1874 – Bd. 80.1986/87]
Kooperation:Historischer Verein für Schwaben   UB Augsburg   BLO   
Status:abgeschlossen
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Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte

Bände 1-65 (1928-2002) online - ab Band 25 mit Volltextsuche!
Die Ausgaben der letzten 5 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte / ZBLG: Bd. 1.1928 - 14.1943/44; 15.1946/48(1949) - 65 (2002)]
Kooperation:Kommission für bayerische Landesgeschichte   
Status:laufend
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Zeitschrift für Instrumentenbau

Die Zeitschrift für Instrumentenbau wurde von Paul de Wit 1880 in Leipzig begründet und erschien bis 1943 in dessen Verlag. Sie diente als Fachorgan den Herstellern und dem Instrumentenhandel, war aber in ebensolchem Maße Publikationsmedium für die instrumentenkundliche und instrumententechnische Forschung. In der Zeitschrift für Instrumentenbau wurden während der Frühzeit der industriellen Fertigung von Musikinstrumenten neben allen wichtigen Neuerungen und Erfindungen auch solche aus früheren Jahren und Jahrhunderten publiziert. Es gibt für das 19. und für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts keine vergleichbare Veröffentlichung auf dem Gebiet der Musikinstrumente. Neben reinen Textbeiträgen finden sich viele Tabellen, Abbildungen und technische Zeichnungen, zudem zahlreiche Annoncen von Herstellern und Zulieferfirmen.
Die zunehmende Beschäftigung mit Instrumenten und Instrumentenbauern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, sowohl von Seiten der Wissenschaft als auch von Seiten der heutigen Hersteller, legte die digitale Sicherung und Verfügbarmachung dieser aufgrund des verwendeten schlechten Papiers in höchstem Maß bestandsgefährdeten Quelle nahe. Als Reproduktionsvorlage dient in erster Linie der weltweit vermutlich vollständigste Bestand des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz (Berlin), ergänzt aus dem des Deutschen Patent- und Markenamtes (München).
Bände 1-63 (1880/81-1942/43); damit Erscheinen eingestellt

Bibliografische Angaben:
[Zeitschrift für Instrumentenbau/ Bd. 1.1880/81 - 63.1942/43]
Kooperation:Staatliches Institut für Musikforschung - Berlin   
Förderung:Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Status:abgeschlossen
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Zeitschriften (Einzelhefte/geringer Umfang)

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung von diversen Zeitschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek und weiterer Partnerinstitutionen von denen nur einzelne Hefte oder Jahrgänge erschienen bzw. vorhanden sind.

Status:laufend
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